Montag, 31. Oktober 2011

Die Kreuzfahrt 2. Teil

Was bisher geschah findet man hier.

Wir standen also mit unserem Gepäck auf dem Kai vor dem riesigen Schiff und staunten es an. Viele dienstbare Menschen liefen herum und man bedeutete uns, unser Gepäck zu einem großen Haufen anderer Koffer und Taschen zu stellen. Es würde an Bord gebracht. Uns kam das etwas unsicher vor, aber na ja, wir wollten ja nicht als Kreuzfahrt Dummies auffallen. Also die Gangway hoch und ins Schiff. Wow.

Direkt waren wir von, für unsere Verhältnisse, Luxus umgeben. Alles sah teuer aus und das Personal war unglaublich beflissen. Wir waren für die Einschiffung sehr früh da, denn es waren noch längst nicht alle der vorherigen Passagiere von Bord gegangen. In einem der Restaurants war aber ein Imbiss aufgebaut und so ließen wir es uns gut gehen.

Schließlich waren die Kabinen fertig und wir bekamen einen Magnetkarte und einen Lageplan. Eine Stewardess begleitete uns auf unser Deck und zeigte uns die Kabine. Mitte innen, also einfachere Klasse. Aber wirklich sehr schön eingerichtet und mit allem Comfort. Nur eben kein Fenster. Nicht sehr viel Platz aber Betten (die jetzt noch Sofas waren), TV und ein kleines Bad waren vorhanden. Und unser Gepäck stand vollzählig da. Allerlei Informationsblätter und Hefte lagen auf dem kleinen Schreibtisch bereit und die schnappte ich mir gleich.

Ah, in einer halben Stunde gibt es einen Willkommensdrink im Übersee Club. Nix wie hin. Es gab einen leckeren Cocktail und für Benni einen bunten Saft. Und es wurde auch gleich ein Spiel vorgestellt. Eine Art Jux-Rallye durch das Schiff, zum kennenlernen. Rallye? Das kannte ich noch von früher. Benni und ich holten uns einen Teilnahmebogen und los gings. Es gab etwa 20 Fragen und Aufgaben zu lösen und das in kürzester Zeit. Wir rasten durch die Decks um zu erfahren, wie alt der Käpt'n ist und rote Socken zu besorgen. Und dergleichen lustige Spielchen mehr. Vom Friseur bis zum Hallenbad lernten wir viele Ecken des Schiffs kennen aber es war unmöglich alle Aufgaben zu lösen. So beschlossen wir, einfach ein paar weg zu lassen, aber vor Zeitende zurück zu sein. Und dann kams. Alle anderen Teilnehmer hatten inzwischen aufgegeben. Wir waren die Sieger und erhielten eine Flasche Astor Sekt Hausmarke. Es sollte nicht die letzte bleiben.

Inzwischen war es 17 Uhr und das Schiff sollte auslaufen. Unser erster Tag auf See begann. Es war einfach spannend, wie in der Dämmerung, es war immerhin schon Ende November, die Lichter von Nizza immer weiter verschwanden und irgendann nicht mehr zu sehen waren. Und dann war es völlig dunkel und am Himmel erschienen die ersten Sterne. Wir hatten gerade genug Zeit unsere Koffer auszupacken und uns umzuziehen, da war es Zeit für das erste Dinner an Bord.

An "normalen" Abenden gab es zum Dinner 5 Gänge mit Fisch, Fleisch usw. Immer ganz ausgezeichnet zubereitet und lecker. Zweimal in den 15 Tagen gab es ein Käptn's Dinner mit 7 Gängen und in Abendkleidung. Insgesamt gab es täglich Vollpension an Bord mit Frühstück inkl. Sekt, Vormittagsbouillon, Mittagessen, Nachmittagskaffee, -tee mit Kuchen, Abendessen und Mitternachtsimbiss. Ich frage mich, ob das überhaupt Jemand Alles gegessen hat. Ich hab mich auf Frühstück, Mittag und Abendessen beschränkt. Der Kuchen hat mir selten geschmeckt weil zu süß.

An unserem ersten Dinnerabend also wurde uns unser fester Tisch zugeteilt. Ein 6er Tisch, an dem außer uns 3 noch eine sehr nette alte Dame und ein Ehepaar, alle aus den neuen Bundesländern, saßen. Die alte Dame reiste allein und schloss sich im Laufe der Reise an uns an. Sie war früher Lehrerin und hatte eine sehr freundliche Art. Das Ehepaar aus Bitterfeld dagegen war noch mehr fehl am Platze als wir. Sie erzählten, sie hätten für die Reise einen Kredit aufgenommen, um es am 25. Hochzeitstag mal so richtig krachen zu lassen. Ich glaube, die hatten die Astor mit der AIDA verwechselt. Zum ersten Dinner kamen sie in bunten Shorts und Hawaiihemd. Schon am 3. Tag aßen sie nur noch am Buffet im Übersee Club.

Nach dem Dinner, es war inzwischen ca. 22 Uhr, gingen wir noch einmal an Deck und schauten uns das Meer an. Am Himmel gab es so viele Sterne, große und kleine, wie ich noch nie im Leben gesehen hatte. Es war unglaublich. Aber wir waren inzwischen doch sehr müde und so gingen wir in die Kabine und staunten nicht schlecht. Aus den Sofas waren Betten geworden und für meinen Sohn war ein Bett von der Wand geklappt worden. Wir fielen todmüde hinein und schliefen unsere erste Nacht auf dem Meer.

Fortsetzung folgt.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Die Kreuzfahrt Teil 1

Im Fernsehen habe ich eben zufällig einen Bericht über eine Kreuzfahrt mit der MS Astor gesehen und da wurden viele Erinnerungen in mir wach. Also dachte ich mir, ich erzähle euch mal von der wohl teuersten und aufwendigsten Reise meines Lebens.

Leider kann ich keine Bilder zeigen, denn damals hatte ich noch keine Digicam und alle Fotos sind auf Papier. Mal sehen, vielleicht kann meine Freundin mal das Eine oder Andere für mich einscannen.

Alles begann im April 2000, als in meiner Stadt eine neue Einkaufsgalerie eröffnet wurde. Mit meinem Sohn, damals 9 Jahre alt und meinem (noch) Mann sah ich mir Samstags das Ganze natürlich auch mal an. Im Zentrum des Gebäudes gab es einen offenen Platz, wo man eine Art Bühne gebaut hatte. Dort wurde immer wieder ausgerufen, dass es in 15 Minuten eine Verlosung von Reisen eines Reisebüros aus der Galerie geben würde. Man solle die Zeit nutzen und sich doch das Reisebüro ansehen.

Gesagt getan, wir gingen also in den Laden und schauten uns um. Er war nicht groß, nur ein paar Regale mit Reiseprospekten, 3 Schreibtische und ein paar Pflanzen. Also Rolltreppe wieder runter und auf den Platz vor die Bühne. Inzwischen waren so etwa 100 Leute dort versammelt, die Alle auf die Verlosung warteten. Ein Conferencier ergriff das Mikro und los gings. Er stellte eine Reise nach Ibiza vor, 14 Tage Luxushotel mit Flug für 2 Personen. Wow, ich war schon seit Jahren nicht mehr in Urlaub, das wäre toll. Eine Frage würde er stellen und wer die als Erster beantwortet hat gewonnen.

Ich kann mich nicht mehr an die Frage erinnern aber die Antwort wusste Jeder und so suchte sich der gute Mann Irgendwen aus dem Publikum und schon war die Reise vergeben. Die zweite Frage war etwas schwieriger, schließlich ging diese Reise nach Zypern. Aber auch da wussten mindestens 50 Leute die Antwort. Und die Reise war weg. Für die dritte Reise, den Hauptgewinn, sollte man mit den Fingern die Anzahl der Schreibtische in dem Reisebüro zeigen. Meine Hand mit 3 Fingern schossen nach oben. Als Einzige!!!!

Ich wurde nach oben auf die Bühne gebeten und hier erfuhr ich dann, was ich gewonnen hatte. Eine 15 tägige Kreuzfahrt mit der MS Astor, dem ehemaligen TV Traumschiff, im östlichen Mittelameer bis nach Ägypten für 2 Personen. Meine Knie zitterten und ich dachte ich träume. Waaahnsinn! Man überreichte mir einen Gutschein und ich solle Montags kommen, damit wir die Einzelheiten besprechen könnten.

Natürlich konnten wir an diesem Wochenende kaum schlafen. Immer wieder überlegten wir, ob wir die Reise überhaupt antreten sollten. Man hörte ja immer wieder, dass man an Bord aufwendige Kleidung braucht und Alles recht teuer sei. Außerdem war der Reisetermin erst Ende November/Anfang Dezember 2000 und außerhalb der Schulferien. Was sollten wir mit dem Kind machen?

Montags im Reisebüro waren wir fast entschlossen zu fragen, ob wir die Reise verkaufen dürften. Der Herr dort war sehr freundlich und überzeugte uns, nicht auf dieses Erlebnis zu verzichten. Wenn es nur wegen meines Sohnes sei, der könnte kostenlos mitfahren, denn Kinder bis 10 Jahre seien in der Kabine der Eltern frei. Die Abreise des Schiffes sei in Nizza und die Anreise mit einem Reisebus wäre im Preis auch inbegriffen. Lediglich die Tagesausflüge während der Kreuzfahrt müssten wir selbst zahlen.

Nun ja, die Stationen der Reise, Athen, Zypern, Kreta, Jerusalem, Kairo, Neapel, Rom und all die tollen Landausflüge waren schon sehr verlockend. Und bis November waren ja auch noch 7 Monate, da konnten wir noch für das Taschengeld sparen. Also sagten wir kurzentschlossen ja zu dem Abenteuer.

Als der Abreistermin näher rückte, mussten wir in der Schule meines Sohnes wegen Sonderurlaub fragen. Der wurde uns überraschenderweise auch gewährt. Der Schulleiter meinte, auf dieser Reise könne Benny mehr lernen als im Geschichtsunterricht. Die festliche Garderobe bestand dann aus einem langen schwarzen Rock mit diversen Glitzerblusen und Tops für mich und Anzügen für meinen Mann und meinen Sohn für die festlicheren Anlässe. Tagsüber und an Land war legere Freizeitkleidung angesagt.

Da tauchte das erste Problem auf. Der Reisebus, mit dem wir nach Nizza fahren sollten, war aus unserer Gegend von Niemand gebucht worden und fuhr deshalb nicht. Flugtickets wollte die Reederei aber nicht zahlen. Also buchte uns das Reisebüro Bahntickets für einen Liegewagenzug. 20 Stunden Fahrt durch Deutschland, Schweiz, Italien nach Frankreich.

Nun vertrauten wir der Bahn, was Pünktlichkeit anbelangt, aber nicht. Sicherheitshalber buchten wir dann über eine Agentur ein sehr günstiges Hotel in Nizza. 150 DM für eine Nacht Dopperzimmer mit Zustellbett und Frühstück.

Spätabends ging es ab Köln mit dem Liegewagen nach Mailand. Dort kam der Zug auch pünktlich an und wir erreichten bequem den unheimlich schicken Zug nach Ventimiglia. Dort sollten wir in den Zug nach Nizza umsteigen. Es war eine wirklich sehr schöne Fahrt entlang der KRiviera. San Remo und Monaco lagen auf der Strecke und es gab gefühlte hunderte Tunnel. Auf jedem Bahnhof hielt die Zugbegleiterin mit den örtlichen Bahnangestellten ein Schwätzchen, man hatte sich bestimmt lange nicht gesehen. Oder sie nahm ein Paket entgegen, das sie dann zwei Bahnhöfe weiter wieder abgab usw. So schaffte es der Zug ca. 1 Stunde Verspätung hereinzufahren. Und unser Anschluss in Ventimiglia war weg. Nicht weiter schlimm, denn wir waren ja extra einen Tag früher gefahren und hatten unser Hotel gebucht.

Auf dem Bahnhof in Ventimiglia gab es allerdings an keinem Gleis eine Anzeige, welcher Zug wann und wohin fahren würde. Und die "netten" italienischen Bahnangestellten sprachen weder deutsch noch englisch. Und wir kein italienisch! Es gab auch keine Aushangfahrpläne, nichts. Panik, gestrandet am Ende der Welt! Schließlich erbarmte sich ein französischer Reisender, der mitbekam dass wir nach Nizza mussten und nahm uns unter seine Fittiche. Er war Kellner in Nizza und zeigte uns als wir am frühen Abend ankamen am Bahnhof noch den Taxistand.

So fuhren wir zu unserem Hotel, das sich natürlich als Bruchbude erwies. Aber egal, nach 20 Stunden Bahnfahrt waren wir total müde und hungrig. Wir bezogen unser Zimmer, das natürlich kein Zustellbett hatte, sondern nur ein etwa 1,60m breites französisches Bett. Das Zimmer hatte auch nur 3 Wände, ich sah bis dahin und seitdem niemals ein dreieckiges Zimmer, und führte auf eine autobahnbreite Prachtstraße, die hell erleuchtet war. Es gab auch keine Wanne, nur eine Dusche mit einer etwas höheren Brausetasse, die aber nur kaltes Wasser hatte. Auf der Suche nach einem Restaurant mit erschwinglichen Preisen fanden wir ein süßes kleines Bistro, wo es noch Sandwiches gab. Dann wollten wir nur noch schlafen.

Am nächsten Morgen suchten wir nach dem Frühstücksbuffet. In einem gruseligen Speisesaal mit dunklen Holzvertäfelungen an den Wänden stand es bereit. Es gab heiße Milch und Nescafepulver, hartgekochte Eier und Butter und alte Croissants. Trotzdem ließen wir es uns, mit der Vorfreude auf das Schiff, nicht verdrießen und aßen Etwas. Danach ließen wir uns mit dem Taxi zum dem Hafen bringen, in dem die Astor liegen sollte.

Wir fuhren am Meer entlang über die Prachtboulevards zum Hafen, eine sehr lange Kurve, die sich in den Hafen öffnete. Und da lag es, das wunderschöne weiße Schiff. Groß und schneeweiß leuchtend wie ein riesiger stolzer Schwan. Uns blieb die Luft weg.

Fortsetzung folgt.

Samstag, 29. Oktober 2011

Hexe im Radio

Hier nun der Link zu der Sendung, in der ich auch zu Wort gekommen bin. In dem Bericht über die Kölner Schmuckmadonna bin ich zu hören.

Hier klicken.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Die Hexe kommt ins Radio

Ja, tatsächlich, heute wurde ich von einer überaus netten jungen Redakteurin vom WDR Radio interviewt. Das Thema war eigentlich die Heiligenverehrung.

Ich wunderte mich ja schon etwas, das man ausgerechnet von einer Heidin wie mir eine Meinung dazu wollte. Aber offenbar hat mein Blog da für Neugier gesorgt. (Man sollte also nicht unterschätzen, wer Alles so in den Blogs mitliest) Befragt wurde ich zur Schmuckmadonna im Kölner Dom, die ich sehr schätze.

Nun will ich aber nicht verraten was ich gesagt habe, vielleicht wird es ja auch garnicht gesendet. Wer aber zuhören möchte, die Sendung läuft am kommenden Samstag, 29.10.2011 von 11 bis 13 Uhr auf WDR 5 und heißt Oase.


Montag, 24. Oktober 2011

Heute ist Freitag

Ich weiß nicht warum aber ich war heute den ganzen Tag auf Freitag gepolt.

Dauernd habe ich zu Kunden am Telefon gesagt, das kommt dann nächste Woche und war überrascht über den entsetzten Kommentar: "Waaas? Erst nächste Woche?" Zum Glück sind unsere Kunden nett und fanden meinen Irrglauben lustig.

Da war wohl reines Wunschdenken am Werk, oder wie sonst kann man nach einem Wochenende mit Faulenzen und Heavy Couching denken es wäre schon wieder so weit?

Habt ihr das auch schon erlebt? Ich meine so extrem?



Donnerstag, 20. Oktober 2011

Seit gestern ....

.....kann ich mal wieder kaum einen Schritt laufen. Mein rechtes Knie ist dick geschwollen, die Baker Zyste ist auch wieder prall gefüllt und ich könnte bei jedem Schritt laut heulen.

Hab schon dauernd mit Voltaren Salbe eingeschmiert, gleich auch nochmal. Ich hoffe, das geht bald wieder vorbei.

Na zum Glück ist ja bald Wochenende und dann ruhe ich mal so richtig aus. Endlich mal.

Nur schade, dass ich nicht nach Köln zum Konzert von Versengold und den Galgenvögeln komme. Die hätt ich gern gesehen.

Aber man kann eben nicht Alles haben.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Das neue Mittelalter

Manchmal passieren Dinge, da kann man nur den Kopf schütteln.

Da gibt es seit 3 Jahren ein wundervolle, sehr freundschaftliches Forum, wo alle User sich wohlfühlen, nur der Admin nicht. Immer wieder kamen Entscheidungen, die auch nicht zu hinterfragen erlaubt waren, die man kaum nachvollziehen konnte. Das gipfelte nun in einer plötzlichen Schließung und Löschung des Forums, nach einem nichtigen Streit mit einem User.

Aber, hocherfreut kann ich nun mitteilen, dass innerhalb von nun 5 Tagen 3 ehemalige User dieses Forums einen würdigen Nachfolger ins Netz gestellt haben. So können nun die verstreuten Schäfchen wieder zusammenfinden.
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Seltsamerweise kommt mir das Ganze wie ein Deja-vus aus Heidenforumzeiten vor.

Montag, 10. Oktober 2011

Shoppen


Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich kaum etwas mehr hasse als shoppen?

Am schlimmsten finde ich Schuhläden. Deshalb habe ich auch nur 10% der Schuhmenge, die eine Frau normalerweise hat. Allerhöchstens.

Heute musste ich mir eine neue elegantere schwarze Hose und ein schickes Oberteil für eine Hochzeit kaufen. Nun findet man in meiner Größe ja sowieso nicht wirklich viele schöne Sachen. Und wenn, dann eben furchtbar teuer.

Nun ja, es musste ja sein. Also rein in den großen (und billigen) Laden mit 2 Buchstaben und dem großen Jubiläumsangebot.

Und, oh Wunder! Ich musste garnicht lange suchen und fand gleich die Abteilung mit den gaaaanz vielen XXXen. Hose war gleich gefunden. Sogar in K-Größe. Und 2 nette Oberteile hingen auch daneben. Also ab in die Umkleide. Dort traf ich auf eine sehr gelangweilte Kundin, die sicher noch 2 X mehr in ihrer Größe hatte und mir nun
auch noch ihre Oberteile empfahl, die ihr zu eng waren. LILA Leoprint...schüttel!


Aber klasse, die Hose passte, nur eben zu lang, wie immer. Trotz Kurzgröße. Und die beiden Oberteile saßen top und waren auch schön. Und sogar eins der Oberteile der netten (nervigen) Kundin passte und sah gut aus. Ich konnte mich garnicht entscheiden.

Dieses hier ha
b ich dann genommen.


Und dann noch das schwarze Hängerchen mit der Baumwollspitze und die schwarze Bluse, die aussieht als sei sie 2-teilig.

Und das All
es innerhalb von 20 Minuten. Zum Glück. Und nun kann ich morgen zu der Hochzeit gehen. Falls ich passende Schuhe finde......







Foto: C&A

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Die Hexe geht in die Kirche

Ja, auch die Hexe geht in die Kirche, wenn es da etwas Besonderes gibt.

Am letzten Wochenende war ich ja mit meiner Gruppe Triskehle zu unserem Saisonabschlussmarkt in Creglingen in Baden-Württemberg. Das ist ein wunderschön
er romantischer Ort in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber.

Wir hatten zwar nicht viel Zeit aber da es dort eine wirklich schöne alte Kirche gibt, die mit einem Tilman Riemenschneider Altar aufwarten kann, haben wir uns zwischen Sonntagsfrühstück und Marktbeginn die Zeit genommen und dieses Kulturgut besichtigt.



Das war ein tolles Erlebnis, da wir mit einem guten Freund und seiner Mutter dort waren und Alle bereits gewandet waren. Ich klingelte mit meinen Glöckchen aber Niemand nahm Anstoß daran. Für die anderen Besucher waren wir bestimmt ein toller Anblick in der mittelalterlichen Kirche.

Hier auch noch ein paar Fotos von dem Hauptaltar und den beiden Seitenaltären, die von einem unbekannten Künstler aus dem 15. Jahrhundert stammen. Ehrlich, mir haben die sogar noch besser gefallen.





Im Internet habe ich gelesen, dass diese Seitenaltäre nur selten geöffnet sind. Also ist dieses Bild wohl etwas Besonderes.

Der Fußboden der Kirche war fast nahtlos mit Grabplatten bedeckt. Ich konnte leider Nichts lesen, da ich meine Brille nicht dabei hatte. Aber die Platten
waren aus mehreren Jahrhunderten und zum Teil durch Panzerglas geschützt.







Die Kirche wird übrigens nicht mehr für Gottesdienste genutzt außer an ganz besonderen Festen. Sie heißt Herrgottskirche und ist eine evangelische Kirche. Man kann es kaum glauben aber diese herrlichen Kunstwerke haben die Bilderstürmerei der Protestanten überlebt.