Samstag, 31. Januar 2009

Kombi-Bad in der Kälte

Heute morgen als ich das erste Mal raus gesehen hab, war ich hocherfreut über den immer noch anhaltenden wunderbaren Sonnenschein. Heute war nämlich mal wieder Infostand für SOLINGEN AKTIV angesagt. Wie jeden letzten Samstag im Monat machen wir seit 5 Jahren bei jedem Wetter für unser Personenwahlbündnis einen Infostand.

Allerdings war es dann heute extrem kalt. Die gefühlte Kälte war mindestens -10° und es wehte ein eisiger Wind. Trotzdem haben wir in 1 Stunde 300 Flyer zum Thema Kombi-Bad verteilt und mit vielen Leuten gesprochen.

Nun zum Thema. Die Solinger große Koalition hatte vor etwa 2 Jahren eine ihrer, wie immer unnützen, großartigen Ideen. Man mache mal eben bis auf 2 alle Schwimmbäder zu und vertröste die Bürger auf ein neues Kombi-Bad. Die Bedenken der Opposition, also vor allem auch uns, das so ein neues Spaßbad zu teuer sein und von den Bürgern auch wegen zu hoher Eintrittspreise nicht angenommen würde, wurden einfach beiseite gewischt. Der damalige Kämmerer Schneider wies öffentlich darauf hin, dass dieses Bad schließlich nicht für die einkommenschwächere Bevölkerung sein. (Dieser Herr Schneider wurde inzwischen wegen seiner Millionenverluste in Derivatgeschäften wegbefördert. Er sitzt jetzt auf einem von 3 Geschäftsführerposten einer städtischen Tochtergesellschaft mit 5 Mitarbeitern. Geschätztes Jahresgehalt: 200.000 Euro)

Nun gibt es in den uns umgebenden Nachbarstädten Remscheid, Wuppertal, Langenfeld und Hilden bereits sogenannte Spaßbäder. Ein Fünftes in Solingen würde sich also wohl kaum rentieren. Aus diesem Grund hat sich in 2 Jahren auch bisher kein Investor gefunden, der das Kombi-Bad bauen will. Einen Bauplatz hat man auch noch nicht. Aber die vorhandenen Bäder bleiben zu. Angeblich wegen Renovierungsstau. Dabei wäre z.B. im Freibad Schellbergtal nur der Posten des Bademeister mit ca. 30.000 Euro/Jahr zu bezuschussen gewesen.

Inzwischen gibt es einen neuen Verantwortlichen in Solingen, den Superdezenernten Feith. Vor einem halben Jahr aus Bergheim zugezogen und mit der Solinger Menthalität und den Gegebenheiten anscheinend garnicht vertraut. Sonst hätte er gewusst, dass die Solinger Bürger sich schwer tun damit, sinnlos Geld auszugeben. Er machte einfach den Vorschlag, mal eben für die Suche nach einem Sponsor 340.000 Euro auszugeben. Davon hätte man Schellbergtal mehr als 10 Jahren offen lassen können.

Ich denke, dass er nach 6 Monaten als Solinger, inzwischen auch OB Kandiat der CDU ist, sich damit ein Eigentor geschossen hat.

Von den 5 bisherigen interessierten Investoren will nur Einer vielleicht bauen. Die anderen wollen nur betreiben. Und dafür erwarten sie städtische Zuschüsse zwischen 600.000 und 2.000.000 Euro. Wie lange hätte man davon wohl die vorhandenen Bäder erhalten können?



Donnerstag, 29. Januar 2009

10.000

Am 13. Januar konnte ich stolz verkünden, dass ich meinen 9.000. Besucher seit dem Start meines neuen Blogs am 9. Februar 2008 hatte.

Mein erster Blog musste leider wegen eines Virus gelöscht werden.

Nun hat sich heute Nacht der 10.000. Besucher eingefunden. Ich weiß nicht wer das war, aber ich möchte den oder die Leserin herzlich begrüßen. Danke, dass du dir Zeit für meine Gedanken nimmst.

Danke an euch Alle, die ihr hier lest und mir euer Feedback gebt. Ich bin sehr stolz darauf, dass sich mit Einigen eine beinah "Freundschaft" entwickelt hat und ich ein paar von Euch sogar kennenlernen durfte.

Und nun ist es so weit!!!! Ladys und Gentlemen, ich präsentiere meine Blog Statistik.

Statistische Informationen
Angemeldet seit: 09.02.2008 22:16
Letztes Posting am: 28.01.2009 22:36
Besucher seit Anmeldung: 10000
Besucher/Tag: 28
Besucher heute: 53
Aktueller Monat


Mittwoch, 28. Januar 2009

Einkaufen in der City

Seit 3 Tagen ärgere ich mich nun mit einer Sache herum und nun muss ich sie einmal los werden. Ich weiß nämlich nicht mehr,wo ich was zu Essen einkaufen soll.

Ich wohne mitten in der Solinger Innenstadt. Es gibt wunderbare Bus- und Bahnverbindungen, weshalb Tom und ich ganz bewusst auf ein Auto verzichtet haben.

Es gibt im Umkreis von 15 Gehminuten um mich herum:
  • 50 Kneipen, Restaurants und Imbissgaststätten (so ungefähr)
  • 1 McDonalds
  • 1 Burger King
  • 1 Subway
  • 1 neues Rathaus
  • 1 Kino
  • 1 Theater
  • 11 Apotheken
  • 1 Post
  • 5 Sparkassenfilialen
  • 10 sonstige Banken
  • 25 Friseursalons (davon mindestens 4 Billigsalons)
  • 4 Läden für nutzloses, das aber schön billig ist.
  • 1 Einkaufspassage mit Modegeschäften, Cafés und Restaurants
  • 11 Bäckereien (davon mindestens 4 Billigbäcker)
  • 1 Metzgerei
  • 5 Blumenläden
  • 4 Buchläden
  • 2 Stoffgeschäfte
  • 1 Bastelladen
  • 1 Waschsalon
  • 3 türkische Geschäfte
  • 1 italienisches Geschäft
  • 2 russische Läden (einer davon ziemlich groß)
  • 1 polnischer Laden
  • 1 afrikanischer Laden
  • 3 Wettbüros
  • 3 Lottoannahmestellen
  • 2 Zeitungsredaktionen
  • etliche Kioske
Aber für Lebensmittel gibt es nur:
  • 1 Wochenmarkt (nur vormittags, also nicht für Berufstätige)
  • 2 Lebensmittelläden (davon 1 maximal 50 qm groß)
Bis letzten Montag gab es auch noch einen ALDI, der sehr gut frequentiert wurde. Der wurde ohne vorherige Ankündigung von einem Tag auf den anderen geschlossen. Der langfristige Mietvertrag wurde fristlos gekündigt, die überraschten Mitarbeiter umgesetzt.

Günstiges einkaufen von Lebensmitteln ohne Auto oder teures Busfahren ist also für ca 25.000 Menschen nicht mehr möglich. Und gerade in diesem Ortsteil leben überdurchschnittlich viele Hartz IV Empfänger oder Arbeitslose. Von den Senioren garnicht zu reden.

Ich bin wirklich empört.


Dienstag, 27. Januar 2009

Die Katakomben in Köln

Die Katakomben in Köln sind eine sogenannte In-Time Taverne, wo Live-Rollenspieler einmal im Monat nach Herzenslust "spielen" können. In diesem Fall heißt spielen in entsprechender Gewandung seine Rolle darstellen und mit Anderen ausspielen.

Katakomben ist eine Taverne des Twilight-Teams, eines der größten LARP Veranstalters. Sie ist im alten Fort am Tituswall, direkt neben dem
bekannten Bauspielplatz. Ein uriges Ambiente erwartet einen und auf der großen Außenfläche lässt es sich gut kämpfen.

Tom und ich sind ja als LARPer Schotten und gehören zum Clan der MacMahoons. Diesmal konnten meine Triskehle Kollegen nicht und so war ich seit Jahren das erste Mal wieder als Moira MacMahoon dort. Es war wieder ein wunderbarer Abend.


Ich will garnicht viel schreiben sondern die Bilder von Samstag sprechen lassen. Copyright der Bilder liegt beim Twilight-Team.





Links ist Tom als Morry MacMahoon. Auf das Bar
rett bin ich besonders stolz, das habe ich handgenäht.








Rechts unser Chief Ian MacMahoon. Er und s
ein Bruder Dughall sind die Gründer unseres Clans.














Unten sieht man Aidan MacMahoon mit unserem Chief. Aidan ist für den Abend extra aus Stuttgart nach Köln gekommen.



Auf diesem Bild sieht man das Gedränge außerhalb der Katakomben. Die entzückende schottische Schleife ziert mein Haar.







Ein Stöckchen von Brunos

Bruno hat mir ein Stöckchen zugeworfen und ich musste erstmal nachdenken.

Wie verbringt ihr eure Onlinezeit?

Nun ja, das ist schwierig, denn ich bin ein Internetjunkie und verbringe viel von meiner knappen Zeit online. Allerdings bin ich auch sehr schnell, habe immer mehrere Fenster offen und bin Multitasking fähig. Okay, ich versuchs.

  • Meinen Blog aufmachen und als Erstes die Blogs die ich verfolge anschauen und evtl. kommentieren.
  • Wenn ich etwas Neues weiß, einen Blogbeitrag schreiben.
  • Meine Foren abklappern. Das sind 2 Mittelalterforen, das Triskehle Forum, 2 Heidenforen, 1 Hexenforum, das MacMahoon Forum und noch ein paar, wo ich seltener bin.
  • Meine Communitys aufsuchen. Wer-kennt-wen und myspace.
  • Meine E-mails checken und beantworten.
  • Meine Browserspiele spielen. Das sind Travianer, Ikariam und Wurzelimperium. Alle 3 benötigen nicht viel Zeit.
  • wen ich dann noch Zeit und Lust habe, surfe ich ein wenig rum oder schau mal bei Ebay rein.
Onlinebanking mache ich nicht, denn ich traue der Sicherheit nicht.

Wer will, kann sich das Stöckchen mitnehmen.

Samstag, 24. Januar 2009

Schloss Burg - was ist da bloß los?


Seit dem Jahresende 2008 kursieren in Solingen die verschiedensten Gerüchte, Schloss Burg betreffend.

Nun betrachten wir von Triskehle (und ich besonders) Schloss Burg ja als unsere Heimatburg. Schließlich ist unser Henken de Düvel ja dort im Verließ in sicherer Verwahrung und wird von uns nur zu unseren Gastspielreisen heraus gelassen.

Gerade darum bin ich natürlich besonders interessiert an dem Geschehen dort. Zumal ich ja auch Mitglied im Schlossbauverein bin. Aber
nun der Reihe nach.

Im Dezember wurde ganz plötzlich und unerwartet bekannt gegeben, dass Dr. Geppert, der Geschäftsführer des Schlossbauvereins und damit Schlossverwalter von Schloss Burg gekündigt hat. Aus gesundheitlichen Gründen würde er auch nicht mehr zum Dienst erscheinen.

Sofort wurden Gerüchte laut, die mehr oder weniger offen von angeblichen Unredlichkeiten sprachen. Seit ein paar Wochen untersucht nun die Staatsanwaltschaft Wuppertal, was es damit auf sich hat. Schnell wurde bekannt, das in der Kasse ca. 25.000 Euro fehlen. Anscheinend hat die neu eingestellte Buchha
lterin diverse Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Nun ist seit gestern die Rede von einer "Schwarzen Kasse", wo aus bei Märkten bar kassierten Geldern an der Steuer vorbei Prämien an Mitarbeiter und sogar an Dr. Geppert gezahlt worden seien. Offenbar gibt es nun sogar ein Strafverf
ahren gegen den Archäologen.

Das hat zur Folge, das eine große Ungewissheit besteht. Was ist Wahrheit, was sind nur Gerüchte? Werden die beliebten mittelalterlichen Veranstaltungen weiter stattfinden können? Aus gut informierten Kreisen weiß ich, das zumindest die Tjost der Grafen zu Berg nicht wieder stattfinden wird.


Für Schloss Burg wird das Ganze sicher keine guten Folgen haben. Es gibt sowieso ein Finanzloch von ca. 90.000 Euro, allein die Tjos
t des letzten Jahres hat ein Minus von etwa 30.000 Euro in die Kasse gerissen. Und die Zuschüsse der Steuerzahler werden höher sein müssen als geplant.



Hier eine kleine Aufstellung der nächsten Veranstaltungen, die sicher stattfinden:

Kunsthandwerker Ostermarkt 27. bis 29. März; Messe der Kunsthandwerker mit 150 Teilnehmern aus der ganzen Welt, 30. Oktober bis 8. November; Adventsbasar 27. bis 29. November.

Walpurgisnacht „Mystery Night“ mit Omnia, Dunkelschön und Silberschatten, 30. April.

Musik Beltaine Pagan Folk Festival mit den Bands Rabenschrey, Fiddlers Green, Faun, Galahad und Adivarius, 1. Mai.

GEORGS Ritter Vorstellungen Ritter, viele Mitmach-Aktionen, besonders für Kinder geeignet, 21., 23., 24., 30. Mai und 1. Juni.

WAHRE BERGISCHE RITTERSCHAFT Einblicke ins Leben des Grafenhauses beim Osterlager, 10. bis 13. April.

RITTERSAALSPIELE Westdeutsches Tourneetheater, 7., 8., 14., 15. Februar; 25. und 26. Juli: Open Air „Sommernachtstraum“.


Ich hoffe sehr, das sich Alles positiv klären wird. Schloss Burg hat es verdient.


Mittwoch, 21. Januar 2009

Geschichte zum weiterschreiben

Vor ein paar Tagen hatte ich die Idee, das wir gemeinsam eine Geschichte schreiben könnten. Grey Owl Calluna und wer immer möchte. Bitte meldet euch bei mir, dann planen wir, wer als Nächste schreibt. Ich habe mal einen Anfang gemacht, wenn er euch gefällt und ihr eine Idee habt, wie es weitergehen könnte, nur her damit.





Der Baum

An einem stürmischen Tag traf ein Regentropfen auf einen winzigen Samen und der begann zu keimen. Lange Zeit bemerkte Niemand das Wachsen des kleinen Baumes aber nach 10 Jahren war er schon 1 Meter groß und streckte kleine Zweige in die Sonne. Es machte ihm nichts mehr aus, dass ab und zu ein kleines Tier an ihm knabberte. Er wuchs und wuchs und nach 100 Jahren war er groß und stattlich geworden.

Neben, hinter und rund um ihn herum wuchsen andere Bäume. Größere und Kleinere. Sie schützten sich gegenseitig vor den Unbillen des Wetters und die Tiere des Waldes suchten Schutz bei ihnen.

200 Jahre vergingen und Nichts störte die Ruhe und den Frieden unseres Baumes und seines Waldes. Dann, eines Morgens, drangen Menschen in das stille Grün ein. Zwei junge Mädchen suchten singend und lachend im Unterholz nach Beeren und anderen essbaren Waldfrüchten. "Schau nur, dieser große Baum. Wir Beide können ihn nicht umfassen." rief das blonde Mädchen lachend. Die dunkelhaarige lehnte sich an den warmen Stamm und strich vorsichtig über die rauhe Rinde. Schweigend legte sie ihr Ohr an das Holz und lauschte auf das Summen des aufsteigenden Saftes. Widerstrebend folgte sie ihrer Freundin als diese sie zum heimgehen rief.

Der Baum wartete nun jeden Tag aber die Mädchen kamen nicht wieder. Lange Zeit waren die Bäume und die Tiere nun wieder allein.

Die kleine Meerjungfrau

Gestern nachmittag war ich mit meinen Enkeln im Theater. Das Musiktheater Mannheim trat auf mit einem Kindermusical, nach dem Märchen von H.C.Andersen, *Die kleine Meerjungfrau*.

Die Schauspieler des Musiktheaters holen sich in jedem Gastspielort einen einheimischen Kinderchor auf die Bühne, um das Lied vom D
r. Kabeljau,jau,jau zu singen. Und so kam es, dass mein Enkel Daniel, der in seiner Grundschule im Chor singt, plötzlich zum Musicalsänger wurde.

Leider musste meine Tochter arbeiten und so bin ich mit der kleinen Lara Sophie ins Theater gegangen. Daniel machte seine Sache wirklich toll und ich weiß nicht, wer stolzer war, Lara auf ihren Bruder, oder die Oma auf den Enkel.

Im Verlauf des Stücks hatte Daniel dann mit zwei anderen Jungs noch die wichtige Aufgabe, die böse Meerhexe ins Verließ zu bringen.


Die Bühne war mit einfachen Mitteln in eine fantasievolle Wasser-Strand Landschaft verwandelt worden. Die Nixe Undine wolllte unbedingt ein Mensch werden, nachdem sie den Prinzen aus Seenot gerettet und sich verliebt hatte. Ihr Lehrer, Dr. Kabeljau, hatte alle Hände oder besser Flossen voll zu tun, auf sie aufzupassen. Natürlich entwischte sie ihm und ließ sich für den Preis ihrer wunderschönen Stimme von der Meerhexe einen Zaubertran
k geben, der sie zum Menschen machte.


Der zweite Akt spielte dann in der Kulisse des Schlosses. Natürlich ging Alles schief und der Prinz hätte beinah die Falsche geheiratet. Aber mit der Hilfe des Wassermanns, Undines Vater, ging am Ende doch noch Alles gut und die Liebenden bekamen sich. Happy End.


Zum Schluss durfte der Kinderchor noch einmal das flotte und lustige Lied vom Dr. Kabeljau,jau,jau singen und Daniel swingte auf der Bühne wie ein alter Hase.


Ein wirkliche gelungener Nachmittag. Und Lara holte sich am Ende noch ganz ohne Scheu von den Darstellern Autogramme.










Bei der Aufführung durfte nicht fotografiert werden. Deshalb sind beide Fotos von der Website des Musiktheaters Mannheim.

Dienstag, 20. Januar 2009

Triskehle Update

Und nochmal ein Update der Triskehle Termine für 2009


04.02.2009
Privatbuchung (95. Geburtstag)

07.02.2009
Privatbuchung

11.April bis 13.April 2009
Ostermarkt in Ingelheim/Rhein

01.Mai. bis 3. Mai 2009
Hexentanzfestival Bostalsee
Mittelaltermarkt

Samstag, 06. Juni 2009
Mit der Wahren bergischen Ritterschaft zu
Besuch in einer Leverkusener Schule

18. und 19. Juli 2009
Mittelaltermarkt auf
Burg Greifenstein/Hessen

1. und 2.August 2009
Delbrück Mittelaltermarkt

11. Oktober 2009
Grünscheider Hof *Mittelalterfest*


weitere Buchungen nehmen wir gerne entgegen.
Wer zuerst bucht, ist eindeutig im Vorteil.

Montag, 19. Januar 2009

Neuer Ausweis

So, hier ist er nun, mein neuer Ausweis.


Und hier auch noch die neueste Ausgabe der *Blöd* Zeitung.




Für meine Freundin

F reut sich mit mir

R edet nicht über mich

E rträgt meine Fehler

U rteilt nicht vorschnell

N utzt mich nicht aus

D arf mich kritisieren

I st für mich da, wie ich für sie

N ie ohne sie!

Sonntag, 18. Januar 2009

Bergisches Heidentreffen

Gestern Abend war mal wieder das Bergische Heidentreffen. Dieses Treffen wird in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand von meiner Freundin Lidania unter meiner bescheidenen Mithilfe organisiert.

Zu Beginn im Jahr 2005 war es eigentlich nur ein Usertreffen des damals noch existierenden Paganforums. Man wollte sich einfach mal kennenlernen, um zu wissen, mit wem man da so diskutiert. Von Anfang an standen die Gespräche im Mittelpunkt. Aber auch Musik wurde immer wieder gemacht.

Es bürgerte sich dann ein, in der Wintersaison, wenn keine Mittelalltermärkte anstanden, einmal monatlich so ein Treffen zu veranstalten. Als das Paganforum dann urplötzlich aufhörte und sich zwei neue Foren bildeten, erweiterte sich das Treffen auf Heiden, und solche die es sein wollten, allgemein. Sowohl vom neuen PanPagan als auch vom Paganrealm Forum kamen die User und es war oft eine sehr unterschiedliche und bunte Schar, die sich dann traf.




Hier zum Beispiel Kidolfr, der in verschiedenen Heidenforen schreibt.














Unten links Celtic Crow, eine der beiden Admins des Paganrealm und Aresius, der mit mir zusammen das Paganrealm ins Leben rief.


Die Gespräche reichen von Schamanismus über die verschiedenen Naturreligionen, Wicca bis hin zu Politik oder ganz persönlichen Themen.

Nachfolgend ein paar Bilder vergangener Treffen.


Hier sind Adalbert, Zwergesteiner und Aresius ins Gespräch vertieft.
Die meisten Besucher kommen aus einem Umkreis von maximal 50 Kilometern zu den Treffen. Aber zum Beispiel Aresius kommt aus der Heidelberger Gegend und es war auch schon Besuch aus der Schweiz zugegen.








Hier ein Bild aus dem Jahr 2006.









Normalerweise findet das "Bergische Heidentreffen" immer im Café Courage statt. Aber nachdem es dort einmal gebrannt hatte, mussten wir für kurze Zeit ein Ausweichquartier finden. Hier ein Foto aus dieser Zeit. Vorne rechts auch ein von weit her angereister Gast. Laeg, der vom schönen Müritzsee kommt.












Ich bin gespannt, wie lange wir noch diese Treffen machen werden. Leider ist in der Heidenszene momentan ein wenig Flaute. Auch die Foren sind etwas ruhiger geworden. Aber zum gestrigen Treffen waren doch wieder mehr als 10 Leute anwesend. Und die Gespräche waren, wie immer, sehr lustig, interessant und anregend.

Samstag, 17. Januar 2009

Der Tag als der Regen kam

Was waren das doch schöne Tage, als wir in den letzten Wochen immer wieder von klirrender Kälte und schönem weißen Schnee berichten konnten.

Nun regnet es bei uns. Und zwar Bindfäden. Wenn ich aus dem Fenster schaue, werde ich richtig müde. Und das, wo ich gleich noch raus muss auf das *Bergische Heidentreffen*.

Die Prozentzahl meines Blogs purzelt auch immer mehr Richtung unten. Wenn das noch ein paar Tage so weiter geht ist es vorbei mit dem ersten Platz.

Aber was solls? Der Regen ist viel schlimmer. Und laut Wetterprognose sollen auch noch orkanartige Winde dazu kommen.

Göttin, schmeiß Schnee vom Himmel!!!

Freitag, 16. Januar 2009

Mittelaltermärkte

Wie meine Leser wissen, bin ich häufiger auf Mittelaltermärkten also in der Mittelalterszene anzutreffen. Das ist mein liebstes Hobby und es hat sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt.

Nun gibt es gute und weniger gute Märkte. Es gibt
sehr große Spektakuli, die auf großen Terrains aufgebaut werden und eine Menge Eintritt kosten. Und es gibt kleinere Märkte, die oft innerhalb oder rund um Burgen oder Ruinen stattfinden. Und dann gibt es noch ganz kleine Märkte, die oft von Vereinen oder Dörfern ausgerichtet werden, die mal ein anderes Vereins- oder Dorffest wollen. Da ist dann oft der Wunsch größer als das Können.

Meistens sind diese Märkte jedoch gut, haben eine Vielfalt an Verkau
fs- Ess- und Trinkständen. Gaukler, Spielleut und manchmal auch die richtig großen, bekannten Musikgruppen kann man antreffen. Vielfach hört man den sogenannten Marktsprech, eine absolut nicht historische Kunstsprache. Auch Bauch- oder Tribaltanz kann man sehen, Turniere und vielerlei buntes Volk in malerischen Lagern. Oft werden auch allerlei alte Handwerke vorgeführt.


Satzvey, Lager einer befreundeten Gruppe


Die großen, teuren Märkte bieten abends noch einen Pestumzug und allerlei besondere Possen und natürlich
die ganz bekannten und beliebten Gruppen wie Saltatio Mortis, Schelmish oder Faun. Nur um ein paar zu nennen.

Die kleineren Märkte sind meist familiärer und haben auch kleinere und unbekanntere Gaukler oder Spielleut im Programm.

Das Publikum ist zum Teil in abenteuerlichen Gewandungen zu sehen. Oder schwarz gekleidet und Vampiren ähnlich. Selbst spitzohrigen Elben oder gruseligen Orks kann man begegnen. Oder eben ganz normal gekleideten Besuchern, die an all dem bunten Volk ihren Spaß habe
n.

Nur eines kann man auf so einem Markt niemals. Dem wahren, authentischen Mittelalter begegnen.

Und das ruft immer wieder massive Kritik der sogenannten A-Fraktion hervor. Das sind Leute, die Reenactement oder Living History betreiben. Die Alles 100% genauso haben wollen, wie es denn vor 1000 Jahren auch war. Museumsreif also. Immer wieder kommt von dieser Seite der Vorwurf:"Ihr bringt den Leuten eine falsche unhistorische Meinung über das Mittelalter bei."

Aber meiner Meinung nach erwartet kein sogenannter Touri (Besucher) auf einem Mittelaltermarkt eine
Unterrichtseinheit in Historie oder Geschichte. Die holt man sich im Museum denke ich. Niemand der Darsteller auf einem Spektakulum behauptet, genau so sei es vor 1000 Jahren zu gegangen.

Wer würde auch gerne einen Markt erleben, auf dem verdorbenes, da ungekühltes, Fleisch angeboten würde? Wo der Geruch nach Exkrementen und Abfall in der Luft liegt? Wo der Henker im Einsatz ist usw? Man zahlt doch seinen Obulus um Spaß zu haben, einmal der Wirklichkeit zu entfliehen.

Interessiert es die Besucher wirklich, ob die Schankmaid unter der Gewandung wollene Unterwäsche trägt oder der Edelmann ein Handy irgendwo versteckt?

Was meint ihr dazu, liebe Leser?







Noch ein Nachtrag. Zu diesen und anderen Themen rund ums Mittelalter gibt es zwei wirklich schönen Foren, in denen ich auch mit schreibe. Einmal das Mittelalterforum von meinem lieben Bruno von Merseburg und zum anderen das Forum Mittelalterfreunde, wo es mehr um den Spaß und die Märkte geht.

Treue

Im Moment habe ich das Gefühl, es gibt kaum etwas treueres als die Erkältung. Kaum hab ich eine Woche gearbeitet, schon geht es mir wieder mies.

Der Husten ist wieder stärker und der Schnupfen ist auch zurück gekommen. Die müssen mich ja sehr lieben.

Dabei wird es nun langsam Zeit, dass ich wieder fit werde. Morgen ist bei uns Heidentreffen, nächste Woche ist endlich mal wieder Taverne angesagt und Anfang Februar sind wir bei 2 privaten Veranstaltungen als Überraschung gebucht. Eine davon ist ein 95. Geburtstag.

Ich muss jetzt dringend was für meine Stimme tun. Habt ihr gute Tipps?

Donnerstag, 15. Januar 2009

Band Management - eine leidige Sache

Bei uns in der Spielleutgruppe mache ich die meiste administrative Arbeit. Sprich neue Buchungen organisieren, Schriftverkehr, die Homepage, das Forum und die my space Seite pflegen usw.

Dafür verwende ich eine Menge Zeit. Auch wenn wir nur eine kleine unbedeutende Gruppe sind, oder vielleicht auch gerade deshalb. Meine beiden Mitsänger merken meist garnicht, was ich Alles mache. Und das ist auch gut so, dann können die Beiden sich auf die Kunst konzentrieren. Da sind die viel besser als ich. Ich bin eben nunmal Bürokauffrau.

Im Moment ärgere ich mich über die lieben Marktveranstalter. Da bewirbt man sich lieb und nett, will auch garnicht soviel haben. Eigentlich nur eine Umkostenerstattung. Aber bekommt man eine Antwort? Das man bei 10 Bewerbungen etwa 9 Absagen bekommt ist ja etwas, mit dem man rechnet. Aber das man einfach gar keine Antwort bekommt und das in den meisten Fällen, finde ich nicht nett.

Schließlich müssen wir ja auch unsere Termine festlegen. Am Ende kommen dann wieder alle in letzter Minute: "Ach könnt ihr nicht kommen?"

Liebe Veranstalter, bitte schickt wenigstens eine kurze Mail, dass ihr uns nicht wollt oder euch später meldet. Auch wir planen.

Hier schon mal die feststehenden Termine für 2009.


11.April bis 13.April 2009
Ostermarkt in Ingelheim/Rhein


01.Mai. bis 3. Mai 2009
Hexentanzfestival Bostalsee
Mittelaltermarkt

Samstag, 06. Juni 2009
Mit der Wahren bergischen Ritterschaft zu Besuch in einer Leverkusener Schule

1. und 2.August 2009
Delbrück Mittelaltermarkt

11. Oktober 2009
Grünscheider Hof *Mittelalterfest*


weitere Buchungen nehmen wir gerne entgegen. Wer zuerst bucht, ist eindeutig im Vorteil.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Und wieder ein Test

Gerade bei der Krähe geklaut:

Wer genaueres wissen will kann hier klicken.


Ich finde, es passt wie die Faust aufs Auge.

@Krähe Ach ja, und ich kann auch Tests kaum widerstehen. Nur mit den englischen tu ich mich immer etwas schwer.

Dienstag, 13. Januar 2009

Matsch

Seit 2 Tagen haben wir hier bei uns wieder Plusgrade. Die Gehwege werden allmählich wieder Schnee- und Eisfrei. Das wurde auch Zeit. Gestern erzählte mir meine Kollegin, dass sie in der letzten Woche ganz übel kurz vor unserem Büro auf dem Bürgersteig ausgerutscht und gestürzt ist. Sie war sogar kurz besinnungslos und ihr musste geholfen werden. Zum Glück ist nicht weiter was passiert und es geht ihr gut.

Ich finde es nur immer so schade, dass aus dem wunderschönen reinen weißen Schnee immer dieser hässliche grau-braune Matsch werden muss. Nach kurzer Strecke sind die Schuhe nass und von hässlichen weißen Rändern bekränzt. Hunde laufen mit angewiderter Miene durch das Gemisch aus Wasser, salzhaltigem Streugut und Dreck. Wenn man die Straße überqueren will, muss man aufpassen, dass vorbeifahrende Autos oder gar Busse einen nicht bespritzen.

Der Himmel ist grau wie Blei und macht auch nicht gerade gute Laune. Fast Jeder hustet oder niest und ist missmutig. Eigentlich wäre es am Besten, morgens einfach im Bett zu bleiben und den Tag zu verschlafen.

Erst abends, wenn Tom und ich gegessen haben und den Feierabend genießen können, wird es besser. Einen schönen Tee oder Kakao, oder auch mal ein Glas Wein, schnurrende Katzen und irgend etwas machen was Spaß macht. Das tut gut. Oder ein schönes Bad mit einem entspannenden Öl drin.

Was macht ihr gegen diese depressive Stimmung, die das Wetter momentan verbreitet?

9000

Statistische Informationen
Angemeldet seit: 09.02.2008 22:16
Letztes Posting am: 12.01.2009 18:46
Besucher seit Anmeldung: 9000
Besucher/Tag: 26
Besucher heute: 30
Aktueller Monat





Bewertungen für deinen Blog
Abgegebene Votings: 355
Design: 99%
Aktualität: 99%
Postings: 99%
Gesamtbewertung: 99%



Hier der Link zu meiner letzten Wertung im Dezember 2008.







Montag, 12. Januar 2009

Bulletin

So, heute war ich beim Chirurgen. Der sollte entscheiden, wie es mit meinem Knie nun weiter geht.

Der Meniskus ist nicht kaputt genug, dass er eine Kniespiegelung machen will. Denn mit Knorpel glätten is nix mehr, wenn kein Knorpel zum glätten mehr da ist. Einzige Lösung, eine Umstellungsosteotomie wie am rechten Bein vor 6 Jahren. Das ist eine sehr aufwendige OP und zieht ca 3 Monate Rollstuhl und Krücken nach sich.

Um das erstmal zu verschieben, hat er mir jetzt Einlagen verschrieben, die in etwa dem Bein eine solche Umstellung vorgaukeln. Ich soll sie 10 Tage tragen, dann schauen wir weiter. Wär ja zu schön, wenn das erstmal ginge.

Positiv denken.....ommmmmmmmm

Sonntag, 11. Januar 2009

Urlaub?

Nun ist mein Urlaub also zuende und morgen muss ich wieder arbeiten. Aber eigentlich war ich die ganze Zeit, seit 30.12. nur krank. Jetzt könnte ich gut einen Urlaub gebrauchen, um mich von der schweren Erkältung wieder zu erholen.

Ja, ich weiß natürlich, ich hätte mich krank schreiben lassen können. Aber was nutzt mir das? In diesem Jahr ist Kommunalwahl und die nächsten 6 Monate stehen voll und ganz im Zeichen des Wahlkampfes, da hätte ich den Urlaub sowieso nicht mehr nehmen können.

Ich denke, ich werde es morgen langsam angehen lassen und mich dann schon mal aufs Wochenende freuen.

Ach ja und morgen Nachmittag muss ich zum Chirurgen zum Vorgespräch wegen meines Knies. Grausel.

Samstag, 10. Januar 2009

Werkatzen?


Letzten Vollmond dachte ich schon, meine Kater sind so durchgedreht, ob das wohl am Mond liegt.

Und heute flitzen sie schon wieder wie die Irren durch die Wohnung, verbreiten Chaos und sind völlig durchgeknallt. Und siehe da, morgen ist Vollmond.

Jetzt frag ich mich allmählich, hab ich mir da wohl zwei Werkatzen ins Haus geholt? Und wenn ja, werden die wohl gefährlich?

Spaß beiseite. Ich frage mich nun, reagieren manche Tiere wirklich so stark auf den Vollmond? Bei Menschen ist das ja, laut Ärzten, nur Einbildung. Aber bilden Tiere sich ein, sie wären mondsüchtig?

Eine schweizer Studie besagt, Tiere beißen um Vollmond herum am häufigsten. Offensichtlich hat man das auch in Australien und England studiert. Auch hier gibt es eine Studie.

Aber anscheinend gibt der Vollmond bei manchen Tierarten auch das Signal, sich jetzt fortzupflanzen.

Je weiter ich in den Tiefen des Internets danach recherchiere, um so mehr Fälle von Tieren, die sich bei Vollmond verändern finde ich. Egal ob Kühe, Rennmäuse, Hunde, Katzen oder Meeresgetier. Es scheint tatsächlich einen gewaltigen Einfluss, leider allerdings einen eher negativen, auf die Tiere zu geben.


Freitag, 9. Januar 2009

Musik - noch ein Ranking

Gestern habe ich ja mal ein Ranking meiner Lieblingsmusik gemacht. Heute mal ein genau umgekehrtes. Nämlich mein absolutes Schrottmusikranking.

Dabei werde ich jetzt nicht die verschiedenen Black und sonstwie Metal Sachen, die eindeutig in die braune Richtung gehen auflisten, denn die können meinetwegen musikalisch noch so gut sein, die sind nur gut für die Mülltonne. Und sämtliche Musikantenstadl Musikanten und Lieder gleich mit.

Es gibt auch nur 2 Kategorien aber diesmal eine Top 10

Kategorie 1 - die nervigsten Lieder, oder Lieder die die Welt nicht braucht

1. Live is Live (Opus)
2. Ketchup Song (Las Ketchup)
3. Dragostea Din Tei (versch. Interpreten)
4. Lebt denn der alte Holzmichel noch? (Randfichten)
5. 10 nackte Friseusen (Micky Krause)
6. Maschendrahtzaun (Stephan Raab)
7. Ein Stern, der deinen Namen trägt (versch. Interpreten)
8. Last christmas (Wham)
9. Du hast mich 1000 mal belogen (Andrea Berg)
10. Wo bist du mein Sonnenlicht (Gruppe Tekkan)

Kategorie 2 - Interpreten, die die Welt nicht braucht

1. Daniel Küblböck
2. Jürgen Drews
3. Roberto Blanco
4. Tokio Hotel
5. Las Ketchup
6. Los Del Rio
7. Celine Dion
8. David Hasselhoff
9. Amy Winehouse (nicht wegen ihrer Musik, wegen ihrer Art)
10. Aggro Berlin

Man könnte beliebig verlängern.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Musik - ein Ranking

Nachdem auf so vielen Blogs heute die Rede von Musik ist, will ich mal ein Ranking meiner Lieblingsmusiker und Lieder versuchen. Ich hab dabei nicht auf Aktualität geschaut.

Kategorie 1 Musiker/innen International

1. Beatles
2. Monkees
3. Chris de Burgh
4. Edith Piaf
5. Scott McKenzie

Kategorie 2 Musiker/innen deutschsprachig

1. Herbert Grönemeyer
2. Xavier Naidoo
3. Hubert von Goisern
4. Silbermond
5. Karat

Kategorie 3 Mittelalter (Triskehle ist außer Konkurrenz)

1. Saltatio mortis
2. Rayneke
3. Streuner
4. Schandmaul
5. In Extremo

Kategorie 4 Musik International

1. San Francisco (Scott McKenzie)
2. You've got the touch (Alabama)
3. Time to say good-bye (Andrea Bocelli)
4. A wither shade of pale (Procol Harum)
5. Yesterday (Beatles)

Kategorie 5 Musik deutschsprachig

1. Über 7 Brücken musst du geh'n (Karat)
2. Abenteuerland (Pur)
3. Bochum (Grönemeyer)
4. Dieser Weg (X. Naidoo)
5. Bruttosozialprodukt (Geier Sturzflug)

Kategorie 6 Mittelalter (wieder ohne Triskehle)

1. Rabenballade (Schelmish)
2. Vollmond (In Extremo)
3. Von den Elben (Faun)
4. Liam gälische Version (In Extremo)
5. Spielmannsfluch (In Extremo)

So, das war es erst mal. Sicher ist das nicht in Stein gemeißelt. Aber im Moment ist das meine Favoritenliste.


Warten auf den Frühling

Jetzt wo es so kalt ist, träumen sicher die meisten Menschen davon, endlich wieder Frühling zu haben. Und da es ja auch schon wieder länger hell ist, kann es ja auch nicht mehr sooo lange dauern.




Mein Ex-Mann, mit dem ich mehr als 20 Jahre zusammen war, hatte immer um diese Jahreszeit ernsthafte Befürchtungen, dass es nicht mehr grün wird. Ich finde das junge Grün um die Osterzeit herum auch immer wieder wunderbar. Meine Lieblingsblumen sind seit jeher nicht etwa Rosen sondern Tulpen. Am liebsten habe ich die gelbe, gefüllte Sorte.


In den Frühling fällt auch das alte keltische Beltane Fest. Ein Fruchtbarkeitsfest, an dem früher die ganze Dorfgemeinschaft teilnahm. In den keltischen Gebieten wir Irland z.B. oder der Insel Skye wird es auch heute noch gefeiert. Wenn auch sicher nicht mehr nach den alten Riten.

Ich selbst bin auch ein Frühlingskind. Nur 1 Tag nach Frühlingsanfang geboren und noch schnell in das Sternzeichen Widder gerutscht. Trotzdem leide ich in dieser wundervollen Jahreszeit, denn ich habe Heuschnupfen. Meine Lieblingsbäume, die Birken, Hasel und Weiden machen mich mit ihren Pollen krank. Je
desmal möchte ich am liebsten auswandern. Aber mit Chemie lässt sich da zum Glück etwas gegen tun. Und das, wo ich nach dem keltischen Baumhoroskop ein Hasel bin.


So wollen wir uns dann Alle ein wenig in Geduld üben. Aber das Winterwetter mit seinem strahlenden Sonnenschein ist mir momentan auch ganz recht.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Keine Brötchen?

Wenn meine Tochter Kerstin und ich mal gleichzeitig frei haben, treffen wir uns gerne zum Frühstücken. Wir haben da so ein nettes kleines Stammcafé in den Solinger Clemensgalerien aber wir probieren auch schon mal etwas Neues aus.

So auch diesmal, wo wir das Frühstücksbuffet im neuen Bistro/Restaurant am Rathausplatz testen wollten. Ich kenne das Lokal schon, weil Tom und ich dort schon mehrmals zu Abend gegessen haben. Zwar etwas hochpreisig aber gemütlich und aufmerksame Bedienung. Bis heute.

10 Uhr morgens. Das Lokal war bis auf die Bedienung menschenleer. Der Buffettisch war fast noch vollständig aber im Brötchenkorb befanden sich nur einige recht unappetitlich aussehende braune Brocken. Manche nennen die auch Röggelchen. Steinhart und irgendwie nicht sehr ansprechend. Nun ja, die richtigen Brötchen werden sicher noch kommen.

Wir bestellten also Jeder einen Kaffee. Tom, der wegen Urlaub auch mit war, und Kerstin ein gekochtes Ei und ich ein Rührei. Immer noch keine Brötchen. Auf unsere Frage, ob es denn keine normalen Brötchen gäbe, gab es als Antwort:"Nein, die Rohlinge konnten wegen dem Schnee nicht geliefert werden."

Nun liegt der Schnee seit Montagmorgen, alle Straßen sind frei und der Verkehr läuft ungehindert. Neben dem Lokal befindet sich eine Filiale von Kamps.

Wir waren etwas verärgert und unterhielten uns am Tisch darüber. Schließlich beschloss ich, selbst nach Kamps zu gehen und ein paar Brötchen zu holen. Aber aufgrund unseres offensichtlichen Ärgers ging die Bedienung mit einem patzigen:"Ich hole ihnen jetzt Brötchen!" dann doch selbst. Nun gut. Sie schmiss 6 Brötchen in den großen Korb und ward nicht mehr gesehen.

Dann kamen die Eier. Die beiden gekochten waren noch halb roh. Tom, der weiß das ich zwar gern weiche Eier esse aber flüssiges Eiweiß hasse, meinte zu mir:"Sei froh, das du Rührei hast." Das kam dann auch. In einer Fettlache schwimmend. Bäääh!

Und für den Spaß habe ich dann für uns 3 auch noch 18 Euro bezahlt. Ratet mal, wo wir das nächste Mal wieder frühstücken gehen.


edit: Nachtrag. Es ist jetzt nach 20 Uhr und Tom und ich haben ziemlich Magenprobleme. Das waren sicher die Eier.

Dienstag, 6. Januar 2009

Gracias a la vida

Wenn man Urlaub hat und dabei nicht gesund macht man andere Dinge, als wenn man fit draußen rum springen könnte.

Ich sitze zum Beispiel jetzt gemütlich im Warmen auf der Couch, trinke einen leckeren Kaffee und höre Lateinamerikanische Musik von Franziska Baldes. Gerade eben sang sie *Gracias a la vida* was soviel wie danke an das Leben heißt (glaube ich).

Das brachte mich zum Nachdenken. Was habe ich meinem Leben zu verdanken?

Ich habe großes Glück gehabt denke ich.

Wäre ich 10 Jahre früher geboren, hätte ich die letzten Kriegsjahre noch miterlebt. Meine Geschwister sind Beide während der Nazizeit Kinder gewesen.

Mit 6 Jahren wurde ich kurz vor einem Blinddarmdurchbruch gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht. Wieder Glück gehabt. Auch wenn ich fast 3 Monate lang krank war und viel vom 1. Schuljahr versäumt hatte, konnte ich ohne Probleme nach Krankenhaus und Kuraufenthalt wieder am Unterricht teilnehmen.

Ich habe 4 gesunde Kinder und 3 gesunde Enkelkinder. Ganz großes Glück, denn wieviele Kinder werden krank oder behindert geboren?

Nach einigen herben Enttäuschungen habe ich einen lieben Ehemann. Glück...

Als ich ganz am Ende meiner Kraft war hat mir meine liebe Freundin wieder Freude am Leben gegeben. Dank ihr singe ich und habe viele wunderbare Dinge kennengelernt. Auch ein großes Glück, dass nicht Jeder hat.

Ich könnte eine endlose Liste solcher Dinge machen. Einfach Glück eben.

Gracias a la vida.


Montag, 5. Januar 2009

Schnee, mein Knie und so


Wie ihr sehen könnt, hatte ich gestern recht mit meiner Prognose. Es hat über Nacht geschneit.

Das Foto habe ich gerade aus meinem Wohnzimmerfenster heraus gemacht. Man muss dabei bedenken, ich wohne mitten in der City von einer 160.000 Einwohner Stadt. Alles ist weiß und ich liebe das.

Wenn ich an meine Kindheit so vor etwa 45 Jahren denke, als ich so 10 Jahre alt war, bin ich ganz wehmütig. Damals wohnte ich im Nachbarort, der viel tiefer liegt. Aber es gab dort so viel Schnee wie heute vielleicht noch im Sauerland um Winterberg herum. Was haben wir tolle Schneemänner gebaut, gerodelt und einmal schafften wir sogar ein richtiges Iglu.

Oder die Spaziergänge in klirrender Kälte unter strahlend blauem Himmel durch den Wald. Der Schnee so ein wenig überkrustet und krachend und knirschend bei jedem Schritt. Tief die klare Luft einatmend. Davon kann man heute in unserer Region nur noch träumen. Oder für teuer Geld Winterurlaub machen.

Aber heute freue ich mich über den Schnee.

Weniger freue ich mich über mein Knie. Ich war ja am 23.12. in der Röhre und heute hab ich mit meinem Doc das Resultat besprochen. Knorpel weg, Meniskus kaputt und 7 cm Baker Zyste, klasse. Ich war mal wieder arg gierig, als die Krankheiten verteilt wurden.

An sich sind das ja keine schweren Krankheiten. Nicht so wie Krebs oder Lungentuberkulose. Aber es tut bei jedem Schritt verdammt weh und beeinträchtigt mich extrem in meinem Leben. Besonders da ich ja eigentlich Sport machen will, was zur Zeit garnicht geht. Auch Tanzen ist nicht mehr drin. Und mit Triskehle über die Märkte laufen hat mich dieses Jahr extrem viel Kraft und Selbstbeherrschung gekostet.

Nun hab ich für nächsten Montag einen Termin beim Chirurgen. Vorbesprechung Kniespiegelung. Mal sehen ob es dabei bleibt. Vor 6 Jahren kam danach ja dann die große Knie Op. Aber ich hab ja meinen Chirurgen meines Vertrauens, wird schon schief gehen.

Ich geh lieber wieder ans Fenster, Schnee angucken und nen leckeren Kaffee dazu trinken. Hab ja schließlich Urlaub.

Sonntag, 4. Januar 2009

Ein Award für Freundlichkeit


Diesen schönen Award habe ich von Knuddeline bekommen. Darüber freue ich mich ganz besonders, denn er ist nur für mich. Moira ist der Name, den ich in den meisten Foren benutze. Danke schön Knuddeline!

Wenn ihr wissen wollt, wer Knuddeline ist, dann klickt einfach mal den Award an. Es lohnt sich.

Leise rieselt der Schnee....

Gerade schau ich aus dem Fenster und siehe da, es schneit ein wenig.
Und zwar wirklich treffend wie in dem Lied, ganz leise rieseln die Flocken.

Ich bin ja einer der wenigen Menschen (glaube ich) die Winter und Schnee lieben. Wenn es kalt ist und Schnee liegt bin ich in meinem Element. Nur Nässe mag ich nicht. Eigentlich seltsam, denn ich bin ja vom Sternzeichen Widder und das ist ja ein Feuerzeichen. Und dann muss man ja, wenn den Herren Noe usw. glaubt, Feuer lieben. Tu ich ja auch. Im Winter, im offenen Kamin, herrlich.

Dabei fällt mir ein, Widder sollen ja am häufigsten an Krankheiten des Kopfes leiden. Also Erkältungen, Augen, Migräne und ähnliches. Na ja, ich habe sehr selten Kopfweh und wer ist nicht mal erkältet? Ich dagegen leide extrem unter meinen Beinen. Insbesondere die Knie. Vielleicht sollte ich meinem Körper mal sagen, dass ich Widder bin und deshalb keine kaputten Knie haben darf.

Aber ich schweife ab. Und zur Strafe hat es auch schon aufgehört zu schneien. Aber es ist bitterkalt. Was bin ich froh, dass ich gestern das leckere Wintergericht Grünkohleintopf in der doppelten Menge gekocht habe und wir es heute nur noch aufwärmen müssen. Schmeckt ja dann besonders lecker.


Edit: 2 Stunden später. Es schneit nun doch wieder. Sehr feiner Schnee, der den Boden vorbereitet. Ich denke, morgen früh wird Alles mit einer dicken Schneeschicht bedeckt sein. Freu...

Donnerstag, 1. Januar 2009

Radio Aena Hörercharts

Soeben habe ich erfahren, das Triskehle in den Radio Aena Jahrescharts auf Platz 87 mit unserem Lied "Weltentor" gelandet ist.

Wir möchten uns bei allen Hörern, die für uns gestimmt haben bedanken. Damit haben wir niemals gerechnet und es freut uns umso mehr.

Natürlich möchten wir hier auch noch einmal darauf hinweisen, dass Radio Aena ein wirklich guter Sender ist, wenn man Mittelalter oder Folk liebt.
Und nun Torte für Alle!!!