Freitag, 31. Oktober 2008

Happy Halloween

Vor zwei Nächten war das große Fest Samhain und nun feiern wir heute wohl alle Halloween, das irgendwie aus Samhain entstanden ist.



Wiccan Myspace

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Süßes oder Saures!

Samstag, 25. Oktober 2008

Laras Mannschaft hat gesiegt!!!


Heute hat die Fußballmannschaft meiner 4 jährigen Enkelin Lara Sophie ihren ersten großen Sieg errungen. 11:3!!!!

Hier die süßesten Bilder.


Lara am Ball.














Mit großer Begeisterung eifert Lara ihrem großen Bruder Daniel nach.











Die Freude nach dem 11:3 Sieg und die Verbeugung vor den Zuschauern. Lara, ganz rechts, ist die Jüngste der Mannschaft und ganz stolz, weil sie mit einem Einwurf eins der Tore vorbereitet hat.

Und ich bin stolz auf meine Kleine. Dafür backe ich ihr nächste Woche einen Fußballkuchen.

Schon sind die Feuer heruntergebrannt

Ein neuer Text für Triskehle. Sozusagen ein mittelalterliches Anti-Kriegs-Lied.

Schon sind die Feuer heruntergebrannt,
im Wald sammelt sich die Meute.
Das Schwert entglitt seiner schwachen Hand.
Die Wölfe wittern die Beute.


„ Liebste, ach Liebste denkst du an mich?
Du konntest den Krieg nie verstehen.
Deine Augen, dein Lächeln begleiteten mich
Doch ich kann dich niemals mehr sehen.“


Zerschlagen ist das gewaltige Heer.
Die Ritter liegen im Blute.
Warum sie hier kämpften, das weiß Keiner mehr.
Doch glaubten sie an das Gute.


„ Liebste, ach Liebste denkst du an mich?
Du konntest den Krieg nie verstehen.
Deine Augen, dein Lächeln begleiteten mich
Doch ich kann dich niemals mehr sehen.“


Der König rief zum gewaltigen Streit.
Und herbei kamen alle Ritter.
Im ganzen Land brachten sie Not und Leid
Der Tod ist ein eifriger Schnitter.


„ Liebste, ach Liebste denkst du an mich?
Du konntest den Krieg nie verstehen.
Deine Augen, dein Lächeln begleiteten mich
Doch ich kann dich niemals mehr sehen.“


Die Raben kreisen schon über dem Feld.
Er hat die Augen geschlossen.
Im Kriege war er ein Kämpfer, ein Held.
Doch hat er den Frieden genossen.


„ Liebste, ach Liebste denkst du an mich?
Du konntest den Krieg nie verstehen.
Deine Augen, dein Lächeln begleiteten mich
Doch ich kann dich niemals mehr sehen.“


Noch einmal denkt er seufzend an sie.
Dann ruht er still und in Frieden.
Zuhause weint seine Liebste um ihn.
„Ach wärst du doch bei mir geblieben.“


„Liebster, ach Liebster ich denke an dich.
Ich konnte den Krieg nie verstehen.
Mein Herz, meine Liebe begleiteten dich
Doch werd ich dich niemals mehr sehen.“

Radio Aena



Heute habe ich erfahren, dass Triskehle schon längere Zeit in den Top 20 der Radio Aena Hörer Charts ist. Momentan zwar auf sinkender Linie aber immer noch auf Platz 17. Mit dem Lied *Das Weltentor*.

Das freut mich natürlich sehr, weil es total unerwartet für uns kam. Schließlich ist Radio Aena die Nr. 1 bei den Mittelalter-Onlineradios.

Also liebe Leser, fleißig Radio Aena hören und für Triskehle abstimmen. Danke.

Freitag, 17. Oktober 2008

Neue Triskehle CD?

Nachdem nun die Winterpause so allmählich beginnt, planen wir bei Triskehle für das nächste Jahr eine neue CD. Von der Ersten mit dem Titel *13* sind bis auf einen Rest fast alle verkauft und es wird Zeit an das Nächste zu denken.

Diesmal haben wir uns vorgenommen, nur eigene Lieder aufzunehmen. Zwei Lieder von Lidania waren ja auch schon auf *13* aber diesmal wollen wir ausschließlich eigene Kompositionen haben. Das heißt natürlich nun fleißig texten und komponieren.

Das Erste Lied, "Die Schankmaid" ist schon fertig und wir sind am üben. Bei unserem Benefizkonzert am 8. November wird es uraufgeführt.

Aber ein 2. Lied ist auch so gut wie fertig und bei einem 3. fehlt nur noch die Musik. Mal sehen, wie lange es dauert, bis wir wieder im Studio sind.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Ein Gedicht


Es geht mir gut. Geht es mir gut?


Warum fühle ich mich nur so schlecht?

Es geht mir doch gut. Ich bin ungerecht.

Ich habe doch Alles, was ich mir denk.

Freunde, Liebe, was für ein Geschenk.


Und dennoch, ich bin nur noch müde und schwach

Ich grübele und zweifele und denk zu viel nach.

Mein Körper will nicht so wie ich es will

Die Arbeit, das Singen alles wird mir zu viel.


Ich wünsche mir Ruhe, mal nur für mich sein.

Und doch bin ich traurig, bin ich ganz allein.

Und dann wieder denk ich, ich bin unsichtbar.

Ich mache und tue doch man nimmt mich nicht wahr.


Das wiederum macht mir das Gewissen so schwer.

Ich will kein Star sein, aber ich bin doch auch wer.

Doch ich will nicht mehr kämpfen, ich kann auch nicht mehr.

Ich fühle mich nur noch kaputt und leer.


Bin ich mit euch zusammen, zeig ich nur meinen Mut.

Ich mache was zu tun ist und ich mach es gut.

Ihr sollt ja nicht wissen, wie am Ende ich bin.

Ich frag mich, was hat das noch für einen Sinn?


Aber wenn ich euch zeige, wie es aussieht in mir,

werdet ihr dann nicht denken, was sollen wir mit ihr?

Also raff ich mich auf und spiele so weiter.

Ihr seht mich nur stark und aktiv und heiter.


Ich weine nur dann wenn es von euch Niemand sieht.

Und ich fühl mich so alleine und so ungeliebt.

Mögt ihr mich nur, wenn ich funktioniere?

Warum merkt ihr nicht, wie ich innerlich friere?

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Kreative Pause

Nun ist für Triskehle die Marktsaison 2008 so gut wie zuende. Am 8.11. ist noch unser Benefiz-Konzert für den kleinen Munthadar und dann ist erst mal Pause.



Aber das heißt ja nicht, dass wir nun Nichts mehr machen. Wir haben uns vorgenommen, eine CD ausschließlich mit eigenen Liedern zu machen und dafür müssen wir noch eine Menge tun.

Bisher hat ja nur Lidania unsere Lieder geschrieben aber irgendwie habe ich mal wieder so eine kreative Phase und bin gerade am Text für das dritte eigene Lied. Diesmal eine traurige Ballade gegen den Krieg.

Bei einem Lied habe ich sogar die Melodie selbst gemacht. Ich wusste garnicht, dass ich das kann. Lidania und ich entwickeln uns anscheinend allmählich zu Lennon/McCartney der mittelalterlichen Musik.



Samstag, 11. Oktober 2008

Besuch aus Kolumbien

Gestern hatte SOLINGEN AKTIV, das unabhängige, kommunale Personenwahlbündnis, wo ich Mitglied bin, Besuch von zwei Frauen aus Kolumbien.

Sie waren im Rahmen des Frauenpolitischen Ratschlags nach Deutschland gekommen und verbrachten nun einen Tag in Solingen und berichteten am Abend bei einer Veranstaltung über ihre Heimat und ihre Arbeit.

Sandra Moreno Sánchez

Sie ist 33 Jahre alt und hat einen 15jährigen Sohn. Sie arbeitet in dem Institut CED-INS (Vereinigung für Erziehung, Entwicklung und Forschung). Dort hat sie im Ausbildungsprojekt für Gewerkschafter und Frauen gearbeitet. Zurzeit leitet sie ein Projekt „Economiá Solidaria“, das CED-INS mit anderen Organisationen durchführt. Ihr großes Ziel ist es, ihr Studium der Psychologie zu beenden. Sie denkt, dass das ihr hilft für das tägliche Leben und das Übrige, auch in dem Konflikt in dem Kolumbien lebt, wo man den Krieg und Widerstand verbindet, die Hoffnung und die Würde. (Zitat aus dem Länderbericht Frauenpolitischer Ratschlag)




Zulma Rojas

Sie ist Kolumbianerin, ledig, Rechtsanwältin, 32 Jahre alt. Sie gehört zur MODEP – Movimiento por la Defensa de los Derechos del Pueblo – Bewegung für die Verteidigung der

Rechte des Volkes. MODEP ist eine politische, soziale Organisation, die für eine demokratische, patriotische und

antiimperialistische Gesellschaft kämpft, die ermöglicht, die wichtigen Probleme des Landes Kolumbien zu lösen.

In dieser Organisation war sie zunächst als

Studentin (bis 1996), dann Rechtsberaterin bei der Organisation ADDHIP (bis 1998) und jetzt ist sie Teil der Koordination der Stadtteile der MODEP

in Bogotá, wo sie an verschiedenen Arbeiten teilnimmt unter anderem auch im Bereich der Frauen. (Zitat Länderbericht Frauenpolitischer Ratschlag)



Da beide Frauen in der letzten Woche nach dem Frauenpolitischen Ratschlag sehr viele Besuche in politischen Gruppen gemacht hatten, entschlossen wir uns bewusst, ihnen auch mal einen touristischen Tag mit Sightseeing zu bieten.

Mittags stand aber erst noch eine Begrüßung durch die Solinger Bürgermeisterin Ulla Feldhaus auf dem Programm.

Von links: Regine, eine unserer Ratsfrauen, Sandra, Frau Feldhaus und Zulma

Nachdem sich Frau Feldhaus fast eine Stunde Zeit genommen hatte, verabschiedete sie sich und überreichte allen Anwesenden ein echtes Solinger Zöppken. Wir hatten einen Tisch in einem netten Fischrestaurant bestellt und hatten ein wirklich gemütliches Mittagessen mit viel Lachen. Leider konnten wir kein ausreichendes Spanisch, so dass die Dolmetscherin Brigitte eine Menge Arbeit bekam.



Anschließend fuhren wir bei dem wunderbaren Sonnenschein nach Schloss Burg, wo wir unsere schöne heimatliche Burg zeigen konnten. Sandra und Zulma zeigten sich sehr interessiert.

Hier Sandra bei einer kleinen Rast in der strahlenden Sonne.














Aber auch für einen Spaß waren die Beiden zu haben. Und die abschließende
Fahrt mit der Seilbahn sorgte für viel Lachen.





Als Abschluss des wundervollen und interessanten Tages gab es dann a
bends noch eine Podiumsdiskussion mit unseren beiden Ratsfrauen Regine und Gabi und den beiden Kolumbianerinnen. Wir hatten reichlich Gelegenheit Fragen zu stellen und ich habe mich sehr gewundert, wie trotz aller Gegensätzlickeit, die schlechten Seiten des Kapitalismus sich überall zeigen.

Regine und ich hatten Gelegenheit, Zulma und Sandra je eine CD von Triskehle zu schenken und nun wird unsere Musik wohl auch in Kolumbien einmal zu hören sein.

Ich freue mich immer wieder, was für interessante Dinge das Leben doch für uns bereit hält. Man muss nur bereit sein, etwas dafür zu tun.


Freitag, 10. Oktober 2008

Namens-Orakel

Auf einer Website habe ich dieses Namens Orakel gefunden.






Probiert es doch einfach mal aus.
Das hier ist mein Ergebnis:

Das Orakel spricht:

Sie erscheinen ihrer Umwelt geheimnissvoll, tiefsinnig und sehr phantasiebegabt. Dies spricht auch für ihre Nachdenklichkeit, Hinterfragen der Dinge und ihrer guten Bildung. Der sechste Sinn ist oft ihr Begleiter, was ihre Neigungen zum Okkultem und der Mystik nur bestätigt. Sie sind offen für philosophische Fragen.
Jedoch neigen sie auch zur Melancholie, Schwermut und wirken oft düster und unnahbar.Weiterhin beschränken ihr Pessimismus und mangelnder Humor ihren Freundeskreis.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Die letzten Tage.....

Hier mal ein kurzer Überblick über die letzten Tage




Letztes Wochenende waren wir mal wieder weiter weg auf einem Mittelalter Markt. Der Avalon Orden hatte eingeladen. Leider war trotz wirklich guter Werbung und schönem Sonnenschein nichts los. Vielleicht eignet sich ein winziges Dor
f ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel nicht so gut Besuchermassen anzuziehen.


Hier ein Blick auf den Hof des Ordens

Aufgebaut war der Markt auf der Streuobstwiese des Ord
enshauses. Überall leuchteten rote Äpfel, was uns den Namen des Ordens *Avalon*, die Apfelinsel, sehr schön verdeutlichte. Ich hab mir eine große Tüte von den Äpfeln mitgenommen und gestern einen leckeren Apfelkuchen daraus gebacken.





Das Wochenende davor waren wir in Gerolstein auf dem Sprudelfest. Ein Stadtfest mit einer kleinen Mittelalterecke. Besonders lustig war unsere Begegnung mit Leuten aus der französischen Partnerstadt, die in blaue Samtmäntel gekleidet, das Tourdion mit uns sangen.


Allerdings war es auch sehr kalt und wir mussten uns dick einmummeln. Das Highlight der Veranstaltung war die tolle Feuershow der Gruppe *Tales of Fire*.



Und nun habe ich eigentlich eine Woche Urlaub, die ich auch bitter nötig habe. Allerdings war ich schon zweimal im Büro, da am Freitag eine Veranstaltung mit Frauen aus Kolumbien stattfindet. Die Vorbereitungen nehmen schon einiges an Zeit in Anspruch. Ich werde davon berichten.