Donnerstag, 30. April 2009

Beltane

Für alle meine Freundinnen und Freunde hier und überall





Das Google Stöckchen


Dieses Stöckchen habe ich bei Mirandus Art gefunden und es gleich mitgenommen.

Die Regeln sind einfach. Man gibt einfach seinen Namen und das Wörtchen “braucht” in Anführungsstrichen in das begierig wartende Google-Suchfenster ein und drückt die Entertaste. Schon sagt einem Google, was man dringend braucht und die ersten 10 Treffer schreibt man in seinen Blog. Kommentieren darf man das Ganze natürlich auch.


Margo braucht deine Hilfe! na ja, eigentlich ist mir nicht zu helfen. Grins.

Margo braucht es. was mag es wohl sein?

Margo braucht Papiere zum heiraten. Nö, bin ja schon verheiratet.

Margo braucht viel Geld für Luxus und Karriere. Häh? Das muss eine andere Margo sein.


Mehr Treffer gab es unter Margo braucht leider nicht. Also brauche ich wohl nicht viel.




Mittwoch, 29. April 2009

Mein bestes Party-Mitbring-Rezept

Da die Zeit der Garten-Grill-und sonstigen Parties ja jetzt beginnt, dachte ich mir, ich stelle mal mein liebstes Mitbringrezept hier rein. Ich nenne es das Sofort-weg-gegessen-Brot.

Zutaten:

Für den Teig

500 gr Weizenmehl
100 gr. Sesamsaat
1 Würfel frische Hefe
1/8 l. Öl
1/4 l lauwarmes Wasser
etwas Salz und Zucker

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und alle Zutaten in eine Rührschüssel geben.
Gut verkneten und etwa 15 Min. gehen lassen. (ich
mach das im Backofen zugedeckt bei 50°)

Für die Füllung

500 gr. mageres Rinderhackfleisch
3 Paprikaschoten in verschiedenen Farben
2 Zwiebeln
Knobi nach Geschmack
Pfeffer, Salz, Paprikapulver
Öl zum braten


Zwiebeln, Knobi und Paprika in kleine Würfel schneiden und in heißem Öl anbraten.
Mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver kräftiger als normal würzen. Abkühlen lassen.

Den Teig rechteckig ausrollen (nicht zu dünn) und die abgekühlte Füllung darauf gleichmäßig
verteilen. Am Rand etwa 2 cm frei lassen. Die Rä
nder über die Füllung legen und von einer Seite vorsichtig aufrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Eigelb oder Kondensmilch bestreichen (für den Glanz) und im vorgeheizten Backofen bei 180° etwa 35-45 backen.

Man kann das Brot kalt und warm essen. Es lässt s
ich ausgezeichnet transportieren und wird meisten innerhalb einer halben Stunde vertilgt.


So sehen die Brote fertig aus. Diese hatte ich für unseren Clan gebacken. Drachenfest 2007.

Viel Spaß beim backen.

Sonntag, 26. April 2009

Der Gedichtwettbewerb ist zu Ende

Der Gedichtwettbewerb auf Brunos Blog ist nun zu Ende. Ich habe den 2. Platz gemacht was mir aber garnichts ausmacht. Wenn man von den Ja-Stimmen die Nein-Stimmen abziehen würde (wäre aber nicht regelkonform), hätte ich die meisten Ja-Stimmen. Also bin ich die "Siegerin der Herzen".

GBPics


Bruno war so nett und hat, unangekündigt, noch einen zweiten Preis gestiftet. So konnte ich mich über einen 15 Euro Gutschein von Amazon freuen. Danke Bruno.

Und hier das Gedicht für die, die es noch nicht kennen.

Schreibblockade

Nun soll ich ein Gedicht schnell schreiben,
für Brunos netten Wettbewerb.
Der will sich wohl die Zeit vertreiben,
mit all den Worten. Frisch ans Werk.

Doch ach, worüber schreib ich nur?
Mir fällt kein Thema ein, oh weh.
Dichte ich über die Natur?
Vielleicht auch über eine Fee?

Meine Freunde, meine Kinder,
alle sind der Worte wert.
Mach einen Jux ich über Rinder,
über Autos, Katzen, Pferd?

Langsam werde ich nun panisch.
Denn mir läuft die Zeit schon weg.
Ich starr aufs Blatt und schreibe manisch,
doch ich komme nicht vom Fleck.

Warum fällt mir denn nur Nichts ein?
Unter Druck das schreibt’s sich schlecht.
Ich möchte doch gern im Wettstreit sein.
Das ist doch wirklich ungerecht.

Musik, die brächte mich auf Trab.
Doch in der Nacht da passt das nicht.
Ich gebe das jetzt einfach ab.
Und warte ab und lösch das Licht.

© Margo Plag 2009

Forumstreffen Mittelalterfreun.de

Ich schreibe neben der Bloggerei auch in einigen Foren. Hauptsächlich Heiden- oder Mittelalterforen. Eines meiner Lieblingsforen ist Mittelalterfreunde, ein Forum über das Mittelalter aber auch vor allem über Mittelaltermärkte.

Gestern waren wir (Triskehle) in Gelsenkirchen auf dem ersten Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum diesen Jahres. Darüber werde ich noch auf dem Triskehle Blog berichten sobald ich die ersten Fotos habe.

Privat war für mich das geplante Treffen einiger User des Mittelalterfreunde Forums am wichtigsten. 15 Uhr am Heroldsturm war verabredet und tatsächlich, es wurde ein lebhaftes Treffen.

Rotscha, Vredune von Vondern, Rhiannon, Silentia, Toghan, unser lieber Ritter Ulf und Lidania waren, teilweise mit Anhang, vor Ort. (Ich hab hoffentlich Niemand vergessen) Es gab ein großes Hallo und eine wirklich freundliche Begrüßung. Die Mittelalterszene ist eben sehr nett und offen.

Und ich bin sicher, die meisten hatte ich schon auf diversen Märkten gesehen, nur eben nicht gekannt. Aber das wird jetzt anders. Besonders habe ich mich über die Bekanntschaft mit Rhiannon gefreut. Denn wir "kennen" uns schon ein paar Jahre über my space. Hatten uns durch die Heidenszene gefunden. Nun ist es umso schöner, sie mal "in echt" zu sehen.

Außer den Leuten des Forums haben wir aber auch wieder eine Menge anderer Mittelalterfreunde wieder getroffen. Von den Meisten weiß ich kaum die Namen aber man kennt sich eben. Marenka, die Rattenfängerin, Laloona und Avaloniac von Radio Aena, Margot die Bauchtänzerin und sooooo viele Andere.

Auch die Bekanntschaft mit so netten Kollegen wie Duivelspack und Luxuria Auris (die immer besser werden, traumhaft) wurde nach der langen Winterpause wieder erneuert. Aber darüber dann mehr auf dem Triskehle Blog.

Freitag, 24. April 2009

Comedians

Ja wie die Titelzeile schon sagt, will ich hier über Comedians schreiben. Damit meine ich nicht politische oder andere Kabarettisten, denn das ist meiner Meinung nach ein ganz anderes Gebiet und hat oft nichts mit Humor zu tun.

Aber manche Comedians haben eigentlich auch nichts mit Humor zu tun. Ich mag am liebsten die leisen, etwas feinsinnigeren Töne. So wie sie Hape Kerkeling anschlägt. Unvergessen seine Königin Beatrix.




Wen ich auch toll finde ist Rüdiger Hoffmann. Seine langsame Art und die Begrüßung:"Ja, Halloooo erstmal." ist für mich unnachahmlich. Auch seine Art, sich über sich selbst lustig zu machen ist einmalig.

Zu meinen Lieblingen gehört auch Jürgen Becker, obwohl ich den eigentlich eher als Kabarettisten sehe. Genau wie Dieter Nuhr. Dann finde ich noch Bernhard Hoecker klasse.

Eigentlich sind mir die Comedians, die sich über sich selbst lustig machen die liebsten. Aber auch da gibt es Unterschiede. Ich kann z.B. Cindy aus Marzahn oder diesen Kerl mir den ärmelosen Pullundern überhaupt nicht leiden. Der Maddin geht gerade so noch.

Von den lauten Comedians mag ich gern Mario Barth und Kaya Yanar. Und noch ein paar wenige Andere. Bei Ingo Appelt schalte ich aus. Besonders toll finde ich Michael Mittermaier. Wer liebt nicht sein *Wenn der Zeuge 2x klingelt*?



Unter den Frauen gibt es nur wenige gute Komiker. Gabi Köster, Mirja Boes. Mehr fallen mir im Moment nicht ein. Aber die finde ich richtig gut.

Ich habe natürlich nicht Alle aufgeführt, die ich gut finde. Aber da gibt es schon noch Einige.

Donnerstag, 23. April 2009

Welttag des Buches


Heute ist der Welttag des Buches und für so eine Büchernärrin wie mich ein schöner Anlass mal wieder ein Buch zu kaufen.

Ich wollte mir schon lange dieses Buch kaufen. Nur der hohe Preis der gebundenen Ausgabe hielt mich bisher ab. Aber es gibt nun endlich auch eine Paperback Ausgabe und die habe ich mir heute gekauft.

Hape Kerkeling mag ich ganz gern. Er ist nicht so ein lauter Comedian wie z.B. Mario Barth oder Ralf Schmitz.

Wenn mein Kopfweh wieder weg ist fange ich auch gleich an zu lesen.



Und da wir gerade bei Literatur sind, bitte votet für mein Gedicht bei Brunos Wettbewerb. Nur noch 7 Tage. Das Gedicht findet ihr hier. Danke.

Kopfschmerzen

Puh, seit einiger Zeit plage ich mich mit häufigen Kopfschmerzen. Eigentlich habe ich nie wirklich welche gehabt deshalb erstaunt es mich umso mehr. Einmal hatte ich sogar plötzlich Nasenbluten und danach waren die Kopfschmerzen weg.

Da mir das etwas Angst macht will ich gleich mal zum Doc und schauen lassen was da los ist. Mein Bruder hatte im Alter von 50 ein geplatztes Aneurisma im Kopf. An den Folgen ist er schließlich auch gestorben. Also wünscht mir Glück dass es nur harmlos ist.

Dienstag, 21. April 2009

Montag, 20. April 2009

Wochenende

So, nun ist es vorbei, das erste Marktwochenende in diesem Jahr. Und es war suuuuper. Der erste Mittelaltermarkt der Einherjer in Ingelheim am Rhein.


Der Markt fand in einem ganz tollen mittelalterlichem Ambiente statt und war extrem gut organisiert. Solche Märkte liebe ich. Nicht so vollgepackt mit lauten Dudelsackbands sondern eine gelungene Mischung von leisen (Triskehle) und lauten (Verres Arcis) Tönen. Bis hin zum Top Act Dunkelschön, die sich als unglaublich nette junge Leute entpuppten.

Meine Stimme ist total kaputt, meine Erkältung ist immer noch da aber ich bin rundum zufrieden und glücklich.

Näheres schreibe ich dann im Triskehle Blog, sobald ich mehr Fotos habe.

Dank für das Foto an Karl-Josef Nesbigall aus Ingelheim.

Freitag, 17. April 2009

Sarah Brightmann

Hier noch schnell mein Lieblingslied von Sarah Brightman - You take my breath away.





Für die, die Sarah Brightman nicht kennen. Sie ist die Ex-Frau von Andrew LLoyd Webber und hat mit Andrea Bocelli zusammen die Hymne *Time to say goodbye* gesungen.

Lieblingsorte Teil 5 - Solingen

Ich gebe zu, ich gehöre zu dem seltenen Exemplar Solinger, die ihre Heimatstadt lieben. Auch wenn ich nicht hier geboren wurde. Ich kann nicht verstehen, warum so viele Solinger ständig an unserer Stadt rum meckern.

Hier gibt es Alles, was man braucht. Und was es hier nicht gibt, braucht man auch nicht wirklich.

Seit 30 Jahren wohne ich hier und ich habe schon eine ganze Reihe von Stadtteilen bewohnt. Aber hier in der City finde ich es am besten. Ich kann fußläufig das Theater, das Cinemaxx, die Einkaufspassage und Fußgängerzone erreichen. Habe Buchläden vor der Tür. Zum Bahnhaltepunkt sind es 3 Minuten Fußweg, zur Bushaltestelle 1 Minute. Das neue Kulturzentrum Südpark ist 2 Minuten entfernt.

Zugegeben, wirtschaftlich gesehen ist Solingen hochverschuldet. Und leider gibt es in der Innenstadt zu wenig Lebensmittelgeschäfte. Aber im Großen und ganzen ist es wunderschön hier.

Umgeben von Wäldern, was für eine Stadt mit 165.000 Einwohnern nicht selbstverständlich ist, liegt Solingen in einem Dreieck mit Wuppertal und Remscheid. Köln und Düsseldorf sind auch mit dem ÖPNV gut zu erreichen. Es gibt einiges an Museen. Z.B. das Kunstmuseum Baden, das Klingenmuseum, das Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs oder das Bergische Museum auf Schloss Burg. Aber auch so skurile Sachen wie ein Laurel und Hardy Museum.



Der Stadtteil Gräfrath hat einen erhaltenen Markt mit Brunnen und Fachwerkschieferhäusern. Diese so typischen Häuser findet man in Solingen noch an jeder Ecke. Ob Fachwerk oder verschiefert, sie sind allgegenwärtig im Stadtbild.

Auch in den Außengebieten gibt es noch zahlreiche erhaltene Schleifkotten, die man zum Teil besichtigen kann, wie den Balkhauser Kotten, oder die als Restaurant dienen. Die meisten davon an der Wupper.

An der Wupper findet man auch die berühmte Müngstener Brücke, die Solingen und Remscheid mit einer Eisenbahnlinie verbindet.



Und natürlich darf Schloss Burg nicht vergessen werden. Aber darüber habe ich ja schon berichtet.



Solingen hat auch schlimme Tage erlebt. So wurden im 2. Weltkrieg in zwei Bombennächten 1.658 Menschen nur in der Innenstadt getötet.

Der schlimmste Tag in der Solinger Geschichte war aber der 29. Mai 1993, als ein paar rechtsorientierte Jugendliche ein von einer türkischen Familie bewohntes Wohnhaus anzüdeten. 5 tote Frauen und Kinder und viele zum Teil Schwerverletzte waren zu beklagen. Bis heute ist diese schreckliche Tat nicht vergessen und wird jedes Jahr wieder beklagt.

Berühmte Solinger gibt es auch. Da wären zu nennen: Walter Scheel, Veronica Ferres, Michael Lesch, Jochen Pützenbacher (den älteren als RTL Radio Moderator der 60er Jahre bekannt), Pina Bausch, Richard David Precht und viele andere mehr.

Und natürlich nicht zu vergessen ich und meine Familie.

Donnerstag, 16. April 2009

Hochzeitsfotos

Nachdem Moondaughter gestern ihre schönen Hochzeitsfotos gepostet hat, will ich auch mal ein paar Bilder von unseren Hochzeiten zeigen.

Unsere erste Feier war am 24.6.06 während der Highland Games auf dem Pferdeberg in Duderstadt. Ein guter Freund von uns, ein Dru
ide, hat uns dort in einem Handfasting getraut.


Hier ist er in dem weißen Gewand zu sehen.



Hier gehen wir geführt von der Druidin den Kreis ab.
Der junge Herold im roten Gewand ist Itzibitzispider.










Am 27.6.06 haben wir dann in Solingen standesamtlich geheiratet. Auch dort fielen wir etwas auf. Seht selbst.




Es war eine richtige Hippie Hochzeit und selbst der Standesbeamte hatte seinen Spaß.





Das Kleid war übrigens Alles in einem. Blau, alt, geliehen. Es gehörte meiner Freundin Lidania, die es in den 80ern bei ihren Auftritten mit einer Folkband getragen hat.

Mittwoch, 15. April 2009

Lieblingsorte Teil 4 - Neandertal

Nicht allzu weit von Solingen entfernt liegt das Neandertal. Ja, genau das, wo der berühmte Neandertaler gefunden wurde.

Da Tom noch nie dort war, sind wir heute zu dritt, Lidania, Tom und ich, dorthin gefahren, um das Museum zu besuchen.





Schon als Kind war ich fasziniert von dem alten Museum aber der "Neubau" und vor allem die neuen Erkenntnisse der Forschung sind so aufregend.

Ich kann das Museum Jedem nur empfehlen. Leider ist der Eintritt mit 7 € ziemlich hoch aber es lohnt sich. Vor allem auch mit Kindern. Man bekommt Kopfhörer mit und an fast allen interessanten Dioramen sind Buchsen zum einstecken und die Erklärungen sind so gemacht, dass sie für jung und alt verständlich sind.

Danach waren wir noch Essen und es war unglaublich gut.

Dienstag, 14. April 2009

Lieblingsorte Teil 3 - Kölner Dom

Wer mich näher kennt, weiß, dass ich keine Christin bin sondern an die alten Götter der Kelten glaube. Insbesondere an Cerridwen und Cernunos. Trotzdem liebe ich den Kölner Dom.

Vor vielen Jahren habe ich einmal das Buch Kristin Lavranstochter von Sigrid Undset gelesen. In diesem Buch werden die Eindrücke der mittelalterlichen Menschen in so einem Gebäude geschildert. Die Sonne, die durch die bunten Glasfenster scheint war für Kristin im Trondheimer Dom wie ein Blick ins Himmelreich. Seitdem sehe ich den Dom und auch andere alte Kirchen und Kathedralen mit ganz anderen Augen.

Ich habe keine Fotos vom Inneren des Kölner Doms denn ich finde es unmöglich in so einem Gebäude ständig mit Blitzlicht zu fotografieren. Sollen die Touristen ruhig machen aber ich habe Respekt vor dem Glauben anderer Menschen und mache es nicht. Also schaut euch bitte die Homepage des Doms an, die ich oben verlinkt habe.

Ganz wichtig für mich sind im Dom nicht nur die Fenster sondern auch der Seitenaltar links mit der Schmuckmadonna . Sie ist für mich eine Darstellung meiner Göttin und wenn ich im Dom bin, zünde ich ihr eine Kerze an.

Der Kölner Dom ist für mich ein Gesamtkunstwerk und ich fühle mich dort wohl. Seltsam für eine Heidin, oder?

Nicht vergessen möchte ich noch das Römisch-Germanische Museum, dass sich direkt hinter dem Dom auf der Domplatte befindet. Das besuche ich auch so oft ich kann.

Sonntag, 12. April 2009

Lieblingsorte Teil 2 - Schloss Burg

Einer meiner Lieblingsorte seit meiner frühesten Kindheit ist Schloss Burg an der Wupper. Früher eine eigenständige Gemeinde aber in den 70er Jahren im Zuge der Gebietsreformen zu Solingen gekommen.



Schloss Burg wurde Anfang des 12. Jahrhunderts von Graf Adolf II. von Berg gebaut. Zunächst hieß es Neuenburg. Die alte Burg Berge in d
er Nähe von Altenberg wurde aufgegeben. Erst im 15. Jahrhundert wurde die Burg in ein Jagdschloss umgebaut und erhielt den Namen Schloss Burg.

Die Grafen von Berg waren im Mittelalter mächtige Männer im Deutschen Reich. Sie stellten Erzbischöfe und Reichskanzler. Bekannt wurde auch Graf Engelbert II. Erzbischof von Köln. Oder Adolf V., der an der Schlacht von Worringen teilnahm und den unterlegenen Siegfried von Westerburg ins Verließ von Schloss Burg verbrachte.

Ich will jetzt hier nicht alle historischen Daten a
ufschreiben, die kann man unter den angegebenen Links nachlesen.


Als 5 jähriges Kind hatte ich einen großen Lebenstraum. Ich wünschte mir einen amerikanischen Millionär zu heiraten und dieser müsste mir dann Schloss Burg kaufen. Ich wollte darin wohnen und mittelalterliche Kleider tragen.

Das mit dem Millionär hat zum Glück nicht geklappt aber mittelalterliche Kleider trage ich inzwischen öfters auf Schloss Burg.

So auch heute wieder, wenn ich mit Triskehle beim Osterlager der Wahren bergischen Ritterschaft spielen werde.

Copyright Fotos:

ganz oben Quelle Wikipedia, andere Triskehle

Freitag, 10. April 2009

Lieblingsorte Teil 1 - Die Rhumequelle

Die Quelle der Rhume





Am Rand des Harz liegt das kleine Städtchen Rhumspringe. Hier gibt es den zweitgrößten Quelltopf einer Kaarstquelle in Europa.

Doch diese "technischen" Details vergisst man sofort, wenn man wirklich am Randes des Quellteiches steht. Wie ein verwunschener Ort liegt er da und man ist sofort gefangen von der Athmosphäre. Magie liegt in der Luft und man glaubt, die Nixe zu spüren, die in dem Teich lebt.





Die Nymphe Ruma

nach Carl Ludwig Hellrung

von Karl Wüstefeld und Heinrich Leineweber nacherzählt.

In grauer Vorzeit herrschte über die Quellen, Flüsse und Teiche die jungfräuliche Königin Holda oder Hulda. Ihren Hofstaat bildeten die Nymphen, Feen und Nixen. Nach dem die Göttin Hulda, ihr nasses Reich Jahrtausendelang vom Göttersitz aus regiert hatte, wandelte sie mit einem Male die Lust an, ihren Herrschersitz auf die Erde zu verlegen. Ihren Palast wollte sie in der größten und schönsten Quelle der Erde erbauen, und damit diese ausfindig gemacht werde, sandte sie alle ihre Schwestern, die genannten Nymphen, mit der Weisung auf die Erde, hier die entsprechende Quelle aufzusuchen.

Und hinab zur Erde schwirrten die leichten Himmelstöchter, den Willen der Gebieterin zu erfüllen.

Nach der Rückkehr berichteten sie übereinstimmend, daß keine Quelle auf der Erde zum Göttersitze geeignet sei, selbst die Quellen des großen Rheines, der Donau, der Elbe und der Wolga nicht; die Königin möge lieber in einem dieser Ströme Wohnung nehmen, die manche lauschig schöne Plätze besäßen.

"Unter keiner Bedingung", gab aber die Königin zur Antwort, "darf sich unsere Jungfräulichkeit in einem trüben Flusse baden; es ist dies gegen die Sitte unseres Geschlechts, gegen die Ansprüche einer Königin. Wo erst Menschen gehauset haben, dürfen wir keine Gemeinschaft durch das Element anknüpfen.Göttliches kann sich nur dem Göttlichen oder dem Ursprung irdischer Verhältnisse nähern. Forschet also nochmals, und vorzüglich in dem Lande, wo Teuter stand, und das man Cheruskien nennt; vielleicht findet sich dort eine großartige Quelle, die unseren Wünschen entspricht."

"Aber", fiel da eine der Nymphen ein, "in diesem Lande, über das ich meine Fahrt nahm, gibt es nur Wald und Gebirge, in denen es so rauh und kalt ist; nirgends sah ich offene, große Flüsse."

"Laß dich, liebes Kind", entgegnete die Göttin, "nicht täuschen und bestechen von der Großartigkeit der Flüsse; sie verdanken ihre Größe bloß den Begünstigungen und Schwächen anderer, stammen nicht selten aus kleinlichen Verhältnissen, wissen sich aber mit der Zeit mächtig zu machen. So wird es auch mit den Fürst endergehen. Große tapfere Ahnherren hinter lassen nicht immer ihren mächtigen Arm, ihr Gut in späteren Jahren zu schützen, unterdeß zieht die Klugheit eines minder Mächtigen Vorteile; und so wird es bei allem Vergänglichen zu allen Zeiten sich gestalten. Gehet nur und suchet, liebe Kinder!"

Und die Nymphen eilten abermals zur Erde nieder und durchzogen das Harzgebiet nach allen Richtungen. Sie fanden jedoch die Quellen ohne Ausnahme als zu gering.

Schon wollte Hulda sagen: "Nun, dann muß ich an geeignetem Orte selbst eine Quelle ins Dasein rufen, wie ich sie wünsche!" als plötzlich die letzte der ausgesandten Nymphen mit freudestrahlenden Augen zurück kam und also berichtete:

"Große Gebieterin! Am südlichen Fuße des Harzgebirges, zwischen Hügeln, die von großen Eichen und Buchen beschattet, zugleich Moos- und Wiesenmatten an ihren Abdachungen zeigen, liegt eine Quelle versteckt, welche allen Ansprüchen für den Göttersitz genügt. Krystallhelle Durchsichtigkeit, erquickende Frische, reiner Geschmack und ein außerordentlich starker Erguß sind die Vorzüge dieser Quelle, welche ich zu ihrem Ruhme hervorheben darf. Der sie umgebende reizende Wald ladet zu Spielen und Lustbarkeiten ein. In der Mitte der Quelle bauen wir einen Granitpalast, fassen ihre Ränder, in dem wir sie erweitern, mit Marmor ein, pflastern mit diesem Gestein des Beckens Grund, umziehen die schöne Umgebung mit einer hohen Alabastermauer und nehmen in diesen herrlichen Waldgarten eine Anzahl der schönsten, edelsten, aber friedliebenden Tiere auf."

Hocherfreut segelte die Königin mit ihrem Hofe zur Erde nach der bezeichneten Stelle. Sie fand der Nymphe Bericht in allen Stücken bestätigt und sprach: "Dein Name, geliebte Ruma, soll hierdurch Götterwort verewigt werden; die Quelle, so du fandest, heiße fortan Rhumesprung, zum Ruhme der Gottheit, die sich hier niederläßt, zum Ruhme Allvaters, der sie schuf, zum Ruhme ihrer Bedeutsamkeit!"

Sofort wurde der Göttin Wille zur Wirklichkeit. Es erhob sich auf ihren Wink aus des Kessels Mitte ein krystallener Palast, der zur Hälfte unter Wasserstand. darin ergossen sich drei große Quellen; durch die Bogenöffnungen strömte die Flut von zweien heraus in das erweiterte Marmorbecken und von da durch ein weites Bett unter der Alabastermauer fort in Freie. Auf dem Wasserstockwerk bildete sich ein zweites mit glänzenden Zimmern, wie sie für den nicht zahlreichen Hof während des hiesigen Aufenthalts erforderlich waren. Die mittlere Quelle ward durch eine Röhre über das Dach geführt. Sie verteilte in angemessener Höhe ihren krystallenen Inhalt zu einer nach allen Seiten gleich förmigen Wölbung, so daß man auf dem Altan wie unter einem geöffneten Schirm, unter einem gleichmäßigen Wassermantel trocken sitzen konnte.

Von diesem Palast aus beherrschte Hulda ihr Reich und verteilte unter ihre Nymphen, Feen und Nixen die Statthalterschaft über die Quellen und Flüsse der Welt. Ruma, die Lieblingsnymphe, ward für ewige Zeiten Statthalterin des Rhumesprungs.

Als endlich das Kreuz, welches St. Bonifatius den Sassen brachte, auch in diesem sassischen Landesteile aufgepflanzt wurde, zerfiel das Reich der Göttin Hulda; ihr Name lebt in Teutschland fort, nachdem sie zu ihrem Ursprunge zurückgekehrt, während die Nymphen ihres Hofstaates entlassen wurden. Letztere sollen sich zumeist nach Duderstadt gewendet und da selbst verheiratet haben, woher es kommen mag, daß diese Stadt heutzutage noch so viele hübsche Mädchen hat.

Ruma wollte indes ihr Gebiet nicht verlassen.; auf ihren Wunsch wurde sie von der Göttin in eine Silberforelle verwandelt, und wer die rechte fängt, wird einst Herr von Rhumesprung und seines Gebietes werden.

Der Palast liegt in Trümmern in der Tiefe des Kessels; von der marmornen und alabasternen Umzäunung erblickt man zuweilen noch Spuren.






Und noch eine Sage über die Nixe habe ich gefunden

Die Sage von Romar und Ruma

nach Carl Duval

Da, wo jetzt an der Südseite des Harzes die Felsenzacken des Romarsteins emporstarren, hauste vor Zeiten ein mächtiges Riesengeschlecht, das mit den benachbarten Berggeistern in beständiger Fehde lebte.

Romar, ein schöner zu jenem Riesengeschlecht gehörender Jüngling, durchzog einst den Wald, um einen Hirsch oder Eber zu erlegen. Die milde Frühlingsluft umfächelte lind die glühen den Wangen des kräftigen Jünglings, die Vögel sangen ihre fröhlichsten Weisen in den dichten Gebüschen, die frischen Waldblumen verhauchten süßen Duft, und von sanften Gefühlen bewegt schritt Romar langsam und träumerisch unter den säuselnden, flüsternden Bäumen dahin.

Plötzlich hemmte er seinen Fuß, denn er stand vor einer wunderholden Mädchengestalt, welche von den Armen des süßesten Schlafes umfangen im schwellenden Moose lag.

Schöne Träume mußten das Haupt der Schlummernden umschweben, denn sie lächelte so zauberisch, daß Romar bewundernd still stand und seine Augen von dem schlafenden Mädchen nicht wegzuwenden vermochte. Süße ihm bisher ganz fremde Gedanken und Empfindung enerwachten in seiner Brust, und er blieb solange unbeweglich in tiefes Anschauen versunken stehen, bis die holde Schlafende sich zu regen begann, die Glieder bewegte und die Augen aufschlug.

Als die Unbekannte die hohe fremde Männergestalt vor sich erblickte, stieß sie einen Schrei des Entsetzens aus, sprang empor und floh wie ein verscheuchtes Reh in das tiefste Dickicht des Waldes hinein.

Romar war von dem Blicke, den ihm die Fliehende zu geworfen hatte, eine Weile wie vom Blitze getroffen und konnte kein Glied bewegen, doch bald kehrte ihm die Besinnung zurück, und wie ein Sturmwind eilte er der Flüchtigen nach.

Es gelang ihm auch bald, das zitternde Mädchen, dem sich die Angst wie Blei an die Fersen hing, einzuholen und mit kräftigem Arm zu umfassen.

Die Gefangene schluchzte laut und hielt sich für verloren, doch Romar sprach so freundlich und herzlich zu ihr ein, daß sie endlich Vertauen faßte und mit Augen den Worten des Jünglings lauschte, ja, von seiner fesselnden Rede und seiner schönen Gestalt angezogen mit dem Versprechen schied, daß sie seiner am andern Tage an der selben Stelle, an der sie sich zum ersten Male gefunden, harren wolle.

Romar und die schöne Unbekannte sahen sich fort an sehr häufig und erklärten einander bald ihre innigste Liebe. Täglich kamen sie auf einem stillen, heimlichen Waldplätzchen zusammen und der Jüngling frug nun nach der Herkunft der Geliebten, erschrak aber nicht wenig, als ihm die Geliebte gestand, daß ihr Vater der dem Riesengeschlecht feindlich gesinnte Berggeist, und sie selbst eine Nixe sei, die dem naheliegenden Teich bewohne, und daß sie Ruma heiße.

"Wehe", rief Romar aus, "wehe uns, denn wir werden unglücklich sein, denn dein Vater, welcher mich und meinen Stamm haßt, wird nie zu einer Verbindung mit mir seine Einwilligung geben!"

Ruma wandte Alles an, um den trostlosen Geliebten zu beruhigen. "Ich bin", sagte sie, "das Lieblingskind meines Vaters. Er hat mir noch nie einen Wunsch abgeschlagen, und wird gewiß, wenn ich ihn recht herzlich darum bitte, seine Zustimmung zu unserer Vereinigung nicht versagen."

Durch diese und ähnliche Reden, durch die Versicherung der ewigen Treue, besonders aber durch die Liebkosungen, mit denen sie ihre Worte begleitete, wurde Romar wieder einigermaßen beruhigt, und als der Berggeist auf längere Zeit in ferne Gegenden gezogen war, schlossen die beiden Liebenden den ewigen Bund auf Leben und Tod mit einander.

Sommer und Herbst schwanden dahin, auch der trübe Winter zog mit seinen Schnee- und Regentagen vorüber und der Lenz kam wieder mit seinem frischen Grün, mit den Gesängen munterer Vogelscharen und mit seinem bunt phantastischen Blumenschmucke. Was in Kluft und Höhle verborgen gelegen hatte, kam hervor und labte sich an der milden erquickenden Frühlingsluft.

Auch Romar war mit seiner Gattin, welche bereits einen holden Knaben auf dem Arm trug, auf die Berge gestiegen und beide ruhten eben im Schatten eines breitästigen Baumes, als plötzlich der eben aus der Ferne zurückgekehrte Vater der Ruma hinter dem Gebüsch hervortrat, ob des unerwarteten Anblicks, der sich ihm darbot, vor Schrecken bleich stehen blieb, und dumpfe Zornesworte gegen den vermeintlichen Verführer seiner Tochter ausstieß.

Ruma erschrak zwar anfänglich nicht wenig, als sie ihren Vater, den sie noch weit entfernt wähnte, so plötzlich mit zornbleichem Antlitze vor sich stehen sah, doch sammelte sie sich so gut es ging, eilte zu ihrem Vater hin und suchte durch die schmeichelndsten Worte seine Verzeihung zu erflehen. Mit ihr vereinigte auch Romar seine Bitten und reichte dem Berggeiste freundlich die Hand zur Versöhnung dar; doch dieser wollte nichts von einer friedlichen Vereinigung wissen, sondern rief wutentbrannt eine Schar von Berggeistern herbei, welche seine Tochter samt ihrem Kinde ergreifen und davon führen mußte, während andere Berggeister den wütenden Romar umringten und so in die Enge trieben, daß sich derselbe, aus unzähligen Wunden blutend, kaum bis zu den Toren der Riesenveste zu schleppen vermochte.

Von Stund an zogen nur traurige Tage an der unglücklichen Ruma vorüber, denn fast stündlich war sie von ihrem Vater gedrängt, sich von dem ihm verhaßten Romar gänzlich los zusagen; da sie aber standhaft in ihrer Liebe zu ihrem Gatten verharrte, ergriff er endlich, von Ingrimm übermannt, das schuldlose Kind, zerschmetterte es am Felsen, fluchte dem Geschick, das ihm, wegen der geistigen Natur seiner Tochter, nicht gestattete, mit ihr ein Gleiches zu tun, schuf eine Höhle, bannte seine Tochter hinein und ging, ein Hohngelächter gegen den von der Riesenburg herabspähenden Romar ausstoßend, von dannen.

In der dunklen Höhle, deren Eingang von tückischen Berggeistern bewacht wurde, saß die unglückliche Ruma lange Zeit. Oft gab sie sich Mühe, aus ihrem Gefängnisse zu entschlüpfen, und eine Reihe noch vorhandener tiefer Erdfälle bezeichnet die gewaltigen Anstrengungen, welche sie machte, um zu ihrem geliebten Romar zu gelangen, aber die selben entgingen dem wachsamen Vater nicht, der dann jedesmal sogleich mit zürnenden Toben herbeieilte und die ungehorsame Tochter in die Tiefe der Erde zurückschmetterte.

Nach langen Jahren gelang es der Gefangen enendlich, auf unterirdischen Pfaden den Grenzen des väterlichen Gebietes zu entrinnen, als vollendeter Strom zu Tage zu springen und mit dem treuen Gatten traulich wie sonst zu kosen.

Das Volk aber hat dem schönen Strome den Namen der treu liebenden Nixe gegeben und ihn "Ruma" genannt, welche Benennung er heute noch führt.




Donnerstag, 9. April 2009

Urlaub!!!

Eben bin ich nach Hause gekommen und jetzt habe ich eine ganze Woche Urlaub vor mir. Ich bin auch ziemlich geschafft und bevor wir nächste Woche auf unseren ersten Markt fahren tut mir die Erholung bestimmt gut.

Tom hat auch Urlaub und so können wir schön Zeit miteinander verbringen. Mal sehen was uns so einfällt.

  • Neanderthalmuseum mit Regine vielleicht
  • auf der Trasse spazieren gehen wenn mein Knie mitmacht
  • lange schlafen
  • gemütlich zusammen frühstücken (das können wir sonst nur am Wochenende)
  • und so weiter
Aber wahrscheinlich faulenzen wir nur rum. Und das macht auch Spaß. Ich hab noch 2,5 Bücher die ich lesen will. Geburtstagsgeschenke.

Ach ja, endlich Urlaub.

Sonntag, 5. April 2009

Role Play Convention 2009

Gestern war ich mit Tom in Köln auf der Role Play Convention. Nachdem wir uns genug über den Hammer Eintritt von 15 Euro pro Person geärgert hatten, sind wir voller Wonne in das Getümmel gestürzt.

Ich selbst bin ja "nur" Live-Rollenspielerin und dafür gab es schon viel zu gucken. Aber die Tabletop, Karten, Pen&Paper, PC oder Konsolenspieler hatten da echt das Paradies. Tom lieferte mich am Stand von Radio Aena ab und strolchte allein los.

Am Radio AENA Stand konnte ich einige meiner Lieblingsmoderatoren, wie z.B. Morgul, endlich mal live erleben. Und einige meiner mir bereits bekannten Mods, wie Avaloniac und Amatras, traf ich ebenfalls an. Dazu noch den Veranstalter des Festival Mediaval, mit dem ich mich sehr gut unterhalten habe.

Auf der Messe selbst war es wider Erwarten recht leer, was aber angenehm zum Gucken war. Es soll aber die beiden Tage vorher recht voll gewesen sein. Schön war es viele Bekannte zu treffen. Unter den Musikern war das Sheamus aus Frankfurt, der öfter mit den Galgenvögeln singt. Von den Galgenvögeln selbst habe ich dann Rene und Jan getroffen. Es gibt auch Beweisfotos aber um die hochzuladen, müssen meine Kater erstmal das versteckte Kabel rausrücken.

Auf dem kleinen Mittelaltermarkt, wenn man ihn denn so nennen möchte, spielten gerade die Jungs von der Gruppe WirrWahr, die ich später auch am AENA Stand wiedertraf.

Die beeindruckendste Larpergruppe die auf der Convention ihr Lager zeigte, war eine Gruppe Endzeitlarper. Sie hatten ein tolles Lager mit einem künstlich gealterten Militärjeep, Uniformen, Atomsprengköpfen usw. Auch davon habe ich Fotos, die dann noch kommen werden. Wenn die Kater......

Tom hatte auch Glück und gewann an einem Glücksrad einen Shadowrun-Roman. Diese Serie liest er sowieso sehr gern.

Das Lustigste allerdings waren die An-und Abreise gewandet in der Bahn. Hin traute sich nur ein kleiner Junge zu fragen, aus welchem Land denn unsere Kleidung käme und er fand die Antwort Schottland ziemlich interessant. Auf der Rückfahrt wurde es dann lustig, denn der doppelstöckige Regionalexpress war ziemlich voll. Tom und ich fanden nur getrennte Plätze und ich saß mit 3 (vermutlich) Amerikanern zusammen. Mit uns waren ein paar junge, als Barbaren gewandete, Männer eingestiegen. Diese sahen extrem martialisch aus, ganz in Felle und Leder gekleidet und angemalt. Da sie keine Plätze mehr fanden, legten sie sich einfach im Ausstiegsbereich längs auf den Boden. Messe macht müde.

Nach einer Weile kam einer der Barbaren unter den entsetzten Blicken der Mitreisenden zu uns und fragte, ob wir vielleicht eine Axt (aus Latex) gefunden hätten. Hatten wir leider nicht aber die 3 Amerikaner zückten sofort ihre Wörterbücher und fingen an wild zu blättern. Scheinbar fanden sie aber nicht die richtigen Phrasen und so kam keine Unterhaltung zustande. Ich war einfach zu müde, um von mir aus eine Erklärung abzugeben. Aber ihr hättet all diese Blicke sehen müssen.

Alles in Allem war die RPC sehr interessant für Rollenspieler, sehr anstrengend und der Eintritt meiner Meinung nach überteuert.

Für Triskehle könnte sich noch etwas sehr Schönes daraus ergeben aber das ist noch nicht wirklich spruchreif.

Fotos folgen wenn die Kater das Kabel.....

Freitag, 3. April 2009

Für Alle, die sich vielleicht Sorgen um meine Gesundheit machen

Falls sich Jemand unter euch Sorgen um meine Gesundheit machen sollte, habe ich hier die passende Antwort.





Ich lache mich schon wer weiß wie lange darüber kaputt. Aber irgendwie hat es auch was.

Mittwoch, 1. April 2009

Gedichtwettbewerb bei Brunohs Blog

Bruno hat auf seinem Blog zu einem Gedichtwettbewerb aufgerufen und 4 Gedichte wurden eingereicht. Ich habe auch mit letzter Kraft Eines beigetragen, es heißt "Schreibblockade". Die hatte ich nämlich, weil ich unter Druck nicht schreiben kann.

Wer mit abstimmen möchte kann das hier lesen. Der kurze Weg zu meinem Gedicht ist hier.

Jetzt bin ich gespannt wer gewinnt.