Donnerstag, 31. Dezember 2009

Einen guten Rutsch!

Jappy GB Pics

GB Pics - Feuerwerk

Allen meinen Freunden im Web und im echten Leben wünsche ich von Herzen einen guten Übergang ins neue Jahr.

Ich hoffe, dass Jahr 2010 bringt für uns Alle eine bessere Zeit, viel Glück, Liebe und Gesundheit.


Dienstag, 29. Dezember 2009

Mein Jahresrückblick 2009 - Teil 2

Hier geht es weiter mit meinem ganz persönlichen Jahresrückblick.

Juli
Im Juli beginnt für uns die heiße Phase vom Kummunalwahlkampf NRW. Ich bin ehrlich gesagt sehr traurig über die Unehrlichkeit von Parteien und Politikern, von denen man eigentlich Anderes erwarten würde.

Ich habe Urlaub.

Dimebags Blog ist verschwunden. Ich vermisse ihre herrlich witzige und freche Schreibe noch immer.

Unser erster Markt auf Burg Greifenstein war trotz Regen und Gewitter toll. Nette Leute kennengelernt und nette Leute wiedergetroffen.

J. und Y. heiraten nach 9 Jahren wilder Ehe und zwei entzückenden Söhnen. Endlich mal wieder ein richtig schönes Fest.

Tom, R. und ich waren in Xanten im archäologischen Park. Obwohl ich ja kaum noch laufen konnte und jeder Schritt mir Schmerzen bereitete, war das ein wirklich schöner Tag. Ich habe zum ersten Mal römisch gegessen und es war lecker. Allerdings habe ich aus dem dort erworbenen Kochbuch noch nicht gekocht. Aber das kommt noch.

August
Der Monat begann wieder mit einem sehr schönen Marktwochenende. Diesmal in Delbrück. Und auch dort haben wir wieder super nette Leute kennen gelernt.

Der August ist der Monat, in dem mein verstorbener Bruder Geburtstag hätte. Und wie immer denke ich voller Trauer an ihn.

Ich verloste eine CD von meiner Gruppe Triskehle.

Einer unserer Kandidaten für den Stadtrat, Herr C., hat mich total begeistert mit seinem Engagement für ein Dorf auf den Phillipinen. Er spendet wirklich viel Geld dorthin und will sogar eine Schule bauen. Hut ab.

Im Ingelheimer Forst erlebten wir ein interessantes und schönes Triskehle Wochenende. Wir trafen dort auf viele Jugendliche aus vielen verschiedenen Ländern.

Der Kommunalwahlkampf geht zuende und wir haben es wieder geschafft in den Stadtrat einzuziehen. Wenn auch nicht so gut wie erhofft. Nochmal danke an alle unsere Wähler.

September
Leider ist durch den schlechten Ausgang der Wahl mein Arbeitsplatz ab Oktober weg. Mit meiner Kollegin melde ich mich beim Arbeitsamt.

Ich erfuhr aus unserer Tageszeitung, dass man ab 55 Jahren zu den Senioren zählt. Mein Knie ist auch der Meinung und will einfach nicht mehr. Ich habe nur noch Schmerzen und laufe mit Tränen in den Augen.

Ich erhalte die Nachricht das eines meiner Gedichte in der Jahresanthologie der Frankfurter Brentano-Gesellschaft gedruckt wird. Freut mich sehr.

Die deutschen Fußballfrauen werden zum 7. Mal Europameisterinnen. Juuuubel!!!

Am 18.9. beschließen mein Orthopäde und ich, dass ich nun nicht mehr um die große Knie OP, eine Umstellungsosteothomie, herum kommen werde.

Seit dem 28.9. werde ich krank geschrieben. Ich kann fast keinen Schritt mehr machen.

Oktober
Gleich am 2. habe ich ein OP Vorgespräch im Klinikum. Langsam bekomme ich Bammel. Schließlich kenne ich ja das Ganze noch vom anderen Knie vor 6 Jahren.

Eine Menge an Behördenkram kommt auf mich zu. Am 16. werde ich operiert und ab dem 21. bin ich arbeitslos. Krankenkasse und Agentur für Arbeit pokern, wer nun für mich zahlt.

Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis. Mir völlig unverständlich.

Nach 1 Woche Krankenhaus bin ich am 23. wieder zuhause und endgültig lauf unfähig. Heavy couching ist angesagt.

Tom und ich gönnen uns ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Einen LG LCD Flat TV. Supi, kann ich wenigstens die Welt von der Couch etwas größer betrachten.

November
Ich habe zum ersten Mal ein Lied komplett, Text und Melodie, selbst geschrieben. Triskehle hat es schon im Programm.

Der Fall der Berliner Mauer jährt sich zum 20. Mal. Viele Erinnerungen kommen wieder hoch.

Ich bekomme von lieben Menschen wunderbare Päckchen. Fairy schickte mir meinen Gewinn bei ihrem Blog Candy und Erwin vom Craigowe erfreute mich mit Lehrbüchern für Tin Whistle.

Ich beginne mir Tin Whistle und Blockflöte beizubringen. Ein mühsames Unterfangen.

Mein Blog hat den 25.000 Leser gehabt und ich hab es zu spät gesehen!!

Ein wenig traurig machte es mich, dass es einem von mir sehr geschätzten Menschen anscheinend nicht möglich ist, eine andere Meinung zu akzeptieren.

Dezember
Durch mein Couchpotatoe Dasein gibt es nicht viele Ereignisse.

Tom, R., ein paar Freunde und ich gehen auf ein Mittelalteressen in Solingen und erleben einen wunderbaren Abend.

Endlich beginnt die Physiotherapie, was mich hoffentlich etwas voran bringt.

4 Freunde von uns feiern ihre Geburtstage zusammen als 200. Geburtstag. Tom, R. und ich gestalten mit ihnen ein Stegreiftheater, was super klappt und viel Spaß macht.

Weihnachten!

Natürlich ist in diesem Jahr viel, viel mehr passiert. Aber ich habe mir eben die Rosinen herausgepickt. Besonders erfreulich waren die vielen neuen Begegnungen mit tollen Leuten. Um nur einige zu nennen: Frau Wolkenlos, die Gruppen Henkersschmaus, Koboldix, Sonor Teutonica, den jungen Welpen von Reyneke, Shilan Anderson und viele Andere.

Für das neue Jahr wünsche ich mir:

Das mein Bein wieder einwandfrei funktioniert
einige Kilo wieder runter
einen neuen Arbeitsplatz
das es meiner Familie und meinen Freunden gut geht
und das ich ein paar Leute endlich mal persönlich kennenlerne oder wiedersehe.




Montag, 28. Dezember 2009

Mein Jahresrückblick 2009 - Teil 1

Ob in der Zeitung, im TV oder Radio, überall verfolgen uns die Jahresrückblicke. Also dachte ich mir, ich sammle auch mal die besonderen Sachen, die mir in diesem Jahr passiert sind.

Januar
Am 1. Januar erfuhr ich, dass meine Spielleutegruppe Triskehle mit dem Lied "Weltentor" den Platz 87 in den Radio Aena Jahrescharts erreicht hat.

Die ersten negativen Diagnosen wegen meines Knies wurden gestellt und die Möglichkeit einer großen OP wurde angedacht.

Mein Blog hatte 10.000 Leser. Hurra!

Mein Enkel Daniel hatte seinen ersten Auftritt im Theater im Kindermusical "Die kleine Meerjungfrau"

Februar
Mein Blog feierte seinen 1. Geburtstag.

Für mein Knie bekam ich erstmals Einlagen für die Schuhe verschrieben.

Wieder einmal beteiligte ich Karnevalsmuffel mich aktiv am Solinger Rosenmontagszug. Mit SOLINGEN AKTIV nahmen wir die "armen, notleidenden Banken" aufs Korn.

Das Netzteil meines Laptops ging kaputt und die Beschaffung eines neuen war ziemlich schwierig.

Der von mir sehr geschätzte Tarot-Experte Hajo Banzhaf verstirbt.

März
Der März begann mit einem wunderbaren Konzert einer finnischen Gruppe im alten Bahnhof.

In Köln stürzte das Stadtarchiv ein. Mich hat das sehr erschüttert. Zwei Menschen kamen um und das historische Gedächtnis von vielen Jahrhunderten drohte zu verschwinden.

Ich durfte meinen 55. Geburtstag im Kreis von vielen Freunden und meiner Familie feiern.

Das berühmte Bed-in von John Lennon und Yoko Ono jährte sich zum 40. Mal.

April
Ich war auf der Role-Play-Convention in Köln. Ein wirklich tolles Event für Larper und Table-Top oder PC-Spieler.

Das erste Marktwochende des Jahres war in Ingelheim am Rhein. Für mich auch der schönste Markt des Jahres.

Beim Gedichtwettbewerb auf Brunos Blog habe ich den 2. Platz gemacht.

Mai
Hexentanzfestival am Bostalsee. Wie immer ein Highlight.

Ich startete ein Blog-Candy und verloste ein Terry Pratchett Buch.

Mein Blog hatte nun 15.000 Besucher.

Ich lernte Shilan Anderson und ihr Instrument Hang kennen und bin immer noch überaus begeistert.

Erwin vom Craichgowe von der Gruppe Patapan schenkte mit ein sehr altes Exemplar des Liederbuches Zupfgeigenhansel.

Juni
Zusammen mit einigen Freunden nahm ich in Gelsenkirchen an einer Demo gegen den Landesparteitag der rechts gerichteten Pro NRW Partei teil.

Ich hatte das Glück, ein tolles Theaterstück in einem Schwimmbad erleben zu dürfen.

Tom und ich hatten unseren 3. Hochzeitstag.






Mittwoch, 23. Dezember 2009

Weihnachtspause

GB Pics

GB Pics - Lustiges zu Weihnachten

Über Weihnachten werde ich mal eine kleine Blogpause machen. Deshalb möchte ich allen meinen Blogfreunden und auch meinen anderen Freunden, Familie und eigentlich Jedem der möchte ein frohes was-auch-immer-ihr-feiert-Fest wünschen. Egal ob Weihnachten, Yul, Hanukka, macht es euch schön und habt Spaß.

Heute abend gehe ich noch zu einer lieben Freundin, die mit ihrer Zwillingsschwester in ihren Geburtstag hinein feiert.


Dienstag, 22. Dezember 2009

Überraschung!!

Als Tom heute morgen vom Bäcker kam, grummelte er vor sich hin:"Ich muss mich mal beschweren, du bekommst dauernd was und ich nix." Der Grund war, im Briefkasten fand sich wieder ein ganz lieber Brief von Kessi mit einer schönen CD und noch schönerer Karte.

Liebe Kessi, das ist so lieb von dir das du mich aufmuntern willst. Ich kann das garnicht gut machen. Umarme dich und wünsche dir gaaanz viel Positives.

Samstag, 19. Dezember 2009

Lichterfest und Überraschung und keine Weihnachtskarten

Das zurück liegende Jahr war für Solingen Aktiv geprägt vom Kommunalwahlkampf. Wir haben Alle geschuftet und gekämpft und unser Ziel, wieder in den Stadtrat zu kommen, auch erreicht. So haben wie uns ein schönes Fest zum Jahresabschluss auch redlich verdient.

Die meisten unserer Mitglieder sind religionslos oder auch Moslems. Deshalb kam eine christliche Weihnachtsfeier für uns nicht in Frage. Wir einigten uns also auf ein "Lichterfest". Es war wirklich ein sehr schöner und gemütlicher Abend. Handgemachte Laternchen aus Papier auf den Tischen, Raclette, eine kleine Tombola und selbstgesungene Weihnachtslieder. Alle machten mit und die Tombola wurde ein großer Erfolg.

Tom und ich haben zwei Thermosbecher für Getränke gewonnen. Die lustigen Sprüche auf den Nieten kamen auch gut an. Und das Beste, nach Abzug aller Unkosten blieb ein Reingewinn für Solingen Aktiv von 25 Euro.

Mit positiven Überraschungen ging es heute morgen schon weiter. Im Briefkasten fand sich ein Päckchen von einer lieben Blogfreundin, die mir einen Krimi von einer meiner liebsten Krimiautorinnen, Mary Higgins Clark, schickte. Ich habe mich wirklich sehr gefreut. Das kam so überraschend. Und die beiliegende Karte ging mir wirklich ans Herz. Umarme dich meine Liebe.

Dabei fiel mir ein, dass ich dieses Jahr keine Weihnachtskarten verschickt habe. Sonst gehen jedes Jahr so etwa 20 Karten an gute Freunde in aller Welt raus. Nur wenn man, wie ich, nicht mal einen Weihnachtsbummel machen kann, hat man dazu irgendwie keine Lust. Deshalb an dieser Stelle an alle meine lieben Freunde:

"Ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachten, ein gutes neues Jahr und dass eure Wünsche sich erfüllen. Viel Gesundheit und Liebe."

Freitag, 18. Dezember 2009

Adventskalender 18.12




Das goldene Verpackungspapier

Vor einiger Zeit, hat ein Mann seine 5 Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligen Goldverpackungspapier bestraft.

Geld war knapp und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hat, um eine Schachtel zu verzieren, um sie unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenksschachtel ihrem Vater und sagte: "Das ist für dich, Papa." - Der Vater war verlegen weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Geschenksschachtel und wurde wieder sehr zornig, als er sah, dass diese leer war. Wütend sagte er zu ihr: "Weißt du nicht, junge Dame, dass wenn man jemand ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?"

Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte: "Papa, sie ist nicht leer, ich hab so viele Bussis hineingegeben, bis sie ganz voll war." - Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf seine Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen, und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.

Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.
Nach dem Tod seines kleinen Mädchens behielt der Vater sein ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett. Immer wenn er durch schwierige Probleme entmutigt wurde, öffnete er seine Goldschachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herauszunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die es dort hineingegeben hatte.

Jeder von uns, hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit unbedingter Liebe und Küssen von unseren Kindern, von Familie und von Freunden.
Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann.




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Sterrenhemel.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Fast erfroren

GB-Pics



Da Tom zur Zeit zuhause ist, wurde bei mir der Wunsch mal wieder auf den Markt zu gehen (fahren) immer größer. Der Weg ist aber mit Krücken noch zu weit, also mit Rollstuhl.

Leider war mir Zimmerpflanze nicht klar, wie kalt es geworden ist. Schließlich hänge ich ja schon seit September mit wenigen Unterbrechungen auf der Couch herum. Ich glaub, wir brauchen da bald eine Neue.

Ich bin also fröhlich mit meiner neuen Winterjacke, Jeans und Pulli von Tom geschoben raus und Richtung Stadt.


Zuerst wollte ich mal wieder über den wundervollen (Ironie) Weihnachtsmarkt. In meiner Situation nimmt man ja jedes Fitzelchen Vorweihnachtsfreude mit. Na ja. Dann hatte ich Lust auf unsere Clemens-Galerie, eine mittelkleine Einkaufspassage. Dort gibt es ein paar Läden, die bei mir Suchtgefahr bedeuten. Thalia und Weltbild an erster Stelle. Dann noch einen Teeladen, diverse Cafés und seit kurzem auch endlich wieder einen Spielzeugladen vom Kaufhof.

Dann ging es los, Zeitungsladen - mir einen Stern und Tom ein PC Magazin. Spielzeug-Kaufhof - noch eine Kleinigkeit für meinen neunjährigen Enkel. Am Teeladen rasch vorbei, nein, wir haben noch genug Tee. Ja, ja.


Aber am Weltbild kamen wir nicht mehr vorbei. Wir lieben Beide Buchläden. Diesmal haben wir einen Katzenkalender gekauft. Auf dem Deckblatt sind zwei schmusende Katzen, die unseren Beiden aufs Haar gleichen. (Habe schon den Verdacht, die haben heimlich eine Katzenmodel Karriere angefangen ohne uns zu fragen) Außerdem brauchten wir noch Etwas als Spende für eine Tombola. Und dann lag an der Kasse auch noch ein Buch, bei dem mein Herz einen Hupfer machte. "Die bergische Küche: Ein kulinarischer Streifzug durch acht Jahrhunderte" Aber das Buch hatte eine ziemlich primitive Auststattung und dafür 16,95 € war mir bei aller Liebe dann doch zuviel.
Also lieber raus und weg, nochmal eben bei dem PC Games Laden reinschauen, denn das ist Toms Sucht. Und außerdem arbeitet dort der Robby, der ein guter Bekannter und auf Mittelaltermärkten ein prima Feuerkünstler ist.

Nach gefühlt etwa 2 Stunden ging es dann endlich Richtung Markt.
Inzwischen war es ca. 13 Uhr und das Digital-Thermometer einer Apotheke zeigte genau Null Grad. Und es war einfach toll, der Markt war ziemlich schlecht besucht und es gab kaum Wartezeiten. Wir holten beim Gemüsehändler meines Vertrauens, Herrn Rüb, wunderbare Kartoffeln und einen leckeren Endiviensalat, was mein Lieblingssalat ist. Und beim Geflügelstand gabs dann auch wirklich noch Leber. Mhhhhh.....


Und dann waren meine Beine so kalt, dass ich sie garnicht mehr fühlte. Ich fing an wie irre zu frieren, obwohl meine Jacke wirklich gut warm hält. Hätten wir doch nur eine Decke mitgenommen!! Ich glaube, wenn man einen gewissen Punkt überschritten hat, kann man nur noch versuchen nicht zu erfrieren. Das kam ganz plötzlich. Zum Glück hatten wir das meiste schon gekauft und konnten uns auf den Heimweg machen.

Dann mussten wir aber doch noch beim polnischen Metzger vorbei (ich stand draußen) und zu unserem Bäcker (ich mit rein). Und dann waren wir endlich wieder zuhause.

Und da ist es mollig warm obwohl wir noch nicht einmal die Heizung anhatten. Wir haben mit unserer Wohnung das Glück das sie in der Mitte des Hauses liegt und nur eine Außenwand hat. Neben, über und unter uns scheinen Alle zu heizen wir irre, bei uns ist es schön warm.

So, und nun kuschel ich mich in meine Decke und schau TV.



Sonntag, 13. Dezember 2009

200. Geburtstag

Gestern waren Tom und ich auf der 200. Geburtstagsparty von Freunden. Es unterteilte sich in einen 40., zwei 50. und einen 60. Geburtstag. Da Alle etwa den gleichen Bekanntenkreis haben, entschlossen sich die Vier, das Fest etwas größer und zusammen zu feiern.

Es hat total Spaß gemacht. Auch weil wirklich eine ganze Menge der Gäste einen kleinen Kulturbeitrag vorbereitet hatten. Natürlich hatten auch Tom, Lidania und ich etwas in petto. Ein kleines Stegreiftheaterstück, in dem die vier Gastgeber völlig unvorbereitet die Hauptrollen hatten.

Aber auch die Schwester eines der Gastgeber trug mit ihrem Mann, beides aus dem Fernsehen recht bekannte Schauspieler (Tatort und Dahoam ist Dahoam) ein paar lustige Stückchen aus ihrer bayerischen Heimat vor.

Es gab Gedichte, Vorträge, peinliche Fotos aus der Jugend usw. Also richtig lustig.

Und unser Freund Andreas, der sich schon oft als Alleinunterhalter bewährt hatte, ließ auch diesmal keine Wünsche offen. Von Sasha bis Hans Albers, er hat Alles auf Lager und spielte zum Tanz auf.

Leider habe ich mich von der tollen Stimmung dazu hinreißen lassen, mehr mit meinen Krücken rumzuhumpeln als gut war und so hatte ich heute mit ziemlichen Schmerzen und einem total geschwollenen Bein zu kämpfen. Aber das wars wert. Man muss auch mal Spaß haben.

Freitag, 11. Dezember 2009

Adventskalender 10.12.

Oh weh, ich habe das Datum verwechselt und den Adventskalender für gestern vergessen. Schäm. Aber hier ist er nachträglich.



Fairy hat auf ihrem Blog einen Adventskalender angefangen und heute bin ich mit meinem Beitrag dran. Ich dachte, ich zeige euch ein kleines Gedicht von mir aus dem Jahr 2007.



Weihnachtsfreude


Menschen hetzen durch die Straßen

Und die Läden sind so voll.

Viele Tüten an den Armen

denk ich:“Weihnachten, wie toll!“

Jeder hat so viele Wünsche.

Alles kauft man für viel Geld.

Dabei gibt es so viel Armut

Auch bei uns, in unserer Welt.

Warum nicht einmal besinnen?

Liebe, Freude, Lächeln nur.

Und je mehr ich davon gebe,

umso mehr kommt auch retour.


Und morgen findet ihr den Kalender bei Ashmodai.



Mittwoch, 9. Dezember 2009

Und wieder mal Knie...

Seit letzter Woche darf ich mein Bein ja nun ein wenig belasten, was ich auch jeden Tag etwas übe. Und heute hatte ich endlich den ersten Termin zur Physiotherapie.

Aber es geht nicht so voran wie ich es gerne hätte. Wenn ich über den Tag verteilt so 15 Minuten in der Wohnung auf Krücken rumgelaufen bin, bin ich total fertig. Und mein Knie und auch der Knöchel sind dann immer ziemlich geschwollen. Und es tut auch seltsam weh. So, als ob ein enger Ring um mein Bein geht.

Die Therapeutin heute war sehr nett. Sie hat sich erstmal die Röntgenbilder angesehen, die durch die 5 langen Schrauben und die etwa 10 cm lange Platte sehr beeindruckend sind. Nachdem sie sich allerhand Notizen gemacht hat, testete sie die Beweglichkeit meines Beines, die aufgrund meines Übens schon recht gut ist. Allerdings hatte ich dabei ziemliche Schmerzen in der Hüfte. Mal sehen, was der Doc dazu sagt. Nach 20 Minuten war die Therapie für heute beendet.

Zuhause hab ich mich dann erstmal hingelegt und bin sofort eingeschlafen. Ich war fix und fertig. Das ärgert mich denn ich möchte nun allmählich wieder laufen können. Nun fürchte ich, dass das noch eine Weile dauern wird.

Montag, 7. Dezember 2009

Vier gewinnt Stöckchen

Gefunden bei Nachtfrost


4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest:
- Zahnarzthelferin
- Zeitungsausträgerin
- Bürokauffrau
- Sanitätshausfachverkäuferin

4 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst:

- Herr der Ringe (alle Teile)
- Der dunkle Kristall
- High Noon
- Harry Potter

4 Orte, an denen Du (gern) gewohnt hast:

- in Haan, da bin ich geboren und aufgewachsen
- Solingen
- Wermelskirchen (nur kurz und nicht gern)
- Köln (wie Wermelskirchen)

4 TV-Serien, die Du gerne anschaust:

- Navy CIS
- Perfektes Diner
- Two and a half man
- Terra X

4 Plätze, in denen Du im Urlaub warst:

- Frankreich
- Holland
- Spanien
- England (und viele, viele andere)

4 Webseiten, die Du täglich besuchst:

- wer-kennt-wen
- Email Account
- Blogger
- mittelalterfreun.de

4 Deiner Lieblingsessen:

- Gulasch mit Nudeln
- Graupensuppe
- Schweinekrustenbraten
- Tomatensalat

4 Plätze wo Du gerne im Augenblick sein möchtest:

- auf einem Weihnachtsmarkt
- im Bett
- in der Badewanne
- bei meinen Freunden

Wer mag kann es mitnehmen.

Samstag, 5. Dezember 2009

Adventskalender 18.12.




Das goldene Verpackungspapier

Vor einiger Zeit, hat ein Mann seine 5 Jahre alte Tochter für das Vergeuden einer Rolle von kostspieligen Goldverpackungspapier bestraft.

Geld war knapp und er wurde wütend, als das Kind das ganze Goldpapier verbraucht hat, um eine Schachtel zu verzieren, um sie unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Dennoch brachte das kleine Mädchen am folgenden Morgen die Geschenksschachtel ihrem Vater und sagte: "Das ist für dich, Papa." - Der Vater war verlegen weil er am Vortag so überreagiert hatte. Er öffnete die Geschenksschachtel und wurde wieder sehr zornig, als er sah, dass diese leer war. Wütend sagte er zu ihr: "Weißt du nicht, junge Dame, dass wenn man jemand ein Geschenk gibt, auch etwas in der Verpackung sein soll?"

Das kleine Mädchen betrachtete ihn mit Tränen in den Augen und sagte: "Papa, sie ist nicht leer, ich hab so viele Bussis hineingegeben, bis sie ganz voll war." - Der Vater war ganz zerknirscht. Er fiel auf seine Knie und legte seine Arme um sein kleines Mädchen, und bat sie, ihm seinen unnötigen Zorn zu verzeihen.

Nur kurze Zeit später starb das kleine Mädchen bei einem Unfall.
Nach dem Tod seines kleinen Mädchens behielt der Vater seinen ganzes Leben lang die Goldschachtel neben seinem Bett. Immer wenn er durch schwierige Probleme entmutigt wurde, öffnete er seien Goldschachtel und stellte sich vor, einen Kuss von seinem kleinen Mädchen herauszunehmen und erinnerte sich dabei an die Liebe des Kindes, die es dort hineingegeben hatte.

Jeder von uns, hat so eine goldene Schachtel, die gefüllt ist mit unbedingter Liebe und Küssen von unseren Kindern, von Familie und von Freunden.
Das ist der kostbarste Besitz, den man haben kann.




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Freitag, 4. Dezember 2009

Elch Erik und Blog Candy bei Ashmodai

Ich möchte euch einmal ein total tolles "Kinder"buch vorstellen.

Eine Bekannte, Dagmar Gosejakob, hat die Illustrationen gemacht und sie liest am Sonntag in Köln aus dem Buch.

Das Buch ist einfach so schön, ich kann es garnicht wirklich beschreiben. Auf der Homepage sind Leseproben und viele interessante Informationen. Und Erik hat auch ein eigenes Blog. Also, wer noch ein schönes Geschenk sucht, mal den Elch Erik suchen.

Und ein wirklich schönes Blog Candy gibt hier bei Ashmodai. Sie verlost einen wunderschönen Anhänger.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Zeit - Pünktlichkeit

Durch einen anderen Blog angeregt habe ich mir ein paar Gedanken gemacht über Pünktlichkeit.

Also mir ist sie sehr wichtig. Ich hasse es zu spät zu kommen. Egal ob privat oder beruflich. Meiner Meinung nach ist es eine Frage der Wertschätzung anderer Menschen. Mit Unpünktlichkeit zeige ich, du bist mir egal.

Ich habe in meiner nächsten Umgebung einen Menschen, für den ist Pünktlichkeit ein Fremdwort. Jedenfalls im privaten Leben. Es gibt da so einen Schnitt von 100:1. Wobei 1 die Anzahl der einigermaßen pünktlichen Verabredungen ist. Und das ist keine Übertreibung.

Die normale Wartezeit ist etwa 15 Minuten, das kann sich aber bis zu 1 Stunde steigern. Wobei man sich darauf aber nicht verlassen kann, denn es kommt auch vor, dass sie eine Viertelstunde zu früh kommt. Was ich auch unpünktlich finde. Fazit ist also, ich muss mindestens 30 Minuten parat stehen und kann Nichts anderes mehr machen, denn sie kann ja jeden Moment da sein.

Ich finde, Unpünktlichkeit nimmt dem Wartenden etwas sehr wertvolles unwiederbringlich weg. Nämlich Lebenszeit. Dabei ist es total einfach pünktlich zu sein. Wenn man verabredet ist muss man nur überlegen wie lange man braucht um zum Treffpunkt zu kommen, teilt sich die Arbeit oder was man zu tun hat so ein das man rechtzeitig losgeht-fährt-oder was auch immer und schon ist man pünktlich da.

Nun passieren ja auch mal kleine Sachen und man kann nicht pünktlich sein. Aber wenn das nur ab und zu vorkommt ist es ja auch nicht schlimm. Aber bei Jemand der NIE pünktlich ist kann man doch nur davon ausgehen, dass er sich und seine Bedürfnisse für wichtiger hält als die des Anderen. Und das finde ich ziemlich arrogant.

Bin ich da vielleicht zu kritisch? Wie haltet ihr es mit der Pünktlichkeit?

Dienstag, 1. Dezember 2009

17 Sekunden zum freuen

Ich hab mal wieder ein entzückendes Katzenbaby im Netz gefunden und will es euch nicht vorenthalten.


Kurzes Bulletin

Gestern hatte ich mal wieder einen Termin bei meinem Orthopäden. Er war recht zufrieden mit dem Heilungsprozess und hat mir nun endlich Physiotherapie verordnet. Sehr großzügig übrigens, 6 mal darf ich nun da hin meine Muskulatur wieder aufbauen. Na ja, besser als Nichts.

Ich darf nun auch wieder langsam anfangen zu laufen. In der Wohnung kann ich den Rollstuhl nun also stehenlassen und an den Krücken laufen. Hurra!

Geröngt wurde auch nochmal und es sieht wirklich gut verheilt aus. Allerdings auch gruselig mit den ganzen Schrauben und der großen Platte. In einem Jahr kommen die dann auch raus.

Adventskalender 10. Dezember

Oh weh, ich habe das Datum verwechselt und den Adventskalender für gestern vergessen. Schäm. Aber hier ist er nachträglich.



Fairy hat auf ihrem Blog einen Adventskalender angefangen und heute bin ich mit meinem Beitrag dran. Ich dachte, ich zeige euch ein kleines Gedicht von mir aus dem Jahr 2007.



Weihnachtsfreude


Menschen hetzen durch die Straßen

Und die Läden sind so voll.

Viele Tüten an den Armen

denk ich:“Weihnachten, wie toll!“

Jeder hat so viele Wünsche.

Alles kauft man für viel Geld.

Dabei gibt es so viel Armut

Auch bei uns, in unserer Welt.

Warum nicht einmal besinnen?

Liebe, Freude, Lächeln nur.

Und je mehr ich davon gebe,

umso mehr kommt auch retour.


Und morgen findet ihr den Kalender bei Ashmodai.




Montag, 30. November 2009

Drogen - Sucht

Ich denke schon eine Weile darüber nach. Drogen. Braucht man sie? Sind sie eine Geißel der Menschheit?

Hier nun meine eigenen Gedanken dazu. Zunächst mal, ich brauche sie nicht. Nicht zur Bewusstseinserweiterung, nicht zur Bewusstsseinsbetäubung. Ich mag nicht die Kontrolle über mich selbst verlieren. Ich will in jeder Situation klar und bewusst sein. Und vor Allem will ich in keine Abhängigkeit rutschen.

Aber da entsteht schon die Frage, was sind Drogen eigentlich? In der Medizin meint man damit aus getrockneten Pflanzenteilen hergestellte pharmazeutisch wirksame Substanzen. Der Name stammt aus dem holländischen und kommt von droog=trocken.

Heute meint man damit eher Marihuana,
LSD, Heroin, Opiate und die ganzen sogenannten Designerdrogen wie Chrystal Mab usw. Ich gebe zu ich habe ,außer mal einem Joint, Nichts davon ausprobiert und habe es auch nicht vor. Aus den oben genannten Gründen.

Aber was ist mit Alkohol und Nikotin? Für mich sind das auch Drogen. Sie führen ebenso zur Abhängigkeit, auch wenn sie nicht illegal und kinderleicht zu beschaffen sind. Und das leider im wahrsten Sinne des Wortes.

Geraucht habe ich niemals, zum Glück. Denn wenn ich in meiner Umgebung die vielen Raucher sehe und was für Probleme diejenigen darunter haben und hatten, die es aufgeben wollten. Ich bin da zum Beispiel total stolz auf Tom, der es vor 3 Jahren von heute auf morgen geschafft hat. Mit eisernem Willen und einer Menge Kaugummi. Nun dürfen Jugendliche unter 18 ja nicht mehr in der Öffentlichkeit rauchen aber nutzt das denn was?

Und noch gefährlicher, der Alkohol. Überall zu bekommen, für Jeden. Sicher, nicht Jeder der gerne mal ein Glas Bier oder Wein trinkt ist Alkoholiker. Aber wo ist die Grenze? Leider musste ich mich damit intensiver befassen, da im Familienkreis ein Alkoholiker ist. Bei den entsprechenden Beratungstellen heißt es immer, nicht die Menge des getrunkenen Alkohols zeigt die Sucht sondern die Regelmäßigkeit. Also, nicht das ab und zu betrunken sein ist entscheidend. Nein, die 2 Flaschen Bier jeden Abend zeigen die Abhängigkeit. Ich trinke hin und wieder auch gern mal ein oder zwei Glas Wein. Aber zum Glück muss ich das nicht. Ich kann monatelang darauf verzichten, ich brauche es nicht.

Für mich stellt sich nun eine neue Frage, warum nimmt man Drogen? Ich meine, ein "normal" denkender Mensch kann doch eigentlich nicht damit anfangen in dem Wissen, man kann süchtig werden. Nimmt man sie, um die Umwelt zu vergessen, zu verschönern? Sind die psychedelischen Erlebnisse es wert, seine Gesundheit und sein Leben aufs Spiel zu setzen? Und komme mir jetzt nur Keiner damit, das sei Alles nicht gefährlich. Wissenschaftler haben längst nachgewiesen dass selbst das "harmlose" THC abhängig macht und den Körper, insbesondere das Hirn, nachhaltig schädigt. Verharmlosung der Droge ist meist ein Zeichen von latenter Abhängigkeit.

Und ja, auch ich habe meine eigene ganz persönliche Sucht. Essen. Ja auch das kann zur Sucht werden. Leider.

So, soweit meine Gedanken und nun bin ich gespannt auf eure Meinungen. Besonders interessiert mich auch, muss man als Hexe oder Druide Drogen nehmen?

Samstag, 28. November 2009

Schwäbischer Abend

Um unser Personenwahlbündnis zu finanzieren veranstalten wir ab und zu Themenabende im Cafe Courage. Heute gab es einen schwäbischen Abend.

Eine unserer Mitgliedsfrauen ist ursprünglich aus Ulm und sie hat heute den ganzen Tag gekocht. Es gab handgemachte Maultaschen in einer leckeren Fleischbrühe, Schupfnudeln mit Kraut und Speck und Käse-Spätzle. Es war ein Flatrate-Essen und für 10 Euro konnte man sich rund und voll essen. Und es war soooo lecker.

Vorher gab es dann noch einen kleinen Schwäbisch-Deutsch Kurs wobei viel gelacht wurde.

Trotzdem nicht so arg viele Leute da waren hatten wir viel Spaß und es gab einen Gewinn von 60 Euro für das Bündnis. So kann man Politik auch finanzieren.

Freitag, 27. November 2009

Advent.....kein Kerzlein brennt

Wenn ich auf euren Blogs lese, wie schön ihr dekoriert und wie ihr Weihnachten vorbereitet, werde ich ganz traurig. Mir ist überhaupt nicht weihnachtlich zumute.

Gestern haben wir es mit Mühe und Not geschafft den großen Leuchtstern ins Fenster zu hängen. Tom hat mich mit dem Rollstuhl über den "wunderschönen" Solinger Weihnachtsmarkt geschoben und wir haben neue Kerzen für unseren Adventskranz gekauft. Wir haben nämlich einen, den man immer wieder benutzen und anders dekorieren kann.

Leider gibt es in der Familie momentan viel Stress und Emotionen. Meine Tochter hat große Probleme mit und wegen ihrem 16 jährigen Sohn. Das trägt auch nicht gerade zur Weihnachtsstimmung bei. Und mein an-die-Couch-gefesselt-sein ebenfalls nicht gerade.

Und wenn ich aus dem Fenster schaue, dann werde ich müde und deprimiert. Grauer Regen und es wird nicht wirklich hell. Und in dem Baum gegenüber, wo der Sturm vor ein paar Tagen einen großen Ast rausgebrochen hat, wurde vorgestern viel gestutzt. Er ist kaum wiederzuerkennen.

Na ja, nachher holt Tom unsere Weihnachtskiste aus dem Keller und dann schaun wir mal....

Montag, 23. November 2009

Wetterkapriolen machen krause Gedanken



Ich weiß ja nicht, wie es bei euch aussieht aber hier bei mir spielt das Wetter verrückt. Einerseits ist es ziemlich warm für die Jahreszeit, andererseits stürmt und regnet es wie es sich im Herbst gehört.



Nun schaue ich mir das Ganze ja nur aus dem Fenster heraus an aber es ist richtig spannend. Vorhin brach bei einer heftigen Sturmbö ein großer, dicker Ast von einem Baum im Garten des Hauses gegenüber ab. Das krachte ganz schön. Ich hoffe, der Hund des Hauses war nicht im Garten. Aber man sagt ja, bei solchem Wetter geht kein Hund vor die Türe.

Dieser Hund tut mir sowieso leid. Es ist ein großer deutscher Schäferhund und der arme Kerl (oder Kerlin?) wird niemals ausgeführt. Der darf nur in den Garten sein Geschäft verrichten. Ich möchte in diesem Garten nicht mal zum grillen oder feiern eingeladen werden.Puh. Das ganze Grundstück ist auch nicht sehr groß. Vielleicht 6 mal 6 Meter. Das ist doch kein Auslauf für so ein Tier! Mal davon abgesehen dass das Tier jeden Fußgänger, der dort vorbei kommt, ausbellt. Auch Samstag- oder Sonntagmorgen um 7 Uhr. Ich finde das rücksichtslos von den Besitzern.

Dabei komme ich auf Rücksichtslosigkeit. Ist das normal, wenn eine gute Bekannte von mir krank im Bett liegt (ich vermute Grippe) und der 34 jährige Sohn kommt nicht und schaut nach dem Rechten? Dabei hätte er Zeit dazu. Sowas verstehe ich nicht. Leider kann ich selbst ja nicht helfen, sonst würde ich es machen.

Aber um wieder auf das Wetter zu kommen. Schlaft ihr auch so schlecht in den letzten Tagen? Ich kann erst nicht einschlafen und dann werde ich dauernd wieder wach. Meiner Meinung nach liegt das auch an dem seltsamen Wetter, was denkt ihr?

So, und noch ein großes Dankeschön an Bruno der mir einen Amazon Gutschein hat zukommen lassen. So konnte ich mir ein Teil von meinem Wunschzettel bestellen und hab mal wieder was Neues zu lesen. Das war wirklich nett von dir Bruno.

23 Uhr, Nachtrag. Meine Bekannte hatte endlich nach 5 Tagen einen Arzt da. Es ist eine Lungenentzündung.

Sonntag, 22. November 2009

Musikstöckchen

Bei Sterrenhemel fand ich dieses schöne Stöckchen und da ich momentan keine Lust auf tiefschürfende Blogbeiträge habe, nahm ich es mit. Wem es gefällt, der greife zu und nimmt es auch mit.

01 .:. Ein Song.. aus deiner frühesten Kindheit ...San Francisco von Scott McKenzie

02 .:. Ein Song.. den du mit deiner (ersten) großen Liebe assoziierst. Teenager in love

03 .:. Ein Song.. der dich an einen Urlaub erinnert. Macarena

04 .:. Ein Song.. von dem du in der Öffentlichkeit eigentlich nicht so gerne zugeben möchtest, dass du ihn eigentlich ganz gerne magst. Dragostea din te (oder so)

05 .:. Ein Song.. der dich - geplagt von Liebeskummer - begleitet hat. Time to say goodbye

06 .:. Ein Song.. den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast. Tourdion

07 .:. Ein Song.. der dein liebstes Instrumental ist. Biscaya von James Last

08 .:. Ein Song.. der eine deiner liebsten Bands repräsentiert. Vollmond von In Extremo

09 .:. Ein Song.. in dem du dich selbst wieder findest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst. Die Internationale

10 .:. Ein Song.. der dich an eine spezielle Begebenheit erinnert (& welche das ist). Miteinander von Mutter Ey. Erinnert mich an die Ostermärsche in den 80er Jahren

11 .:. Ein Song.. bei dem du am besten entspannen kannst. You take my breath away von Sarah Brightman

12 .:. Ein Song.. der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht. I'm nin alu von Ofra Haza

13 .:. Ein Song.. der momentan dein Lieblingssong ist. Scarborough Fair von Triskehle

14 .:. Ein Song.. den du deinem besten Freund widmen würdest. An Angel von der Kelly Family

15 .:. Ein Song.. bei dem du das Gefühl hast, dass ihn außer dir niemand gerne hört. An Angel

16 .:. Ein Song.. den du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst. Sag mir wo die Blumen sind

17 .:. Ein Song.. der weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt. Hijo de la luna von Loona

18 .:. Ein Song.. bei dem du dich bestens abreagieren kannst. Country Roads von John Denver

19 .:. Ein Song.. der auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte. Amazing grace von einer Dudelsack Gruppe

20 .:. Ein Song.. den du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest Hotel California von den Eagles wegen dem Gitarrensolo

Samstag, 21. November 2009

Wochenende und ein Blog-Candy

Es gibt ein neues Blog-Candy auf einem meiner Lieblingsblogs. El Sapone verlost die wunderbarsten, duftendsten und schönsten homemade Seifen.

Schaut mal hier rein. Und viel Glück.

Außerdem wünsche ich allen meinen Freunden ein wunderbares Wochenende.

Donnerstag, 19. November 2009

Wie das Wetter so die Laune

Wie ihr ja wisst hänge ich nun schon fast 7 Wochen auf der Couch rum und so wie es aussieht wird das auch noch mindestens bis zum 30.11. so bleiben.

Morgens sah ich gestern und heute aus dem Fenster die Sonne aufgehen. Allerdings nur indirekt, denn das Fenster liegt gegen Sonnenuntergang. Aber gegenüber in einiger Entfernung steht das Hauptgebäude der Sparkasse und in den vielen Fenstern spiegelt sich die Sonne und es leuchtet und strahlt. Da die Bäume dazwischen keine Blätter mehr haben, sehe ich das ganz deutlich. Der Himmel ist leuchtend blau. Ein Wetter zum gute Laune bekommen.

Gestern war es mit dem Zauber allerdings schon nachmittags vorbei. Da stürmte es wie verrückt. Mal gespannt ob es heute auch so wird. Meine Stimmung ist genauso. Allerdings umgekehrt. Wenn die Sonne strahlt bekomme ich schlechte Laune, weil ich so gerne raus möchte und nicht kann. Und wenn der Sturm heult freue ich mich, weil ich gemütlich auf der Couch abhänge.

Ansonsten geht es mir gut. Schmerzen nur noch ganz selten und eigentlich auch nur, wenn ich zuviel in der Wohnung rumgehumpelt bin. Ich hoffe, am 30. bekomme ich endlich Physiotherapie verordnet. Das geht ja nur, wenn ich das Bein auch benutzen darf.

So, nun wünsche ich euch einen schönen sonnigen Tag. Und wenn bei euch das Wetter schlecht sein sollte, dann habt sie wenigstens im Herzen.

Dienstag, 17. November 2009

40 Jahre WDR Schulfernsehen

"Fernsehen macht nicht nur blöd, es machen zu viele Blöde Fernsehen." Jürgen Becker, Kabarettist.

Der Westdeutsche Rundfunk feiert im Moment 40 Jahre Schulfernsehen. Leider kam ich aufgrund meines hohen Alters nicht mehr in den Genuss aber meine Kinder. Und ich weiß, die meisten meiner Leser hier sind deutlich jünger als ich und müssten es auch kennen.

Nun finde ich das ja eine tolle Errungenschaft um den Unterricht interessanter zu gestalten. Aber meine Kinder haben nur selten in der Schule diese Sendungen geschaut. Am Anfang waren sie ja auch sehr steif, wie das Fernsehen ja allgemein damals, 1969, war. Aber immerhin, z.B. Thomas Gottschalk hat seine Karriere dort begonnen.

Der damalige Fersehdirektor Werner Höfer ließ seine Beziehungen spielen und schaffte es gemeinsam mit dem NRW Kultusministerium und einem deutschen Fernsehgerätehersteller (inzwischen pleite) alle Haupt- und Realschulen sowie die Gymnasien mit TV-Geräten auszustatten. Inzwischen findet Schulfernsehen viel mehr im Internet statt und die Fernsehsendungen heißen Planet Schule. Und auch sie Sendungen sind viel interessanter und flotter geworden.

Ich selbst kannte nur Schulfunk im Radio aber auch der wurde in der Schule nur selten eingesetzt. Nun ja, ich war ja auch nur in der Volksschule. Vielleicht war das in den weiterführenden Schulen anders. Aber zuhause habe ich total gerne Schulfunk gehört. Ich erinnere mich besonders gern an die Sendung "Neues aus Waldhagen", wo anhand eines fiktiven Dorfes in Hörspielform Staatsbürgerkunde vermittelt wurde. Auch Englisch habe ich durch den Schulfunk enorm vertiefen können.

Wie erinnert ihr euch an Schulfernsehen und Schulfunk?

Montag, 16. November 2009

Die 25.000 verpasst

Nun pass ich schon die ganze Zeit auf, um den 25.000ten Blogbesucher nicht zu verpassen und heute morgen zeigte mir die Bloggerei gerade mal etwas mehr als 24.600 an. Und nun?

Statistische Informationen
Angemeldet seit: 09.02.2008 22:16
Letztes Posting am: 16.11.2009 08:23
Besucher seit Anmeldung: 26116
Besucher/Tag: 40
Besucher heute: 64
Aktueller Monat


Hab ich doch glatt den 25.000 verpasst.

Heavy Couching

Nun hänge ich also schon 3 Wochen in der Wohnung auf der Couch herum. Davor 1 Woche Krankenhaus und davor 2 Wochen krankgeschrieben wegen nicht-laufen-können. Oh man, so was von heavy couching hält man ja nicht aus.

Ich brauche auch mal frische Luft zwischendurch aber Tom muss ja auch arbeiten und wenn er abends schon stöhnend nach Hause kommt und dann auch noch kocht, traue ich mich nicht mehr um "Ausgang" zu bitten. Letzten Samstag waren wir mal wieder für eine Stunde in der Stadt und es war auch schön aber ich hab dann immer so ein schlechtes Gefühl, weil Tom sich so anstrengen muss wenn er mich rumschiebt. Auch wenn er nix sagt.

Und ich will endlich wieder mal selbst kochen. Aber der Rolli passt nicht in unsere winzige Küche.

Und meine lieben Freunde melden sich auch nur, wenn sie irgendwas wollen. Nur mal so um mich zu besuchen kommt Keiner oder ruft wenigstens nur einfach so mal an. Klar, sie rufen an und fragen wie es mir geht. Aber eigentlich geht es dann doch nur um eine Rede die ich schreiben soll oder eine neue Ausgabe unserer Zeitung die ich gegenlesen soll. Oder solche Sachen.

Ehrlich, ich hab voll den Durchhänger und krieg langsam die Couchkrise.

Samstag, 14. November 2009

Ein unglaubliches Blog-Gewinnspiel

Auf Brunos Blog fand ich den Hinweis auf dieses Gewinnspiel. Gewinn ist das Acer Apire D250.

Und alles was ihr dafür tun müsst ist, ein wenig für das Gewinnspiel zu werben:

  1. Twitter – 1 Los
    Ihr twittert einfach kurz über das Gewinnspiel, in dieser oder Ähnlicher Form: „Netbook zu gewinnen:http://infor2blog.wordpress.com/2009/11/09/verlosung-acer-aspire-d250-zu-gewinnen/, @Carabonk
  2. Blogpost – 4 Lose
    Ihr bloggt einfach kurz über den Blog und das Gewinnspiel.

Ihr könnt natürlich auch beides tun, dann kommt ihr auf die unglaubliche Summe von.. ehm.. FÜNF Losen : )

Ich könnte das Teil sooo gut gebrauchen!!!




Freitag, 13. November 2009

Auch mal ein paar Gedanken um den Tod von Robert Enke

Nachdem der Torhüter Robert Enke sich umgebracht hat, gibt es in den Medien einen unglaublichen Hype darum. Fast wie bei Michael Jackson. Am Anfang stand bei den Meisten die Bestürzung aber inzwischen gibt es immer mehr Stimmen, die den Toten als Feigling, Weichei oder Schlimmeres bezeichnen.

Am meisten wird von diesen Leuten der Lokführer bedauert. Ich habe mal gelesen, statistisch gesehen hat jeder Lokführer in seinem Arbeitsleben 2,5 Selbstmorde zu verkraften. Das fand ich schon immer ganz furchtbar, wie kann man so etwas verarbeiten?

Aber ich war auch einmal in einem Seminar wo es auch über Depressionen ging. Und das ist eine ganz furchtbare Krankheit. Nicht die kleinen depressiven Verstimmungen, die Jeder mal hat. Ich meine die wirklichen Depressionen, die das Leben zerstören und von der Umgebung meist nicht ernst genommen werden. Wer Depressionen hat ist eben ein"Weichei" oder will sich nur aus der Verantwortung ziehen. Wenn so ein Mensch sich dann umbringt, kann er garnicht darüber nachdenken, was er Anderen damit antut.

Und ob Herr Enke (den ich vorher garnicht kannte) nun prominent war oder nicht, er war ein Mensch!!!! Und das Theater was jetzt gemacht wird, macht nicht er, dass macht der Fußballzirkus aus welchem Grund auch immer. Und es ist auch sicher nicht im Sinne des Toten.

Sicher tut mir der Lokführer und seine Familie leid. Mir tut aber auch Enkes Familie leid. Bei einem unbekannten Selbstmörder ist es für die Familie schon schwer zu verkraften, denn man macht sich auch wider besseres Wissen Vorwürfe ob man es nicht doch hätte verhindern können. Aber das jetzt in der Öffentlichkeit verarbeiten zu müssen stelle ich mir noch viel furchtbarer vor.

Und mir tut Robert Enke leid. Wie einsam muss er sich gefühlt haben und wie groß muss der Druck gewesen sein, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah als den Tod. Und ich glaube, es gehört einiges an Mut dazu, sich vor einen Zug zu werfen. Ich hätte ihn nicht.

Donnerstag, 12. November 2009

Sehr schnell...


...wurde meine Reklamation wegen der defekten Flöte bearbeitet. Heute brachte mir die Post schon die Ersatzflöte und diese ist in Ordnung.

Jetzt übe ich also fleißig. Macht mir großen Spaß und meine Kater sitzen zu meinen Füßen und wundern sich über die seltsamen Töne.


Dienstag, 10. November 2009

Pech gehabt

Von einem netten Musikerkollegen, Erwin vom Creichgowe von Patapan, habe ich zwei wunderbare Lernhefte für die Tin Whistle, die irische Flöte, bekommen. Leider habe ich nur eine Sopranblockflöte und da ist die Grifftechnik anders. Also habe ich mir eine original irische Tin Whistle bestellt.
Das ist also eine original Guinness Edition. Damit müsste es ja klappen. Aber leider kam die Flöte heute verbogen bei mir an. Ich hab natürlich gleich reklamiert und man will mir eine Neue schicken. Ich hoffe, das dauert nicht sooo lange. Schließlich möchte ich ja endlich anfangen.

Das hier sind übrigens die Lehrbücher von Erwin. Damit kann man sogar nebenher noch Noten lernen, was ich ja auch nicht kann. Ich hoffe, bis zur nächsten Marktsaison kann ich dann unser Repertoire mit ein paar Flötentönen auffrischen.

Beide Bücher scheinen mir sehr gut zu sein und ich möchte sie empfehlen.
Zu der Flöte gehörte auch noch ein Notenheft mit vielen irischen Liedern und deutscher Erklärung.






Alle Bilder sind von Amazon.




Sonntag, 8. November 2009

Kevinismus-Chantallismus

In einer Gruppe bei wkw fand ich diesen Text, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Kevinismus - Chantalismus
Als Kevinismus (auch: Chantalismus)
bezeichnet man die krankhafte Unfähigkeit,
menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu
geben. Kevinismus führt bei den Erkrankten
und vor allem bei deren Nachwuchs zur
sozialen Isolation. Die Betroffenen
entwickeln eine Psychose gegen gesunde
Menschen und verkehren nur mit Personen, die
ebenfalls an Kevinismus leiden.

Nicht ganz ernst zu nehmen natürlich.

An Kevinismus Leidende haben empfindliche
synaptische Störungen, menschlichem Nachwuchs
sozialverträgliche Namen zu geben.
Ungeachtet, ob es sich um imaginären
Nachwuchs in einer Diskussion oder ob es sich
um den tatsächlichen, geborenen Nachwuchs
handelt; sie favorisieren stets grausam
exotische Namen, die ungeachtet der späteren
Entwicklung des Kindes zu gesellschaftlichen
und familiären Nachteilen führen. Die
favorisierten Namen kann man eindeutig in die
Kategorien Kitsch und Naivität einordnen. Sie
stammen häufig aus mehr oder weniger
erfolgreichen Telenovelas oder sind Namen aus
anderen fragwürdigen Quellen.

Ursachen

Da die Krankheit ausschließlich bei
gebärfähigen jungen Frauen auftritt, die sich
in der Endphase der Pubertät befinden, geht
man davon aus, dass die Krankheit hormonell
induziert ist. Durch das bewusste Erleben von
Geburten in der Verwandtschaft und im
Bekanntenkreis gerät der Hormonhaushalt der
Betroffenen durcheinander. Der Körper kommt
mit dem Hormonüberschuss nicht klar. Vor
allem die Hirnregion, die die Sozialkompetenz
steuert, ist davon betroffen. Die Betroffenen
entwickeln dadurch erhebliche
Namensfindungsstörungen. Gleichzeitig prägt
sich bei ihnen eine schwere Form der
Selektiven Wahrnehmung aus.


Verbreitung

Die Krankheit kommt in allen
Gesellschaftsschichten vor. Sie tritt jedoch
in den Randschichten verstärkt auf.
Seltsamerweise haben sowohl Menschen der
Unterschicht (Sozialhilfeempfänger und Hartz
IV-Empfänger) als auch der Oberschicht
(Prominente, Schauspieler und Popstars) das
Bedürfnis, ihren Kindern vollkommen exotische
Namen zu geben. Ein Grund könnte sein, dass
sie die Einzigartigkeit ihrer Kinder auf
übertriebene Art nach außen demonstrieren
wollen. „Mein Kind ist etwas Besseres als die
anderen.“ In der Mittelschicht ist der
Kevinismus so gut wie gar nicht anzutreffen,
da hier altmodische Namen wie Johanna,
Wilhelm und Franziska bevorzugt werden. Seit
aber im Jahre 1973 die flächendeckende
Verteilung eines schwedischen Möbel-Kataloges
eingeführt würde, heißen die
Mittelschicht-Kinder überwiegend wie
Ikea-Regale: Tjark, Torge, Geske, Kjell,
Arved, Ole, Jette, Bjarne, Frigga, Tomte,
Mella, Björk, Lasse, Sören und Knut.

Symptome

Es gibt verschiedene Symptome, die auf eine
Erkrankung an Kevinismus hindeuten:

* die favorisierten Namen sind ausnahmslos
Doppel- oder Dreifachnamen
* Einzelnamen und gesellschaftlich bereits
etablierte Namen werden verächtlich
kommentiert
* mindestens einer der Namen endet auf -ia,
beinhaltet ein y oder beginnt mit Ch
* ungewöhnliche Verwendung diakritischer
Zeichen wie í, ë oder ŷ
* werden die Namen niedergeschrieben, so
werden sie stets mit Herzchen oder blinkenden
Smilies verziert
* der Wohlklang der erwählten Namen wird der
Umwelt durch Autoaufkleber auf der
Heckscheibe kundgetan
* manisches Verlangen, die Namen französisch
oder englisch angehaucht aussprechen zu
wollen
* die Konversation mit anderen Erkrankten
führt in der Regel nach wenigen Minuten zur
Hyperventilation

Die Erkrankten reagieren auf Kritik verbal
äußerst aggressiv. Sie sind zu weiteren
Diskussionen nicht in der Lage und flüchten
sich in Beschimpfungen und Ignoranz

Diagnose

Die Diagnose ist eindeutig zu erheben.
Zunächst wird passiv die Krankengeschichte
(Anamnese) betrachtet, indem die Konversation
der Betroffenen mit Gleichaltrigen verfolgt
wird. Es bietet sich dazu an, eventuelle
Webforen-Teilnahmen und Internet-Blogs der
Person aufmerksam zu verfolgen. Ist dort das
überwiegend herrschende Thema Nachwuchs,
Familie und Kindernamen, ist die Gefahr des
Kevinismus gegeben. Um dies zu bestätigen,
schaltet sich nun der Beobachtende aktiv in
die Konversation ein. Durch vorsichtige
Kritik am Namensgeschmack („Du, den Namen
finde ich jetzt nicht so toll“) versucht er
sich der Person zu nähern. Reagiert diese
schlagartig gereizt und aggressiv, so ist sie
eindeutig an Kevinismus erkrankt.

Bei der Diagnose ist stets zu
berücksichtigen, wie gebräuchlich und
anerkannt der gewählte Name im Kulturkreis
der Eltern ist. So ist der US-Amerikanische
Schauspieler Kevin Spacey ein vollkommen
akzeptiertes Mitglied der US-Gesellschaft,
zumal er in den frühen 1990er die Coolness
erfand. Bei den Eltern eines deutschen Kindes
mit diesem Vornamen wäre die Diagnose
hingegen eindeutig

Therapie

Da sich Kevinismus rasend entwickelt,
gestaltet sich die Therapierung äußerst
schwierig. Durch gutes Zureden allein
erreicht man in der Regel keinen Erfolg. Hier
muss der Lebenspartner verantwortungsbewusst
ansetzen. Er muss die Erkrankte mit
ausdauernder und wiederholter Kritisierung
ihres Namensgeschmacks und ihrer Intelligenz
behandeln. Weiterhin muss er ihr täglich vor
Augen führen, dass das Kind -so Gott will-
irgendwann erwachsen wird und dass dann
dieser Name hinderlich sein wird. Auch ist es
hilfreich, wenn die Schwiegereltern sich
ihrer sozialen Rolle bewusst werden und
ebenfalls diese Behandlungsmethode anwenden.

Leider verkommt der durchschnittliche
deutsche Mann immer mehr zum Pantoffelhelden,
so dass sich die Krankheit ungehindert
ausbreiten kann. Aus diesem Grund ist die
Krankheit in islamischen Ländern vollkommen
unbekannt. Beim ersten Anzeichen an
Kevinismus wird die traditionelle
Behandlungsmethode „Tracht Prügel“ seit
Jahrhunderten erfolgreich angewandt. Zur Zeit
läuft am Universitätsklinikum Göttingen eine
Studie, die feststellen soll, ob durch den
„Pädagogisch adäquaten Transfer
soziologischer, charakterbildender Hilfe“
auch erkrankte deutsche Frauen behandelt
werden können. Obwohl die Studie über einen
längeren Zeitraum ausgelegt ist, sind die
ersten Testergebnisse vielversprechend.

Prognose

Kevinismus ist ein großes soziales Problem in
Deutschland. Da die Erkrankten zeitweise
unzurechnungsfähig sind, geht von ihnen eine
große Gefahr aus. Häufig sind schon
Lebenspartner, die die Behandlung nicht
selbstbewusst genug durchgeführt haben, von
den Erkrankten in einem akuten Anfall
verletzt worden.

Kinder, die mit diesen Namen gesegnet sind,
haben oftmals eine schwierige Kindheit vor
sich. Sie werden häufig von den anderen
Kindern im Kindergarten und später von ihren
Klassenkameraden gehänselt. Sie entwickeln
sich in dieser Phase zu AK oder werden
introvertiert. Eine kriminologische Bewertung
geht davon aus, dass diese Kinder eine höhere
Wahrscheinlichkeit haben, Elternmörder oder
Amokläufer zu werden.

Auch kann nicht verkannt werden, dass ihnen
der soziale Aufstieg meistens verwehrt
bleibt. Spätestens beim Bewerbungsgespräch
erfahren sie die volle Härte, die der von den
Eltern vergebene Name mit sich bringt. Kinder
prominenter Eltern werden dagegen keine
Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen
haben, da ihnen generell kein Umgang mit
Gleichaltrigen erlaubt wird. Bei den
weiblichen Erwachsenen kommt erschwerend
hinzu, dass mit ihren Namen das
Prostitutionsgewerbe assoziiert wird.
Zitate

* „Mama, warum heiße ich so?“
* „Wenn du willst, dass der Name unserer
Tochter wie ein Badreiniger klingt, bitte
schön! Dann darfst du dich aber nicht
wundern, wenn sie irgendwann anfängt Domestos
zu trinken.“
* „Ah geh, Schadé, kimm amai her!“ (Mutter
ruft den kleinen Shadé in München zu sich)
* „Scheiiiißen! Komm rein, Mittagessen!“
(Mutter ruft den kleinen Jason zu Tisch)
* „Üffes! Komm mal her!“ (Mutter ruft den
kleinen Yves auf dem Spielplatz in Köln zu
sich)
* „Ich heiße doch aber Frankoise!“ (Empörtes
Kind in Ostdeutschland am ersten Schultag,
nachdem der Lehrer seinen Namen
fälschlicherweise „Françoise“ ausgesprochen
hat)
* „Jaakeeeliiiine..komm !! Dat Esse wiard
kalt !!“ {Mutter aus dem Ruhrpott - die ihr
Kind zum Essen ruft

Test - Test - Test

Bei Fairy fand ich diesen Test und musste ihn gleich ausprobieren. Allerdings unter erschwerten Bedingungen. Das heißt, liegend, Laptop auf dem Bauch balancierend. Dafür ist er doch nicht schlecht ausgefallen, oder?


44 Wörter

Speedtest

Donnerstag, 5. November 2009

Lesestöckchen

Da ist mir langweilig und schon kommt ein Stöckchen von der lieben Feona Malea geflogen ... na dann will ich mal:

~beim Essen - Niemals, dazu esse ich zu gerne.

~beim Baden - Aber immer. Ich lese am allerliebsten in der Badewanne.

~am Örtchen - Nein, ich habe mal gelesen, wenn man dort zu lange sitzt und liest, bekommt man Hämorrhoiden.

~beim Laufen - nein, dann würde ich Alles umrennen.

~beim Friseur - In den doofen Zeitungen schau ich mir nur die Bilder an, wenn überhaupt.

~im Wartezimmer - Ja, wenn ich daran gedacht habe ein Buch mitzunehmen.
~in der Werbepause - Nee

~im Auto (als Beifahrer) - Im Auto wird mir kotzübel wenn ich lese

~im Park, Freibad, etc. - nein, ins Freibad geh ich nie und in Parks laufe ich herum.

~in der Kassenschlange - nur die Preisschilder

~im Bett nach dem Aufwachen - Häh? Sicher nicht.

~in der Pause (Kino, Theater, etc.) - Nee

~bevor der Hauptfilm im Kino beginnt - Nein, da quassel ich lieber mit meiner Begleitung.

~in der U-Bahn, Straßenbahn, im Zug - Jawohl ... guter Zeitvertreib, wenn es mal wieder länger dauert.

~an der Haltestelle / auf dem Bahnhof - Auch hier - ein guter Zeitvertreib wenn man länger warten muss

~im Restaurant oder Café (wenn man alleine ist) Da bin ich nie allein.

~unter der Bettdecke mit Taschenlampe (als Kind) - Ja, absolut und immer wieder gerne.

~während des Kochens (Kochbuch zählt nicht) - Nur wenn das kochen, schmoren lange dauert.

~während eines Besuches (wenn der Gastgeber telefoniert, etc.) - Kann mich nicht dran erinnern, nein.

~während langer Computerprozesse (Scannen, Booten, etc)- Ehm ... nö

~auf der Arbeit / in der Schule -nein, nur die dorthin gehörenden Bücher.


Also ich lese um des Lesens willen und konzentriert.

Ich werfe das Stöckchen weiter an:

Garden of Moonlight
Frau Wolkenlos
Moondaughter


Mir geht es gut....

...nur laufen kann und darf ich noch nicht.

Am Montag habe ich die Fäden gezogen bekommen und nun muss ich vorläufig nicht zum Arzt. Bis 2. Dezember bin ich erstmal krankgeschrieben aber danach wird es noch weiter gehen.

Bis jetzt ging es zuhause ganz gut. Kurze Wege kann ich ja ganz gut auf Krücken bewerkstelligen. Und Tom hatte sich 2 Wochen Urlaub genommen und so hat er die ganze Hausarbeit gemacht. Ich muss sagen, er hat in der Zeit ganz gut kochen gelernt. Wir waren ein tolles Team. Ich habe ihm Schritt für Schritt erklärt was er machen muss und er hat es richtig gut gemacht. Heute gab es eine tolle Rindfleischsuppe mit Gemüse, Nudeln und Klößchen. Aber auch Schweinebraten und Hähnchen hat er schon hin bekommen. Ich bin wirklich stolz auf ihn.

Nächsten Montag muss er nun wieder arbeiten und dann müssen wir mal sehen, wie es dann klappt. Aber ich bin zuversichtlich.

Eine erfreuliche Post

Heute erhielt ich ein wundervolles Überraschungspäckchen von Fairy. Bei ihrem Blogcandy hatte ich gewonnen und heute erhielt ich nun ihre Post. Leider kann ich momentan keine eigenen Fotos hochladen, so dass ich euch nur beschreiben kann, was für Schätze das Päckchen enthielt.

  • eine wunderschöne selbstgebastelte Karte mit einem 3-D Motiv
  • 2 Bögen mit Blumen- und Weihnachtsaufklebern
  • einen kleinen Engel
  • verschiedene kleine Sticker, für die ich mir noch eine tolle Verwendung einfallen lasse
  • einen Edelstein
  • einen Rabattgutschein von Douglas
  • ein Stückchen Seife
  • eine selbstgemachte Perlenblume
  • ganz süßes Geschenkband mit Herbstmotiven
  • 2 Rollen Glitzerklebeband
  • eine wirklich sinnvolle Engelskarte
  • und der Höhepunkt: selbstgemachte Apfel-Kürbis Marmelade
Liebe Fairy, ich bin noch immer total überwältigt. Vielen Dank dafür.

Mittwoch, 4. November 2009

20 Jahre - Fall der Berliner Mauer

Nun ist es fast auf den Tag genau 20 Jahre her, als die Mauer in Berlin fiel. Meine persönlichen Erinnerungen an diesen Tag und vor allem an die Nacht sind geprägt von Angst und Erleichterung.

Mein damaliger Mann arbeitete damals für den Brücken-Verlag. Dieser DKP eigene Verlag importierte Bücher aus der DDR und dem gesamten östlichen Raum. Viele dieser Bücher waren wirklich sehr gut. Besonders Fachbücher für Studenten, die teilweise besser und vor allem billiger waren als westliche Erzeugnisse. Mein Ex fuhr jede Woche einmal mit einem 40 Tonnen Laster nach Leipzig um Bücher abzuholen. So auch an diesem speziellen Tag. Üblicherweise blieb er über Nacht in Leipzig und kam am nächsten Tag zurück.

Abends saß ich allein vor dem Fernseher und sah die Nachrichten von den unglaublichen Ereignissen in Berlin und der restlichen DDR. Ich bekam Angst, denn wie sollte man ahnen können, ob die ganze Sache nicht irgendwann kippt und geschossen wird. Stundenlang wich ich nicht mehr vom Fernseher. Ich sah die jubelnden Menschen, die Sektflaschen, die über die Trabbis flossen und mir war schlecht. "Hoffentlich geht das gut", dachte ich nur.

Endlich, mitten in der Nacht kam ein Anruf. Mein Ex hatte, genau wie ich, dem Frieden nicht getraut und war sofort losgefahren. Er schaffte es tatsächlich, vor dem großen Andrang an einem Grenzübergang anzukommen und rief mich von der ersten Telefonzelle im Westen aus an. Was für eine Erleichterung!!

Dann die nächsten Tage. Die ersten Trabbis die bei uns in Solingen ankamen. Das war extrem exotisch. Aber nachdem es immer mehr wurden, kam bei einigen Leuten der Gedanke auf, die kommen aber die gehen vielleicht nicht mehr. Schrecklicher Gedanke für Einige.

Was mich wirklich störte war die Haltung von den westdeutschen Politikern, besonders Kohl, die so taten, als ob sie auch nur irgendeinen Anteil an der Öffnung der Grenzen hatten. Meiner Meinung nach hat das Volk der DDR sich ganz allein befreit. Mit den Massenfluchten über Ungarn und vor allem mit den mutigen Montagsdemonstrationen vor allem in Leipzig. Kein Kohl hatte da auch nur irgendein Quentchen dran mitgewirkt. Ich ziehe heute noch einen imaginären Hut vor den mutigen Menschen im östlichen Teil Deutschlands.

Die Wiedervereinigung kam dann irgendwie wie ein Tsunami über beide deutsche Staaten. Unüberlegt und auch unbefriedigend. Diese schreckliche Ossi-Wessi Haltung. Wer ist nun der bessere Deutsche? Mich hat das immer angekotzt.

Hier eins meiner Lieblingslieder dazu:



Und heute? Sind wir wirklich wieder "ein Volk"? Oder trennen uns nach 20 Jahren immer noch ideologische und menschliche Unterschiede? Seit der Wende war ich nicht mehr in den neuen Bundesländern. Nicht weil ich nicht wollte, es hat sich einfach nicht ergeben.

Deutschland einig Vaterland? Nein, für mich nicht. Ist mir auch nicht wichtig, denn ich bin aus ganzem Herzen Europäerin. Mir egal ob ich Wessi oder Ossi, Deutsche oder Ausländerin bin. Aber das es diese unsägliche Grenze nicht mehr gibt finde ich wunderbar.

Was habt ihr für Erinnerungen an diesen Tag und diese Zeit?

Dienstag, 3. November 2009

Rockerkrieg in Solingen?

Vor etwas mehr als einem Jahr hat eine Gruppe der Hells Angels Midland in Solingen eine schon ewig leerstehende und verkommene Knepe gemietet und zu einem schönen Clubhaus umgebaut.

Um Vorbehalten in der Solinger Bevölkerung zuvor zu kommen, wurden zu jedem der dort stattfindenden Feste ( Karneval, 1.Mai, usw.) auch jedesmal die Solinger eingeladen. Die Leute, die dort waren, unter anderem auch meine liebe Freundin L. und meine Tochter, fanden es ganz toll und waren beeindruckt. Das Verhältnis zu den ansässigen Bürgern war recht gut.

Inzwischen gab es einen Toten "Bandido", in Duisburg, wo es im Rotlichtmilieu schon immer erbitterte Bandenkriege zwischen den verfeindeten Rockergruppen gibt. Der Täter war ein Höllenengel mit Verbindungen zum Solinger Club.

Nachdem am letzten Wochenende in Duisburg eine Bandido-Kneipe zerkloppt wurde, gab es in der gleichen Nacht einen Anschlag auf das Solinger Clubhaus. Ausgerechnet in die Fenster des Kinderzimmers des 3 jährigen Sohn des Präsidenten wurde mit einer 9 mm Pistole geschossen und eine Handgranate flog ins Wohnzimmer. Zum Glück war das Kind in der Nacht nicht im Haus.

In Solingen fragen sich nun Viele, wie wird es weitergehen? Was wäre gewesen, wenn es an Halloween dort wieder ein Fest gegeben hätte?

Es gibt auch einige Ungereimtheiten. Die Handgranate war nicht explodiert und wurde von der Polzei kontrolliert zur Detonation gebracht. Heute steht in der Zeitung, sie sei mit Zeitungspapier gefüllt gewesen. Ich frage mich nun, wie kann man Zeitungspapier zur Detonation bringen?

Wer mehr wissen möchte kann den Links folgen.


Montag, 2. November 2009

Hier ist Antenne 7, sie sind live im Radio

Also heute morgen sollte ich per Telefon veräppelt werden. Hab sogar auf youtube etwas entsprechendes gefunden.





Ich wusste garnicht, dass es sowas gibt aber im Internet ist scheinbar Alles möglich. Das Telefon klingelt und man wird von einem "Torsten Rosentreter" informiert, man wäre jetzt live im Radio Antenne 7. Jemand der mir nahe stände würde mich grüßen lassen. Ob ich wüsste, wer das ist. Nun hatten die meinen Vornamen aber so verändert, wie mich noch niemals Jemand genannt hat also kam es mir gleich komisch vor. Ich sagte dann immer nur nein. Zum Schluss behauptete dieser "Torsten" eine Antonia hätte mich gegrüßt. Kenn ich aber nicht. Ich glaube, ich habe nicht so reagiert, wie die Sprachbausteine aufgebaut waren und so brach dann Alles ab.

Ich hab dann mal gegoogelt und rausgefunden, dass es sich da um einen Anbieter für Telefonstreiche handelt. marcophono nennen die sich. Man kann aber seine Telefonnummer gegen sowas bei denen dauerhaft sperren lassen. Hier der entsprechende Link.

Es gibt im Internet einige Seiten und Foren, die sich damit beschäftigen. Manche der Angerufenen regen sich furchtbar auf und wollen sogar Anzeige erstatten. Aber irgendwie ist es ja auch ein lustiger Streich. Was mich nun interessiert ist, wem ich so wichtig bin, dass er mir so einen Streich spielen wollte.

Tja, ging ja nun leider in die Hose.

Sonntag, 1. November 2009

Spielmannstraum

Ich habe ein neues Lied für Triskehle geschrieben. Diesmal ist sogar die Melodie von mir, darauf bin ich wirklich stolz.

Spielmannstraum

In einem kleinen Städtchen
durch das der Spielmann kam,
da lebt ein schönes Mädchen,
das ihm die Ruhe nahm.

Er wollte zu ihr gehen
zu schenken ihr sein Herz.
Sie ließ ihn einfach stehen,
er fühlte großen Schmerz.

Refr.
Er weiß nicht ihren Namen,
er weiß nicht ihren Stand.
Kann nur noch an sie denken,
das raubt ihm den Verstand.

Er will ein großer Held sein,
damit sie ihn schaut an.
Drum fährt er in die Welt rein
damit er's werden kann.

Will töten einen Drachen,
doch hat kein Schwert aus Stahl.
Er hat nur seine Lieder,
doch die sind ihr egal.

Refr.
Er weiß nicht ihren Namen....

So macht er sich zum Narren
für dieses schöne Kind.
Will Jahr um Jahr verharren,
bis er sie wieder find.

Ach fänd' er einen Zauber,
der sie ihm eigen macht,
dann wär' er endlich glücklich
weil ihm ihr Lieb' dann lacht.

Refr.
Er kennt nicht ......

Text und Musik: Margo Plag

Samstag, 31. Oktober 2009

Samhain

Am 31.10. feiern Kelten, Wicca, Hexen und wer sonst noch möchte das uralte Samhain Fest.

Neben Beltane im Frühjahr ist es mein liebstes Fest im keltischen Jahreskreis. Die dunkle, stille Jahreszeit beginnt nun ganz offiziell.

Auf einer Website habe ich diesen Spruch gefunden, der für mich sehr deutlich ausdrückt, was Samhain für mich bedeutet:

"Wir gehen vom Außen ins Innen, um uns auszuruhen und uns vorzubereiten für die Rückkehr ins Außen."

Samhain ist mir auch sehr wichtig als Tag der Verbundenheit mit den Verstorbenen die mir nahe gestanden haben. Ich denke an meinen Bruder, meinen Vater, meinen Großvater, meine Mutter. Aber auch an Menschen wie Will Kreutzer, an den ich auch mehr als 2 Jahre nach seinem unnötigen Tod immer noch oft denken muss. Heute sind sie Alle bei mir. Das macht mich froh.

Was bedeutet Samhain für euch? Bedeutet es euch etwas?