Donnerstag, 12. März 2009

Regen

Regentropfen
wie Tränen laufen sie am Fenster herunter.
Weint die Göttin?
Über uns Menschen,
die wir uns täglich selbst vernichten.

Regentropfen
wie traurige Musik spielen sie auf dem Glas.
Ein Requiem?
Für die Toten aus Winnenden,
aus Alabama oder irgendwo.

Regentropfen
Aus dunklen Wolken regnen sie herab.
Ein Vorhang?
Um das Leid der Menschen
nicht sehen zu müssen.

Göttin, schau auf deine Kinder.

Kommentare:

Ulf von Schellenberg hat gesagt…

Alle Götter weinen angesichts dieser brutalen Vernichtung Ihrer Schöpfung!

Kessi hat gesagt…

Das Gedicht ist wunderbar!! Besser hätte man es gar nicht schreiben können. Und ich kann Euch nur zustimmen. Ich kann nur hoffen, dass die Menschen noch rechtzeitig aufwachen, bevor immer noch mehr Unglück geschieht... damit meine ich nicht Euch beide, Ihr wisst schon, was ich meine...

brunohs hat gesagt…

Nein die Götter weinen nicht! Sie dulden ws !

Grey Owl Calluna hat gesagt…

Ein sehr schönes, wahres und anrührendes Gedicht, liebe Hexe!!!
Sei lieb gegrüßt
Grey Owl

ray gratzner hat gesagt…

Liebe hexe,

das waren intensive Gefühle, die die Hexenhand zu diesen Zeilen trieben...

Die Göttin schaut zu, aber wir müssen es richten.....

Danke für die schönen Zeilen....LG Rainer

DIE MONDTOCHTER hat gesagt…

bin gerade auf deinem blog gelandet und habe dich mal auf meinem verlinkt.
ein super schönes gedicht :-)

lieben gruss
die mondtochter

Anonym hat gesagt…

Wunderschön, dein Gedicht!
Ich bin mal wieder begeistert!

Lieben Gruß
Lidania