Mittwoch, 18. März 2009

Bilderbücher

An die Bilderbücher aus meiner Kindheit kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern. Kein Wunder, die Bilderbuchzeit ist bei mir auch 50 Jahre her. Nur an die Mecki-Bände erinnere ich mich schwach.

Aber meine Kinder hatten Berge von Bilderbüchern. Am schönsten fanden wir die Bilderbücher von Astrid Lindgren. Von vielen ihrer Geschichten gab es solche. *Die Kinder aus der Krachmacherstraße* zum Beispiel gab es in verschiedenen Bänden oder die *Bullerbü* Geschichten.

Auch ganz beliebt waren die Bücher von Janosch. *Oh wie schön ist Panama* oder *Ich mach dich gesund, sagte der Bär*
waren die Lieblingsbücher meiner jüngsten Tochter (heute fast 29). Ich weiß noch genau, das Vorlesen jeder dieser Geschichten dauerte genau 15 Minuten. Mit verstellten Stimmen natürlich.

Das Lieblingsbilderbuch meiner heute fast 40jährigen ältesten Tochter war *Der Esel Benjamin*.
Es ist, wie so viele Andere später in den Besitz der kleineren Geschwister über gegangen.

Mein Jüngster, heute 18, liebte die Geschichten von Petterson und seinem Kater Findus. Auch hier dauerte das Vorlesen meist eine halbe Stunde. Das lag aber auch an den wundervollen Bildern, die so voller kleiner Details stecken, dass man bei jedem Ansehen etwas finden konnte, was man bis dato übersehen hatte.

Unser, von Allen geliebtes, Vorweihnachtsvorlesebuch war *Peterchens Mondfahrt*. An den Adventsonntagen zur Kaffeezeit las ich daraus vor und bis Weihnachten hatten wir es durch. Fast 15 Jahre lang jedes Jahr.

Natürlich gab es noch viel, viel mehr Bilderbücher. Manchmal auch richtig furchtbare. Kleine schnulzige Hasenbücher auf Hartpappe. Von den lieben Verwandten geschenkt, die nach einmal ansehen schon langweilig waren. Oder diese Werbeheftchen von Elefanten-Schuhe. Lurchi. Da waren meine Kids auch ganz verrückt nach. Obwohl, der Junge hat sie nicht mehr gekannt.

Später eroberten dann die Comics unsere Lesestunde. Asterix und Micky Maus. Und damit hörte dann auch das Vorlesen auf.

Von meinen 4 Kindern, die alle die gleiche Erziehung zum Lesen bekamen, sind heute 2 Nichtleser und 2 lesen sehr gerne.

Kommentare:

Ulf von Schellenberg hat gesagt…

Die Geschichten von Janosch und Petterson und Findus sind aber auch wunderschön, die habe ich meiner Tochter auch immer gerne vorgelesen!

brunohs hat gesagt…

Die Kinder von Bullerbü fand ich toll. Und nartürlich den Michel aus lönneberga ( ist das richtig geschrieben?)
Überhaupt mochte ich astrid Lindgren. Sie hat so unbeschwert geschrieben.

Hexe hat gesagt…

@Bruno
Ja sie war auch schon in meiner Kindheit meine Lieblingsuatorin. Aber Bilderbücher gibt es nicht ganz so viele von ihren Geschichten.

Sie hat aber auch sehr ernste Sachen geschrieben. Mio mein Mio oder Die Brüder Löwenherz fand ich immer sehr traurig. Und nicht geeignet für kleine Kinder.

Kessi hat gesagt…

Astrid Lindgren habe ich ja früher vergöttert!! :)) Und zwar alle Bücher ebenso wie Enid Blyton, die eigentlich meine Topautorin war.

Bilderbücher hatte ich auch wunderschöne, Bücher, die man heute gar nicht mehr so findet. Mit Zwergen, Märchen, Struwelpeter usw., so genau würde ich sie auch nicht mehr zusammen bekommen.

Später natürlich auch Comics, am liebsten der kleine Maulwurf Pauli von Kauka, die ganzen Petzibände (der Seebär), alle Lurchihefte von Schuhsalamander und Vater und Sohn-Geschichten aus den Apothekerjuniors, die es leider heute auch nicht mehr gibt. Müsste echt mal wieder nach den alten Sachen kramen gehen und darin schwelgen :)).... da werden herrliche Erinnerungen wach!

RUDHI-Daily hat gesagt…

Schön war die Zeit, als die Kleinen noch ganz Ohr waren und entspannt ins Traumland segelten...

rainer hat gesagt…

Liebe Hexe, wer kann schon wissen wem die Muse das Lesen in die Wiege gelegt hat. In der Regel reicht es ja auch, wenn die Mama liest, denn die kann man fragen....;-) LG Rainer