Donnerstag, 26. Februar 2009

Hat Jemand eine Idee?

Ich brauche heute mal die Hilfe von vielleicht versierten Computer Fachleuten.

Nachdem das Netzteil meines 2 Jahre alten Laptops nun endgültig und irreparabel kaputt ist, muss ich mir wohl ein Neues kaufen. Nun ist allerdings nur der Stecker (in den Lappi) defekt und ich finde es sehr ärgerlich, dass man den nicht einfach ersetzen kann. Auf Nachfrage bei dem Verkäufer des Notebooks, einem Systemhaus in Solingen, kostet das neue Teil ca 70 Euro. Das ist mir einfach zu teuer.

Tom hat im Internet bei Planet Notebook ein Teil bestellt. Trotz der richtigen Teilenummer, hat das gelieferte Stück einen anderen Gerätestecker.

Auf der HP vom Hersteller steht, Ersatzteil ist nicht mehr im Programm. Nun frage ich euch, habt ihr einen Rat für mich?

Das Laptop ist von Hewlett-Packard und hat die Bezeichnung nx6310. Der Gerätestecker hat einen großen Durchmesser und im Eingang ist ein Stift. (Keine Ahnung, wie ich das sonst beschreiben soll)

Ich hoffe, Jemand von euch hat eine Idee. Danke schon mal.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Karnevalsbilder

Schaut euch nun auch die Bilder zum letzten Bericht an.

Do sin mer dabei, datt is prihima....

Ja liebe Blogfreunde, ich melde mich zurück. Ich war auf dem Karneval und heute musste ich mich erstmal erholen.

Wie ihr ja sicher wisst, bin ich aktives Mitglied in einem unabhängigen Kommunalwahlbündnis. Und seit es uns gibt, haben wir uns zur Tradition gemacht, beim Rosenmontagszug mitzugehen.
Wir sind dann immer so 10 bis 20 Leute, ausnahmslos Karnevalsmuffel, die sich in letzter Minute ein Motto ausdenken und dann was basteln und beim Zug für Stimmung sorgen. Und das mit möglichst wenig Geld, denn das haben wir nicht. Schließlich finanzieren wir uns ja selbst.

Dieses Jahr wandelte sich das Motto von *Robin Haug* (Franz Haug ist unser OB, mit dem uns eine Hassliebe verbindet) über Schwimmbad-Dilemme bis zur *Gesellschaft zur Rettung Not leidender Banken*.


Da Tom und ich unmittelbar an dem Aufstellplatz des Zuges wohnen, trafen sich wieder Alle bei uns um sich umzuziehen und letzte Vorbereitungen zu
treffen. Unsere Kater fanden das garnicht so toll. Aber da müssen sie durch.



Wir hatten auf einem Bollerwagen eine selbstgebaute (Pappkarton) Truhe mit Styroporzähnen, dem "Milliardenloch". E
ins unserer Vorstandsmitglieder trug eine Merkel-Maske und sammelte bei uns armen Bürgern die letzten Euros ein. Zwei unserer Mitglieder waren Banker und Spekulant mit großer Zigarre. Die schnorrten die Zuschauer an.

Lidania, die ja für uns auch im Stadtrat ist, hatte sich als Oma Meier verkleidet und die andere Stadträtin war ein sehr hübsches Konjunkturpaket.


Hier Oma Meier

und das Konjunkturpaket


















Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe, bei den Zuschauern für Stimmung zu sorgen. Wir
hatten unsere mobile Lautsprecheranlage dabei und ich sang nette Liedchen wie z.B.

"1 und 2 und 3 und 4
deutsche Banken retten wir.
5 und 6 und 7 und 8,
unser Geld wird platt gemacht.
9 und 10
Angie kann nach Hause geh'n" im flotten Rock'n Roll Rhytmus.







Oder auch ein Wolle Petry Hit kam uns zu pass:

"Das ist Wahnsinn,

warum zahlen wir für die Banken?
Banken, Banken, Banken.
Eiskalt ham sie uns're Moneten geklaut.
So ein Wahnsinn,
was macht ihr mit unseren Steuern?
Steuern, Steuern, Steuern.
Eure Schulden hier,
die zahlen nicht wir!"

Dazwischen verteilten wir bereits ausgefüllte Überweisungsscheine über 1.000.000.000 Euro für die Not leidenden Banken. Die Leute, die das annahmen wurden dann von mir auch noch interviewt. Es war echt lustig und die Zuschauern haben unser Anliegen auch verstanden und machten mit.

Insgesamt haben wir wieder für etwa 200 Euro Bonbons und kleine Spielsachen geworfen und die Kinder waren froh, das sie von uns die leckeren Sachen von der Firma, die auch Erwachsene froh macht bekamen. Die schmecken wenigstens.


Wir selbst haben uns den Karneval und den Umzug mit einem Fässchen Bier und Likör auf dem zweiten Bollerwagen lustig getrunken und anschließend noch in unserer Nachbarkneipe ein Fazit gezogen.

Nächstes Jahr machen wir wieder mit.


Copyright der Fotos: C. Gärtner Zum Vergrößern Fotos anklicken.

Samstag, 21. Februar 2009

Namens Numerologie

So, jetzt habe ich mal bei der keltischen Krähe einen Link mitgenommen. Ja, ich kann's einfach nicht lassen.

Es geht um Numerologie aus dem Vornamen. Danach habe ich die Nummer 7 und das bedeutet:

Mit einer stolzen Persönlichkeit ausgestattet, streben Sie immerzu nach Freiheit und wollen Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Selbstbestimmt über den eigenen Lebensweg zu entscheiden, ist für Sie oberstes Gebot. Sie zeichnen sich durch Charakterstärke aus und Ihr Temperament ist unübersehbar. Was Sie sich vorgenommen haben, wollen Sie mit allen Mitteln erreichen, denn Misserfolg ist für Sie eine Horrorvorstellung. Dank Ihrer positiven Ausstrahlung versammeln sich um Sie herum immer sehr viele Verehrer. Das macht Ihnen überhaupt nichts aus, solange Sie dabei Ihre Unabhängigkeit bewahren. Freiheit ist für Sie das wertvollste Gut. Weiter so, immer vorwärts schreiten…!

Freitag, 20. Februar 2009

Totemtier

Ich konnte schon wieder mal nicht widerstehen und habe mir bei Astraryllis einen Link geklaut. Dort soll man sein Totemtier herausfinden. Demnach ist meines das Murmeltier.

Das Murmeltier ist leidenschaftlich und kontaktfreudig. Sie haben eine weibliche und zärtliche Aura, die so manchen Mann schwach werden lässt.
Sie sind unglaublich intuitiv, hören auf Zeichen und lassen sich von Ihrer inneren Stimme leiten. Sie reagieren außerdem sehr sensibel auf Stimmungen und haben mehr als jeder andere den richtigen Riecher für eine Person oder einen bestimmten Kontext.
Sie sind offen und großzügig und können sich relativ leicht in andere Personen hineinversetzen. Das kann Ihnen für zwischenmenschliche oder familiäre Beziehungen sehr hilfreich sein, manchmal auch im Beruf… wenn Sie im Servicebereich oder in einer kontaktreichen Branche tätig sind.
Die Kehrseite der Medaille: Sie sind etwas überempfindlich und lassen sich bei Ihren Entscheidungen oft von Ihrer Melancholie zu einem Ja oder einem Nein hinreißen. Sie neigen dazu, alle Probleme dieser Welt vor sich herzutragen und werden dadurch etwas bitter, obwohl das gar nichts bringt...
Was ist die richtige Lösung für Sie? Ein aktives Leben. Sie brauchen neben Ihrem Job und Ihrem Alltag auch eine wohltätige oder künstlerische Tätigkeit. Auch ein freiwilliges Engagement in einem Verein könnte Ihnen gefallen. Oder Sie entscheiden sich definitiv dafür, in einem sozialen Beruf oder in der Kinderbetreuung zu arbeiten. Passen Sie auf, dass Sie selbst nicht zu kurz kommen und gönnen Sie sich ab und zu einen kleinen Moment nur für sich allein: Wer sich nicht sich nicht um sich selbst kümmern kann, kann auch nicht für andere sorgen!


Ich finde, diese Beschreibung passt sehr gut auf mich.

Triskehle Update

Hier wieder mal ein Update der Triskehle Termine:

18. und 19. April 2009
Mittelaltermarkt in Ingelheim / Rhein

01. bis 3. Mai 2009
Hexentanzfestival Bostalsee
Mittelaltermarkt

06. Juni 2009
Ein Besuch einer Leverkusener Schule
mit der Wahren bergischen Ritterschaft

18. und 19. Juli 2009
Mittelaltermarkt auf
Burg Greifenstein / Hessen

1. und 2. August 2009
Mittelaltermarkt in Delbrück

Neu
23. August 2009
Waldfest
Ingelheimer Wald

11. Oktober 2009
Mittelalterfest
Grünscheider Hof / Leverkusen

3. Adventwochenende
Romantischer Weihnachtsmarkt
Schloss Grünewald
Solingen-Gräfrath



Mittwoch, 18. Februar 2009

Reingefallen

Ich habe ein großes Problem, was meinen Arbeitsplatz betrifft. Nun muss ich dazu sagen, dass ich ja im Büro eines Wahlbündnisses arbeite. Zwei unserer Mitglieder sind im Stadtrat und ich teile mir mit einer Kollegin die Arbeit auf dem Büro.

In der Anfangszeit wurde ausschließlich ehrenamtlich bei uns gearbeitet. Inzwischen ist es aber viel zuviel und mit festangestellten Kräften klappt es auch besser.

Ich arbeite 20 Stunden die Woche, aufgeteilt auf 4 Tage. Das ist sehr angenehm. So habe ich keine Probleme, wenn ich mal mit Triskehle schon Freitags unterwegs sein muss. Montags bis Mittwochs habe ich von 9.30 bis 14.30 Uhr gearbeitet und Donnerstags von 14 bis 19 Uhr. Denn auch die Ratsitzungen sind in der Regel Donnerstags.

Nun zu meinem Problem. Eines unserer Mitglieder, ein alter Herr über 70, der schon immer ehrenamtlich einen Tag in der Woche im Büro war, hat es sich angewöhnt, täglich, auch am Wochenende, im Büro am Computer zu spielen. Seine Argumente sind:"Ich hab ja so viel für S... A...getan." Stimmt, hat er auch. Und eigentlich ist das ja auch keine große Sache.

Aber Donnerstags muss ich ja auch arbeiten und er hat im Haus gegenüber seine wöchentliche Schachrunde. Das heißt, er kommt um 14 Uhr und geht nicht vor 17 Uhr. Er redet und redet. Und er weiß Alles und Alles besser als Jeder sonst. Dazu kommt, dass er ein militanter Nichtraucher ist und es einfach nicht verträgt, wenn in der Sprache auch nur ein Brocken Englisch ist.

Nun rauche ich ja nicht aber er hält mir so etwa 1 Stunde lang vor, dass ich mich nicht über die EINZIGE Raucherin in unserem Team aufrege. Deshalb bin ich genauso schlimm wie sie....

Mich regt es auch nicht genügend auf, dass man Team oder ähnliche Worte gebraucht. Ich habe ihm einmal vorgehalten, dass etwa 75% der Worte in Schillers Glocke keinen deutschen Ursprung haben. Das genügt, um ihn auch nochmal eine Stunde darüber reden zu lassen.

Dann kommt er endlich zu seinem Lieblingsthema, warum der Computer nicht so funktioniert, wie er sich das wünscht. Und warum man immer wieder ungefragt Updates oder Werbung zugemailt bekommt. Und das man das doch automatisch.....usw. Schließlich hat er vor 30 Jahren ja mit Lochkarten gearbeitet und deshalb weiß er Alles über Computer. Meine Reaktion ist dann meist:"Beschwer dich bei Windows." Aber eine Stunde geht auch dafür meist drauf.

Dazu kommen noch unendlich viele Kleinigkeiten, über die er sich endlos und ohne Gegenargumente zuzulassen aufregen kann. Glaubt mir, es ist tausendmal schlimmer als man es beschreiben kann.

Ich habe das nun seit 1 Jahr mitgemacht aber meine Nerven liegen inzwischen blank. In unserem letzten Teamgespäch habe ich das Problem nun auf den Tisch gebracht. Zum Glück haben auch meine Kollegin und die ehrenamtliche Kollegin diese Probleme mit ihm. Nur nicht so extrem, da ich ja die längste Arbeitszeit habe. Wir überlegten gemeinsam, meine Spätschicht auf den Mittwoch zu verlegen. Denn sein Schach ist ja immer Donnerstags.

Heute sitze ich friedlich an meinem Computer und bin mitten in wichtigen Vorbereitungen für den kommenden Wahlkampf, da geht um 14 Uhr die Tür auf und ER kommt rein. Heute blieb er bis fast 19 Uhr..........

Was soll ich nur machen? Ich will den alten Mann ja auch nicht verletzen. Wer weiß, wie starrsinnig man selbst mal in dem Alter ist.

Dienstag, 17. Februar 2009

Das Gedicht zum Urlaub

Hier ist das Gedicht, was ich in der Erinnerung an den Urlaub in der Gascogne schrieb.

ein Bild

Sommertraum

Laßt uns unter dem Walnussbaum sitzen,

Freunde, der Abend soll uns gehören.

Bei Wein und Nüssen zusammen sein,

und alte Zeiten neu beschwören.


Das Brot ist frisch und der Käse ist gut.

Und wieder bringt uns einer zum lachen.

Die Nacht ist so mild und angenehm warm,

so richtig zum reden und um Musik zu machen.


So packt die Instrumente aus und singt,

es soll wieder so wie früher sein.

Die alten Lieder sind immer noch schön,

lacht und singt und trinkt roten Wein.


Laßt uns auch der Freunde einmal gedenken,

die viel zu früh schon gegangen sind.

Sie gehörten zu uns und wir lachten mit ihnen,

und manche kannten wir schon als Kind.


Die Zeiten waren schön, doch leben wir heute,

drum lassen wir laut unsere Lieder erklingen.

Nach vorne wollen wir furchtlos schauen,

was die Zukunft auch für jeden wird bringen.


Und in einem Jahr wollen wir wieder hier sitzen,

unterm Walnußbaum, bei Käse und Wein.

Bei erzählen und singen und fröhlichem lachen

und glücklichem Beisammensein.


ein Bild

Montag, 16. Februar 2009

Urlaub - Träumerei

Heute sah ich auf dem Kalender im Büro, dass ich nächste Woche Urlaub habe. Den brauche ich auch und ich freue mich drauf. Natürlich fehlt uns das Geld um weg zu fahren aber auch zuhause ist es wunderschön.

Eigentlich bin ich noch nicht sehr viel in der Welt herum gekommen. Bald bin ich 55 und Urlaube gab es nicht sehr viele in meinem Leben. Aber an Einige erinnere ich mich wirklich sehr gerne. Andere wiederum sind nur noch Erinnerungsschatten.

In meiner Kindheit war ich vielleicht 3-4 mal mit meinen Eltern in Urlaub. Immer ins Gebirge, was ich nicht mochte. Meine Eltern waren ja schon 40 und 50 Jahre alt als ich geboren wurde und unsere Ferien bestanden eben aus "alte Leute Aktivitäten" wie spazieren gehen, Museen und Schlösser besichtigen usw. Kein bißchen kindgerecht eben. Aber ich nehme ihnen das heute nicht mehr übel, sie kannten eben nichts anderes.

Mein mondänster Urlaub war November/Dezember 2000 eine gewonnene Kreuzfahrt mit dem früheren TV Traumschiff *Astor*. Ich bin eigentlich nicht der Typ für eine Kreuzfahrt. Ich habe für so etwas weder die passende Kleidung noch die passenden Manieren. Aber es war so herrlich. Los ging es in Nizza, wo wir (mein damaliger Mann und mein 10 jähriger Sohn) mit dem Zug hingefahren sind. Weil wir der Pünktlichkeit der Bahn nicht trauten, sind wir schon einen Tag früher angereist und haben im billigsten Hotel von ganz Nizza übernachtet. Ich weiß nicht, was abenteuerlicher war, die 20 Stunden Bahnfahrt oder das Hotel.
Aber die 14 Tage auf dem Schiff waren echt ein Erlebnis. Wir haben uns wunderbar verwöhnen lassen und die Landausflüge waren wirklich interessant. Von Nizza ging es nach Athen, wo wir mit dem Bus nach Alt-Korinth fuhren. In den Ruinen dort wurde mir plötzlich bewusst, dass ich auf dem gleichen Steinpflaster lief, wo 2000 Jahre zuvor der Apostel Paulus zu den Korinthern predigte. Dann ging es nach Zypern. Der dortige Ausflug ging auf den Berg Olymp. Zypern bietet innerhalb von 2 Stunden Busfahrt alle Landschaften von Steppe bis dichtem Wald. Und auf dem Berg gab es dann einen großen Kiosk, wo man von kandierten Mandeln über Erotic-Wein bis zu Pornofilmen Alles kaufen konnte.
Von Zypern ging es nach Kreta. Dort fuhren wir auf eigene Faust in die Stadt Chania und fanden eine riesige Markthalle, die uns faszinierte. Die Busfahrt in Bussen mit griechischen Buchstaben, die wir natürlich nicht lesen konnten war echt spannend aber wir kamen wieder pünktlich zurück zum Schiff. Bei der abendlichen Abfahrt von Kreta geriet unser Schiff in einen Sturm mit Windstärke 12. Ich fand das total aufregend aber ich glaube, außer mir waren höchstens 1/3 der Passagiere der gleichen Meinung.
Dann waren wir noch 2 Tage in Ägypten, wo wird das Ägyptische Museum in Kairo, die Pyramiden und Alexandria besuchten. Ägypten hat mich immer fasziniert. Die alte Hochkultur war schon mit 14 eines meiner Lieblingsthemen und ich habe jedes Buch verschlungen, das ich darüber fand. Aber vom modernen Ägypten bin ich zutiefst enttäuscht und ich werde sicher nicht mehr dorthin fahren.
Auf dem Rückweg standen noch Neapel mit Pompeji und Rom auf dem Programm. Pompeji ist unglaublich faszinierend. Ich hätte Tage dort verbringen können. Aber ansonsten finde ich eher, man kann nach Italien fahren, muss man aber nicht.

Mein schönster Urlaub war 1996 in Frankreich. Ich liebe Frankreich und würde gern mal wieder dorthin fahren. In die Bretagne aber ganz besonders gern in die Gascogne. 1996 waren wir in Lupiac auf dem Bauernhof von Solinger Freunden, die dorthin ausgewandert sind und einen Campingplatz betreiben. Wir hatten dort für 2 Wochen einen Wohnwagen gemietet und es war wirklich wundervoll.
Jeden Abend saßen wir vor dem Camper unter einem riesigen uralten Walnussbaum und genossen den roten Landwein und den Blick über einen der mehr als 20.000 künstliche Seen. Fast täglich hatten wir ein Ausflugsziel. Das reichte von der Biscaya bis in die Pyrenäen. Wir waren in Lourdes und in Condom. In Auch, der Hauptstadt des Departements, und etlichen mittelalterlichen Klöstern und Dörfern. Oder auch einfach im Nachbardorf zum Schwimmen in wunderbar weichem Seewasser.
Es war eine völlig andere Welt. Die Uhren gingen langsamer und die Menschen waren durchweg freundlich und lustig. Wir waren auf Dorffesten und lernten eine Menge Einheimische kennen. Unsere Kinder durften zusehen als die Milchziegen gemolken wurden und in einem Chateau miterleben, wie der Wein für den Armagnac gekeltert wird.
Lupiac ist ein winziges Dorf im Departement Gers und nachweislich der Geburtsort des armen Landadeligen D'Artagnan, der es in Paris am Hof zu einiger Berühmtheit brachte. Ja, es gab ihn wirklich. Dieser Urlaub war so schön und märchenhaft, dass ich noch heute gerne an ihn denke.

Ansonsten war ich nur noch ein paarmal in Spanien und Mallorca, was ich so sehe wie Italien. Man kann, muss aber nicht. Holland kenne ich nur von Tagesausflügen oder Kurzurlauben in den verschiedenen Center Parcs, die ich sehr schön finde. Auch die Ostsee oder der Westerwald waren mal für 1 oder 2 Wochen unser Urlaubsziel. Aber das war es dann auch schon.

Mein letzter Kurzurlaub war Silvester vor 3 Jahren, wo Tom und ich unsere verspäteten Flittertage in London verbrachten. Das war auch sehr schön. Besonders das gemütliche Landhotel in Greenwich.

Ich glaube nicht, dass wir es uns noch einmal leisten können in Urlaub zu fahren. Aber wenn ich mir einen Urlaub wünschen könnte, dann würde ich wahnsinnig gern mal nach Schottland oder Irland fahren. Oder Beides. Träumerei eben.

Sonntag, 15. Februar 2009

Schock!

Kaum ist frau mal ein paar Tage aus dem Verkehr gezogen, folgt gleich der eine oder andere Schock.

Zu allererst,
TORON UND CORDOBAN VERLASSEN SALTATIO MORTIS!!!!!

Wie werde ich die spontanen Umarmungen von Thoron vermissen, wenn wir die Jungs mal wieder irgendwo getroffen haben. Wir kennen den Trommler durch das alte Paganforum und durch das PanPagan forum. Er ist ein toller Kerl und ich wünsche ihm und natürlich auch Cordoban alles Gute und viel Erfolg.

Michael von Ullrichstein, der für mich immer das Herz von Rayneke war, geht ja auch mit seiner neuen Band eigene Wege. Bin schon gespannt ihn mal wieder zu treffen. Der Rest der Gruppe hat ja inzwischen einen neuen Pfeifer gefunden und wir werden mindestens einen gemeinsamen Markt habe. Burg Greifenstein. Bin schon neugierig auf die Veränderungen.

Piero von Adivarius hat Ende letzen Jahres auch seine Band verlassen und ist (gerüchteweise) nach Wuppertal gezogen. Also gleich umme Ecke. Und dabei hatte ich noch eine Einladung für eine persönliche Berlin Führung bei ihm offen.

Die Veränderungen bei Rabenschrey tangieren mich nur periphär, da ich nicht wirklich ein Freund der Gruppe bin. Aber die Fans sind sicher auch nicht begeistert.

Nur eine Sache ist für mich felsenfest. TRISKEHLE wird sich nie freiwillig trennen. Eher hören wir ganz auf.

Stöckchen und ich hab Rücken

Jetzt hab ich seit 3 Tagen Nichts geschrieben. Aber das lag ehrlich gesagt daran, dass ich mich kaum in aufrechter Position halten kann. Mein Rücken schmerzt als ob er dafür bezahlt würde.

Nun will ich aber das Stöckchen aufnehmen, das Bruno mir zugeworfen hat.

Kurz mal erklärt das Stöckchen….

  1. Nehme dir ein Buch in deiner Nähe, welches mindestens 123 Seiten hat.
  2. Schlage die Seite 123 auf.
  3. Suche den 5 Satz
  4. Poste die nächsten drei Sätze.
  5. wirf das Stöckchen weiter
Okay, dann nehme ich mal das Buch, das ich Tom gestern zum Valentinstag geschenkt habe. Es heißt*Die Rückkehr der Gobblins* von Jim C. Hines

Zitat:"Grell ging zur Tunnelseite und ließ sich vorsichtig nieder und stöhnte, als ihre Gelenke knackten und knarrten. "Goblin versucht sich als Zauberin! Hat man jemals so was Lächerliches gehört?"
Zitat Ende

Ich gebe das Stöckchen weiter an Grey Owl Calluna und Feona Malea.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Badewannenbuch - oder, wo lest ihr?

Als ich auf Zeigefingers Blog von seiner neuen Vorliebe für Terry Pratchetts Scheibenwelt las musste ich schmunzeln. Das ist einer meiner Lieblingsautoren und mein momentanes Badewannenbuch ist der Sammelband *Rincewind der Zauberer*.



Ja, mein Badewannenbuch. Denn ich lese am liebsten in der Badewanne. Nun muss ich vielleicht erklären, das ich eine supertolle, riesige Eckbadewanne habe. Mit einer schönen großen Ablage in der Ecke. Da ist Platz für einen Becher Kakao oder ein Glas Wein oder Sekt. Je nach Laune. Und eben für ein Buch.

Durch meinen Job und meine diversen Hobbies, die ja auch schon Zweit- und Drittjob sind, komme ich sonst nicht zum lesen. Aber meine Zeit in der Badewanne gehört nur mir und der Entspannung und den Büchern.

Als Badewannenbuch kommen in der Regel nur Paperbacks in Frage, denn es kann vorkommen, dass das Buch ins Wasser fällt oder sonstwie durch die Nässe beschädigt wird. Ich habe da eine Menge von.

Einmal war ich auf einer Autorenlesung einer bekannten Frauenroman Autorin, Claudia Keller. Da ich von ihr auch ein Badewannenbuch hatte, das schon reichlich mitgenommen aussah, nahm ich es mit zur Lesung. Natürlich kaufte ich auch das Buch aus dem sie las. Am Ende ging ich, wie Alle, zu ihr um es signieren zu lassen. Ich war eine der Letzten und so traute ich mich, ihr mein Badewannenbuch zu zeigen. Ich erzählte ihr auch, weshalb das Buch etwas ramponiert aussah. Sie fand das total witzig und schrieb in das Taschenbuch: "Schönen Gruß an die Badewanne. Claudia Keller"

Jetzt frage ich mich, wo lest ihr wohl so? Auf der Couch? Im Zug? Im Bett? Oder etwa auch in der Badewanne?

Dienstag, 10. Februar 2009

Eiertanz

Gestern bekam ich endlich meine Schuheinlagen. Ihr erinnert euch sicher, der Chirurg will ausprobieren, ob man damit die notwendige große Knieoperation noch etwas hinauszögern kann.

Seit gestern nachmittag trage ich die Dinger also. Zunächst musste ich mal schauen, welche Schuhe ich damit überhaupt noch tragen kann. Aber in meinen allerliebsten, bequemen Nordic Walking Schuhen geht es und auch meine Winterschuhe passen damit noch einigermaßen. Überhaupt, bei Schnürschuhen ist das nicht das Problem.

Allerdings ist das Laufen an sich jetzt etwas seltsam, wie auf Eiern. Die Einlage für rechts ist ja gleichzeitig auch eine Erhöhung um 1 cm, da mein Bein nach der OP an diesem Knie kürzer ist. Damit bin ich nun schon fast 5 Jahre rumgelaufen, was mir ziemliche Schmerzen in der Hüfte und im Rücken brachte. Endlich hat ein Doc das mal auch eingesehen. Aber die Einlagen drängt den Fuß nach oben aus dem Schuh so dass der Schuh jetzt schlappt.

Schlimmer ist allerdings die Außenranderhöhung am linken Fuß. Ich habe das Gefühl, der ganze Fuß ist jetzt irgendwie verdreht und das drückt im Knöchel. Ist nicht gerade angenehm aber da muss ich jetzt wohl durch. Schließlich haben wir eine Menge guter Termine diese Saison und OP ist erst danach drin.

In 10 Tagen will der Doc sich das Ganze dann ansehen und weiter entscheiden. Also bitte, drückt mir die Daumen, dass die Einlagen etwas bringen.

Montag, 9. Februar 2009

Jubiläum

Jappy Bilder


Heute vor 1 Jahr habe ich diesen Blog begonnen. Es war der zweite Versuch, nachdem beim ersten Mal ein Virus es nötig machte, den Blog zu löschen.

Ich hab in dieser Zeit eine Menge neue Leute kennengelernt. Viele andere Sichtweisen des Lebens und der Welt in anderen Blogs lesen können. Und vor allem vieles gelernt.

Bis heute haben 10.443 Besucher meinen Blog gelesen. Viele haben kommentiert und mir so ein Feedback gegeben. Ich musste in der ganzen Zeit weniger als 5 mal einen Kommentar zurückweisen.

Als ich begonnen habe zu schreiben, hätte ich nie erwartet, dass mein kleines Leben so einen Unterhaltungswert erreichen könnte.

Ich möchte mich nun bedanken.
  • Bei Sven, auch wenn er das sicher nicht erwartet, dafür, dass ich durch ihn das Bloggen kennengelernt habe.
  • Bei Bruno, der von Anfang an mitgelesen hat.
  • Bei Astraryllis, die mir viele neue Denkweisen gezeigt hat.
  • Bei Ulf, den ich schon kennenlernen durfte.
  • bei Kessi, Ashmodai und Feona Malea, stellvertretend für Alle, die mir immer wieder Feedback geben.
  • Und bei Allen, die meinen Blog verfolgen
Es macht mir Freude zu schreiben. Aber wenn man weiß, dass andere auch Spaß daran haben, ist es noch schöner. Und nun, auf ein weiteres Jahr.


Gästebuchbilder


Sonntag, 8. Februar 2009

Lebkuchen für die Sauce

Da mein Tom für sein Leben gern Rheinischen Sauerbraten ist, an den ja Rosinen und Saucenlebkuchen gehören, waren wir gestern auf Shopping-Tour nach diesem speziellen Gebäck.

Nun wohnen wir ja nicht im Rheinischen, sondern im Bergischen Land. Hier wiederum isst man die Sauerbratensauce gern mit Rübenkraut. Aber da Tom ja nun aus Köln stammt, besteht er auf Lebkuchen.

In der Zeit um Weihnachten herum habe ich mir damit beholfen, von normalem Elisenlebkuchen die Oblate und die dicke Zuckerschicht zu entfernen. Das schmeckte ganz gut. Aber wo soll frau jetzt Elisenlebkuchen her bekommen? Also, in den einschlägigen Geschäften gesucht und gefragt.

Ihr hättet mal die Gesichter der Verkäuferinnen sehen sollen. Die meisten von denen sind so etwa 25 Jahre alt und kennen Kochen hauptsächlich mit entsprechenden Fix-Produkten. Die türkischer Herkunft kennen natürlich auch keinen Sauerbraten. Und von Saucenlebkuchen hatten sie alle noch nie etwas gehört.

Tom, der zwar gerne isst aber vom Kochen keinen Plan hat, wollte gerne behilflich sein und kam mit diversen Tütchen an. Vom "Fix für Sauerbraten" bis zum Lebkuchengewürz brachte er Alles an, was die Regale zu bieten hatten. Aber leider nicht das Gesuchte.

Nun wird es bei uns eben heute Sauerbraten geben, an dem außer den Rosinen nichts rheinisch ist. Mal abwarten, wie es ihm schmeckt.

Nachtrag: Abends nach unserem Auftritt in Leverkusen, erzählte ich das einer Bekannten. Und was sagt sie? "Ja wenn ich das gewusst hätte. Ich hab noch 5 Kartons im Vorrat."

Samstag, 7. Februar 2009

Schulzeiten

Die Reaktion von Kessi auf meine Antwort im letzen Stöckchen, das ich als Schulfach Deutsch wäre, hat mich zu diesem Beitrag inspiriert.

Welche Schulfächer mochte ich und welche nicht?

Also, Deutsch und Englisch waren meine Lieblingsfächer. Ich bin ein Wortmensch. Ich spreche und schreibe viel und gern. Und ich lese. Ohne die Sprache könnte ich nicht leben. Natürlich liebe ich Deutsch als meine Muttersprache.
Englisch wollte ich unbedingt lernen. Das war in den 60er Jahren in der Volksschule zunächst nicht auf dem Lehrplan. Es kam erst später dazu. Aber in meiner Schule, die eigentlich nicht sehr fortschrittlich da katholisch war, konnte man schon ab der 5. Klasse freiwillig Englisch lernen. Da habe ich sofort mitgemacht. Schließlich wollte ich ja wissen, was meine Lieblingsband, die Beatles, uns so zu sagen hatten.

Daneben war Geschichte noch ein geliebtes Fach. Alte Kulturen und das Mittelalter fand ich dermaßen spannend. Das hat sich bis heute nicht geändert. Nur Jahreszahlen konnte und kann ich mir einfach nicht merken.

Fächer wie Erd- oder Naturkunde liefen so nebenher mit. Nicht geliebt und nicht gehasst.

Physik und Chemie fand ich zwar sehr interessant, wurden in meiner Schule uns Mädchen aber vorenthalten. Dafür hatten wir Kochen und Handarbeit.
Kochen habe ich geliebt und liebe es heute noch. Aber Handarbeit war neben Turnen mein absolutes Hassfach. Was allerdings an der Lehrerin lag. Eine etwa 70 jährige Dame, die mich nicht mochte, wie schon 16 Jahre vorher meine ältere Schwester. Ich konnte machen was ich wollte, es war immer falsch. Also machte ich auch nix mehr. Heute stricke ich Norwegerpullover und nähe meine mittelalterlichen Gewandungen zum Teil mit der Hand selbst. Im Turnen hatten wir sie auch. Sie stand dann immer im braunen Hosenrock (ich schwöre, 9 Jahre lang derselbe) neben dem Bock und gab Hilfestellung. Das hieß, sie drückte ihre Krallenfinger in meinen Oberarm und ich hatte 1 Woche lang blaue Flecken. Oder ähnliches. Wenn alle Lehrer so gewesen wären, ich wäre heute völlig ungebildet.

Mathematik mit Allem was dazu gehörte war nicht mein Ding. Diese abstrakten Zahlen wurden nie meine Freunde. Ich hangelte mich durch die Schulzeit und besser als befriedigend wurde es nie. Aber die Grundrechenarten kann ich auch heute noch ohne Taschenrechner.

Was ich auch verabscheute war Staatsbürgerkunde. Das war soooo langweilig. Keine Ahnung, ob es uns falsch vermittelt wurde. Heute bin ich selbst politisch aktiv und finde es äußerst spannend.

Da meine Volksschule eine katholische Schule war, gab es Religionsunterricht bis zum Erbrechen. Bibel, Katheschismus wurden vom Kaplan und einer Nonne gelehrt. Wobei der Kaplan eigentlich ganz nett war. Dann gab es noch Religion durch unseren Rektor, der in den Katholizismus konvertiert war. Und im "normalen" Leseunterricht wurde oft praktischerweise in der Bibel gelesen. Kein Wunder, wenn ich inzwischen überzeugte Heidin bin.

Insgesamt ging ich gerne zur Schule. Wäre auch sehr gerne aufs Gymnasium gegangen aber meine Mutter fand das unnötig. Trotzdem erinnere ich mich gerne an die Zeit zurück und habe auch nach mehr als 40 Jahren noch Kontakt zu einigen Klassenkameraden.

Freitag, 6. Februar 2009

Wenn ich nicht ich wäre.....

Ein Stöckchen, das ich mir bei Feona Malea geklaut habe:


Wenn ich nicht ich wäre, sondern...

…ein Monat:März
…ein Wochentag: Sonntag
…eine Tageszeit: Nacht
…ein Planet: Mars
…ein Meerestier: Delphin
…eine Richtung: immer geradeaus
…eine Zahl: 3
…ein Kleidungsstück: Schlafanzug
…ein Schmuckstück: einzelner Ohrring
…eine Kosmetik: Shampoo
…eine Blume oder eine Pflanze: Waldmeister
…eine Flüssigkeit: Rotwein
…ein Baum: eine Birke
…ein Vogel: eine Elster
…ein Möbelstück: ein Bücherregal
…ein Wetter: ein Gewitter
…ein mythisches Wesen:eine Hexe
…ein Tier: ein Tiger
…eine Farbe: ganz dunkles Blau
…ein Element: Feuer
…ein Auto: eine Ente, Citroen 2 CV
…ein Lied: Weltentor
…ein Film: Name der Rose
…eine Filmfigur: Mary Stuart
…eine Stimmung: Neugier
…ein Körperteil: Augen
…ein Gesichtsausdruck: Lächeln
…ein Schulfach: Deutsch
…ein Gegenstand: Glaskugel
…ein Wort: Freundschaft
…ein Körpergefühl: beengt
…ein Knabbergebäck: Salzbrezel
…eine Sportart: Bowling
…eine Droge: Abenteuer
…ein Getränk: Milchshake Zitrone
…eine Eissorte:Schokolade
…eine österreichische Stadt: bitte keine
…ein Märchen: Das hässliche Entlein
…ein Spielzeug: Babypuppe von Käthe Kruse
…ein Land: Schottland

Das Stöckchen kann sich jeder mit nehmen, der es schön findet und Lust dazu hat.
Würde mich jedoch über eine Nachricht freuen ... will ja Eure Antworten lesen.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Triskehle update

Wieder eine Änderung bei den Triskehle Terminen.

Der Mittelaltermarkt in Ingelheim am Rhein kann durch die Intervention der katholischen Kirche nicht stattfinden. Die Veranstalter sahen sich deshalb gezwungen, den Markt um 1 Woche zu verschieben.

Also neuer Termin:
Mittelaltermarkt Ingelheim am Rhein
18. und 19. April 2009

Triskehle ist trotzdem dabei. Wir freuen uns schon auf das Wochenende.


Mittwoch, 4. Februar 2009

Frag mich nicht - ein verspätetes Gedicht zu Imbolc

Frag mich nicht

Frag mich nicht nach meinem Namen.

Heute ist er vielleicht Frau.

Gestern war er vielleicht Göttin.

Keiner weiß das so genau.



Frag mich nicht nach meinem Willen.

Warum sollte ich den nennen?

Schau nur in dich und dein Streben,

vielleicht wirst du ihn erkennen.



Frag mich nur nicht nach dem Morgen.

Warum willst du das denn wissen.

Ändern kannst du keine Stunde,

besser jetzt den Tag genießen.



Frag mich nicht nach einem Sinn.

Bäume, Tiere, alle leben.

Musst du wirklich Alles kennen,

was dir als Geschenk gegeben?

Dienstag, 3. Februar 2009

Eine kleine Freude

Eine kleine Freude habe ich heute erlebt.

Ich war in einer Apotheke um mir meine Tabletten fürs Knie zu kaufen. Da die von mir verlangte Packungsgröße nicht vorrätig war, gab mir die
Apothekerin 2 kleinere Packungen für den Preis der Großen.

Irgendwie kam sie dadurch aber mit ihrer Kasse durcheinander. Der Preis den ich zahlen musste war 9,90 Euro. Ich gab ihr einen 10-Euro-Schein und sie begann mir Wechselgeld auf die Hand zu zählen. Insgesamt über 6 Euro. Ich schaute etwas erstaunt und sagte ihr, dass ich ihr doch nur einen 10er gegeben hatte. Etwas irritiert sah sie auf das Geld und ich sagte, dass ich nur 10 Cent bekommen müsste.


Daraufhin bedankte sie sich sehr und ich sagte, dass ich das selbstverständlich finde. Schließlich stand mir das Geld ja nicht zu und sie hätte am Abend Manko gehabt. Aber sie fand das offenbar so ungewöhnlich, dass sie mir e
ine Tube Duschgel schenkte.

Und so hatte ich auch eine kleine Freude.



Montag, 2. Februar 2009

Und wieder könnt ihr für mich voten

Meine Lyrikseite

www.moiraslyrik.de.tl

ist beim Besucher-Award für die Februar Abstimmung
nominiert.

Wer möchte, kann links auf dieser Seite abstimmen.

Danke.

Sonntag, 1. Februar 2009

Imbolc, Kino und irgendwie nicht mein Tag

Irgendwie ist heute nicht mein Tag. Und das obwohl doch der Tag meiner liebsten Göttin Brighid ist. Imbolc.

Es fing schon heute morgen an. Ich wachte gegen 10 Uhr auf und war gut ausgeschlafen. Nur meine Augen wollten nicht offen bleiben. Mühsam musste ich die Lider zwingen aufzubleiben. Schon der Weg zum Frühstückstisch war von überall anstoßen begleitet.

Dann stellte ich fest, dass ich meine letzte Schmerztablette nahm und nun den ganzen Tag Schmerzen im Knie haben werde. Ich hatte irgendwie keine Lust mich anzuziehen und krabbelte mit dem letzten Kaffee auf die Couch. Meine Tochter kam mit ihrem Sohn, der prompt meinen Kaffee umstieß. Zum Glück nicht aufs Laptop.

Als sie wieder weg waren, wollte ich mir einen Schokokuss nehmen (Negerkuss darf man ja nicht mehr sagen) und dabei fielen die anderen 7 auch aus der Schachtel.

Im Kino ging der Colabecher auf und die Hälfte landete auf meinem Hosenbein. Mitten im Film musste ich auf Toilette, was ich hasse und mir sonst nie passiert. Aber der Film selbst war sehr schön und ich kann ihn wirklich nur empfehlen. Eine schöne Story, gute Besetzung und sehr viel Fantasie. Auch meine Tochter, die wir eingeladen hatten, war begeistert.

Nach dem Kino hat Tom uns noch zum Italiener eingeladen. Und was soll ich sagen? Meine Pechsträhne ging weiter. Ich, die sonst nie kleckert, habe mir den ganzen Pulli mit Nudelsoße bekleckert.

Jetzt sitze ich hier und werde aber auch garnichts mehr anfangen heute. Kann ja nur schiefgehen.

Die Qual der Wahl

Auf wunderbare Weise bekam ich vor ein paar Tagen zwei Kinogutscheine inklusive Getränke und Popcorn. Nun war ich schon ewig nicht im Kino, mindestens 6 Monate und so gehen Tom und ich heute mal ins Cinemaxx am Ort.

Gerade habe ich mich online schlau gemacht, was für Streifen denn laufen und nun ist es soweit. Ich weiß nicht, welchen Film ich sehen möchte.

Am liebsten würd ich ja den neuen Film mit Angelina Jolie sehen aber genau der läuft nicht.

Allerdings der mit ihrem Liebsten, "Der seltsame Fall des Benjamin Button". Aber irgendwie interessiert der mich nicht so sehr und ich mag Kate Blanchett nicht und Brad Pitt find ich auch nicht wirklich toll.

Dann läuft noch "Die Buddenbrooks" aber das ist nicht wirklich Toms Ding. Mich würd das ja schon reizen.

Den Til Schweiger Klamauk werd ich mir sicher nicht antun, denn wenn ich seine quäkige Stimme schon höre, kommt mir das Popcorn hoch. Nix, ich mag den nicht. Bäh!

"Operation Walküre" wär an sich ja nicht schlecht aber dann müsste ich mir ja diesen Scientologen Tom Cruise antun. Und den konnte ich noch nie ab. (Ich stelle grade fest, ich mag die gesamten *sexiest men alive* irgendwie nicht.)

"Sieben Leben" mit Will Smith. Den seh ich lieber in Komödien. Hab keine Lust im Kino zu heulen. Und dieser Film soll extrem schmalzig sein.

Aber dort, am Ende der Liste....ja, das ist er, der Film....den möcht ich sehen und Tom auch. "Tintenherz" nach dem gleichnamigen Buch. Den schauen wir an. Ich werde berichten....